Inklusion

Barrierefreiheit

Erfinder der ertastbaren Punktschrift ist der Franzose Louis Braille (1809-1852)
Das Kunstmuseum Bayreuth will Menschen mit Behinderungen verstärkt den Zugang zu seinen Exponaten erleichtern. Dort kommt künftig eine neue Infostation zum Einsatz, an der sich mit Audio-Einspielungen, Gebärdenvideos, Tastkopien sowie Texten in Braille-Schrift und in Leichter Sprache auch Menschen mit Beeinträchtigungen selbstständig über das Kunstmuseum und seine Angebote informieren können.

Gesellschaft

Charlotte Knobloch
Mehr Wertschätzung und eine stärkere Lobby für ältere Menschen hat Charlotte Knobloch, Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München (IKG), bei einem Fachgespräch zwischen Münchner Stadträten und Vertretern der Wohlfahrtsverbände gefordert. "Wenn ich eine Benefizveranstaltung für die Belange von Kindern mache, ist das Haus voll - geht es um ältere Menschen, schaut das ganz anders aus", sagte die 87-Jährige bei der Diskussion zum Thema "Älter werden in München".

Bewusstsein für Minderheiten

Erfinder der ertastbaren Punktschrift ist der Franzose Louis Braille (1809-1852)
Bibeln oder Gesangbücher in besonders großer Schrift, eine Homepage, auf der man sich Texte vorlesen lassen kann, Helfer für den Gang zum wöchentlichen Gottesdienst: Kirchengemeinden müssen sich darauf einstellen, dass ein zunehmender Anteil ihrer Gemeindemitglieder nicht mehr gut sieht - und deswegen Hilfe nötig hat. Den wenigsten ist das allerdings bewusst.

Woche des Sehens

Während der Woche des Sehens dreht sich alles darum, wie Sehkraft erhalten wird. Aber sie soll auch zeigen, wie Menschen ihr Leben nach einer Erblindung gestalten können. Blinde und Sehbehinderte entwickeln etwa einen besseren Tastsinn als viele Sehende. Deshalb gibt es nun einen neuen Beruf: die medizinisch taktile Untersucherin.