Erster Weltkrieg

Evangelische Morgenfeier

Barlach, Schwebender Engel
Im Zentrum der Morgenfeier von Pfarrerin Stefanie Schardien steht die Skulptur des schwebenden Engels, den Ernst Barlach als Mahnmal für die Toten des Ersten Weltkriegs geschaffen hat: "Ernst Barlach erzählt mir mit seinem sonderbaren Engel etwas von Gottes Verborgenheit in unserer Welt. Davon, dass Gottes Wirken uns verschlossen bleiben kann, so wie die Augen und der Mund des Engels. So kurz nach Weihnachten erwischt uns dieser Gedanke vielleicht besonders kalt."

Erster Weltkrieg

Kriegsgräber erinnern an die Gefallenen der Weltkriege
Zum Ende des Ersten Weltkriegs am 11. November vor 100 Jahren erinnert der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge an die vielen Millionen Opfer auf der ganzen Welt. Warum im Zentrum des Gedenkens 2018 die "vergessene Front" Bulgarien steht, erklärt der bayerische Landesvorsitzende Wilhelm Wenning im Interview.

Kirche und Revolution

Stahlhelm, Mütze, Hut – Revolutionäre hinter Barrikaden aus Zeitungsstapeln: Im Berliner Zeitungsviertel wurde während des Spartakusaufstands im Januar 1919 besonders heftig gekämpft.
Als im November 1918 die Revolution ausbrach, die gekrönten Häupter des Reichs stürzten und die Republik ausgerufen wurde, stand all das für die meisten protestantischen Theologen und Pfarrer im Widerspruch zur göttlichen Ordnung. Und die roten Revolutionäre waren meist auch keine Kirchenfreunde. Mit der Weimarer Verfassung standen die Kirchen 1919 plötzlich aber als Gewinner der ersten deutschen Demokratie da. Wie kam das?

Liebesgeschichte

Passfotos Kurt Landauer (1947) und Maria Baumann (1942).
Der jüngst aufgetauchte schriftliche Nachlass Kurt Landauers wirft ein neues Licht auf die Gründe, die den jüdischen Bayern-Präsidenten nach dem Krieg zu einer Heimkehr nach München bewogen. Es war die Liebe – zum FC Bayern, zu München, aber vor allem zu Maria Baumann, der langjährigen Hausangestellten der Familie Landauer, die die Geliebte Landauers war und schließlich seine Ehefrau wurde.

Freistaat Flaschenhals

Markus Springer Mo, 14.08.2017 - 17:07
50-Pfennig-Notgeldschein aus dem »Freistaat Flaschenhals« am Rhein (1919-1923).
Es ist keine der alten Sagen vom Rhein. Es ist eine Posse der Besatzungsgeschichte nach dem Ersten Weltkrieg, die heute eine Tourismus-Initiative im Oberen Mittelrheintal augenzwinkernd als Werbung nutzt: der "Freistaat Flaschenhals", gegründet 1919.