Menschen mit Behinderung

Barrierefreier Tourismus

Stadtplan Bamberg Blinde Sehbehinderte
Mit einem neuen Service sollen künftig auch sehbehinderte und blinde Besucher die Weltkulturerbestadt Bamberg besser wahrnehmen können. Dafür werden vom kommenden Jahr an drei sogenannte Tastbücher bei speziellen Stadtführungen zum Einsatz kommen. Dabei handele es sich um ein bundesweit einzigartiges Projekt, das vom Verein der "Freunde des Weltkulturerbes Bamberg" initiiert und finanziert wurde, heißt es.

Familie & Behinderung

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In den letzten Jahren ist die Zahl der Badeunfälle dramatisch angestiegen. Denn rund 30 Prozent der Menschen in Deutschland können nicht oder nur schlecht schwimmen. Für Menschen mit Behinderung ist es bislang fast unmöglich, einen Schwimmkurs zu machen. Um das zu ändern, hat Schwimmlehrer Alexander Gallitz aus Postbauer-Heng die Stiftung "Deutschland schwimmt" gegründet.

Krebsprävention

Brust Krebs Untersuchung Tasten Frau krank gesund
Jedes Jahr erkranken in Deutschland 70.000 Frauen an Brustkrebs. Bei 18.000 verläuft die Krankheit tödlich. Das Startup-Unternehmen missionMED aus Erlangen hat nun in Nürnberg das Pilotprojekt "Brustkrebsvorsorge: Anleitung zur taktilen Selbstuntersuchung" gestartet. Dabei sollen Frauen lernen, durch eine monatliche Untersuchung ihrer Brust kleinste Veränderung wahrzunehmen.

Oberfranken

Behindertenwohnheim Himmelkron mit Turm der Klosterkirche
Die Diakonie Neuendettelsau verkauft das ehemalige Zisterzienserinnenkloster und spätere Markgrafenschloss im oberfränkischen Himmelkron im Landkreis Kulmbach. Ein privater Investor wird neuer Besitzer des historischen Gebäudekomplexes, der seit fast 130 Jahren als Wohnstätte für Menschen mit psychischer Behinderung dient.

Bewusstsein für Minderheiten

Erfinder der ertastbaren Punktschrift ist der Franzose Louis Braille (1809-1852)
Bibeln oder Gesangbücher in besonders großer Schrift, eine Homepage, auf der man sich Texte vorlesen lassen kann, Helfer für den Gang zum wöchentlichen Gottesdienst: Kirchengemeinden müssen sich darauf einstellen, dass ein zunehmender Anteil ihrer Gemeindemitglieder nicht mehr gut sieht - und deswegen Hilfe nötig hat. Den wenigsten ist das allerdings bewusst.