Theologe und Publizist
Aus der Geschichte der Bundesrepublik sind die Evangelischen Akademien nicht wegzudenken. Gegründet wurden sie im Nachkriegsdeutschland. Im Westen Deutschlands galten sie bald als unverzichtbarer Teil und Impulsgeber politischer Kultur.
Udo Hahn

Der Theologe und Publizist Udo Hahn (58) ist neuer Vorstandsvorsitzender der Evangelischen Akademien in Deutschland. Der Direktor der Evangelischen Akademie Tutzing sei auf der digitalen Mitgliederversammlung gewählt worden, teilte der Verband in Berlin mit.

Sein Vorgänger Karl Waldeck, Direktor der Evangelischen Akademie Hofgeismar, hatte den Angaben zufolge aus Altersgründen nicht mehr kandidiert.

Udo Hahn ist neuer Vorstandsvorsitzender

"Politische Bildung ist nicht nur Prävention, sondern braucht auch stabile Grundstrukturen. Dafür mache ich mich stark", erklärte Hahn zu seiner Wahl. Der Vorstand wird alle drei Jahre gewählt.

In ihren Ämtern bestätigt wurden den Angaben zufolge der stellvertretende Vorsitzende Sebastian Kranich von der Evangelischen Akademie Thüringen, Uta Engelmann von der Evangelischen Akademie Baden sowie Klaus Breyer von der Evangelischen Akademie Villigst.

Die erste Evangelische Akademie nahm am 29. September 1945 im württembergischen Bad Boll ihre Arbeit auf. Fast 70 Jahre später sind in Deutschland 17 solcher Bildungseinrichtungen im Verein "Evangelische Akademien in Deutschland" zusammengeschlossen.

Sie bieten ein Informations- und Diskussionsangebot zu aktuellen Entwicklungen in Gesellschaft, Kultur und Wissenschaft an. Auch die katholische Kirche unterhält bundesweit 23 Akademien.

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