Wie bleiben Teams in Verbindung, wenn alle Mitarbeitenden im Homeoffice arbeiten? Wie kommunizieren wir über die Distanz – und was macht es mit uns, wenn wir Gesichtsausdrücke, Körperhaltung oder das kurze Gespräch zwischendurch nicht mehr haben?
Wie viel ist genug? Das deutsche Existenzminimum jedenfalls nicht, sagt der UN-Sozialausschuss und kritisiert, dass Menschen mit Hartz IV kaum am gesellschaftlichen Leben teilnehmen können. Wie viel ist aber zuviel? Das fragt sich der bayerische Gemeindetagspräsident angesichts milliardenschwerer Corona-Hilfspakete. Er fürchtet, dass der Sozialstaat nicht mehr alles leisten kann.
Wie ein Beruf den Menschen prägt oder warum manche Typen einen bestimmten Beruf wählen, das interessiert den evangelischen Pfarrer Michael Bergner. Er interviewt in seinem Podcast Menschen zu diesem Thema und will damit auch interessante und außergewöhnliche Berufe vorstellen. Hören Sie rein.
30 Jahre nach der deutschen Wiedervereinigung haben Frauen laut einer Studie nach wie vor deutlich schlechtere Einkommens- und Karrierechancen als Männer. Die Hans-Böckler-Stiftung fordert von der Politik, gegenzusteuern.
Fast die Hälfte aller Fehlzeiten deutscher Arbeitnehmer kommt durch Langzeiterkrankungen zustande. Vielen fällt der Weg zurück an den Arbeitsplatz schwer. Doch es gibt Hilfen bei der Rückkehr in den Job.
Die Jugendwerkstatt "Junge Arbeit der Diakonie Hasenbergl e.V." in München ist mit dem Gütesiegel "berufliche und soziale Integration" ausgezeichnet worden.
Das Arbeiten im Homeoffice kommt bei Männern und Frauen offenbar unterschiedlich gut an. Männer würden gerne trotz Corona schnell wieder ins Büro zurückkehren - und arbeiten auch während der Pandemie im Vergleich zu Frauen viel seltener daheim.
Kinder und Eltern brauchen ein krisenfestes Schulsystem, statt On-off-Lösungen. Mehr Räume und mehr Personal sind der Schlüssel für regelmäßigen Unterricht trotz Corona - und ein bisschen mehr Phantasie, bitte.
Verurteilte Gesetzesbrecher, die ihre Geldstrafe nicht bezahlen können, gehen oft ins Gefängnis. Manchmal entscheiden sie sich aber auch dafür, zur Wiedergutmachung gemeinnützige Arbeit zu leisten. Doch nicht alle sind dazu in der Lage.
Das Partnerschaftszentrum der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern, Mission EineWelt, hat Unternehmen, Politik und Konsumenten zu mehr Engagement gegen ausbeuterische Kinderarbeit aufgerufen.
Werden wir gläserne Mitarbeiter? Wie sieht es aus mit Transparenz und Datenschutz in der digitalen Arbeitswelt. Ein Gastbeitrag von Martin Waßink, Studienleiter für Wirtschaft, Arbeitswelt und Nachhaltige Entwicklung an der Evangelischen Akademie Tutzing.
Eltern wollen wieder zur Arbeit gehen und brauchen die Kitas. Aber weil die Corona-Gefahr noch nicht gebannt ist, muss der Gesundheitsschutz für die Erzieherinnen geregelt sein, haben jetzt kirchliche Mitarbeitervertreter gefordert.
Die Krise brach aus - und seither ist alles anders. Besonders für Familien. Wie sie mit der Mehrfachbelastung aus Heimbeschulung, Homeoffice und Haushalt zurechtkommen und was sie vom Staat fordern.
Besonders die Beschäftigten in der Gastronomie brauchen jetzt Hilfe in Form eines Corona-Zuschlags, erklärt die stellvertretende kda-Leiterin Sabine Weingärtner im Interview. Der Kirchliche Dienst in der Arbeitswelt, eine Einrichtung der bayerischen evangelischen Landeskirche, hat in der Corona-Krise verschiedene Angebote ins Leben gerufen, um Menschen in ihrem Beruf zu begleiten.
In vielen Arbeitsbereichen steht wegen der Corona-Krise die Zeit still. In der Online-Redaktion des Sonntagsblatts ist hingegen reichlich zu tun. Praktikantin Lea erzählt, wie sie ihr sechswöchiges Praktikum beim Sonntagsblatt trotz Einschränkungen erlebt hat und was zum Homeoffice-Erfolg beitragen kann.
Die wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Pandemie treffen auch die ersten Medienhäuser in Bayern: Die "Main-Post" aus Würzburg und das Aschaffenburger "Main Echo" haben für Teile ihrer Redaktionen Kurzarbeit angemeldet.
Die Corona-Krise setzt den Arbeitsmarkt massiv unter Druck. Die Indikatoren des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung der Bundesagentur für Arbeit (IAB) in Nürnberg zeigen deutlich nach unten - und das schon vor den einschneidenden Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie, wie das Institut in Nürnberg mitteilt.
Wir vom Sonntagsblatt mit allen Redaktionen im Evangelischen Presseverband arbeiten in Zeiten von Corona von zu Hause aus. "Home-Office" ist das Stichwort. Wie das bei uns aussieht und wie wir uns nun absprechen, austauschen und stets neue Inhalte liefern - das alles erfahren Sie in einem kleinen Blick hinter die Kulissen.