Kita

"Kranke Kinder nicht in die Kita"

Carolina Trautner
Die Corona-Pandemie war und ist vor allem für kleine Kinder eine Belastung: Erst waren die Kitas komplett geschlossen, danach nur in einem Notbetrieb geöffnet. Ab 1. September sollen die Einrichtungen zum Regelbetrieb zurückkehren - doch schon mit einer Schnupfnase droht den Kinder, dass sie wieder zu Hause bleiben müssen. Bayerns Sozialministerin Carolina Trautner (CSU) erläutert, wie sie sich das neue Kindergartenjahr zur Erkältungszeit mit dem Coronavirus vorstellt.

Logopäden-Verfahren in Würzburg

Nach den schweren Missbrauchsfällen in einer integrativen Kita in Würzburg will die evangelische Kirche als Träger der Einrichtung nun auf die Familien der betroffenen Kinder zugehen. Würzburgs Dekan Wenrich Slenczka sagte dem Sonntagsblatt.de am Montag, man wolle mit den Betroffenen das Gespräch suchen, Hilfen anbieten und dann individuelle Lösungen finden.

Kindergärten in Corona-Zeiten

Wenn die Kitas im September in den Regelbetrieb zurückkehren, müssen erkältete Kinder nicht mehr pauschal daheimbleiben - die Kitas sollen dann anhand eines Leitfadens selbst entscheiden. Die Landtags-SPD findet das richtig, aber auch heikel.

"Als 'großer Tanker' haben wir mehr Stabilität in der Krise"

Mathias Hartmann Rektor Diakoneo
Die Corona-Krise hinterlässt auch bei Diakoneo seine Spuren. Es fehlen Einnahmen in Millionenhöhe, sagt der Vorstandsvorsitzende und Rektor des evangelischen Sozialunternehmens, Mathias Hartmann, im Interview. Trotzdem sei die Krise momentan keine existenzielle Bedrohung für Diakoneo.

Ländermonitor "Frühkindliche Bildung 2019"

Kinderbetreuung darf keine Frage des Geldbeutels sein.
Der Betreuungsschlüssel in bayerischen Kitas hat sich in den letzten zehn Jahren zwar verbessert - doch laut einer neuen Studie der Bertelsmann Stiftung ist er immer noch nicht kindgerecht. Der evangelische Kita-Verband sieht sich durch die Studie bestätigt, die Staatsregierung spricht von Willkür.

20. September

Kinderbetreuung darf keine Frage des Geldbeutels sein.
Zum Weltkindertag am 20. September haben Politiker und Verbände dazu aufgerufen, Kinderrechte zu stärken, aber auch mehr Geld in Kitas zu stecken. Die bayerische Sozialministerin Kerstin Schreyer (CSU) erklärte am Donnerstag in einer Mitteilung, die Interessen von Kindern und Jugendlichen müssten "wirklich gestärkt werden". Beteiligung sei "keine Frage des Alters, sondern der richtigen Form. Kinder und Jugendliche möchten gefragt und gehört werden".

Familien

Kinderbetreuung darf keine Frage des Geldbeutels sein.
Nach Familiengeld und Baukindergeld steht nun für bayerische Eltern eine weitere Entlastung bevor: Zum 1. April soll ein Beitragszuschuss in Höhe von 100 Euro pro Monat Väter und Mütter für die gesamte Kindergartenzeit ihres Nachwuchses unterstützen. Außerdem plant der Freistaat eine Reduzierung der Kita-Gebühren.