Lutherischer Weltbund LWB

Weltbund will Versöhnungsprozess begleiten

Der scheidende Präsident des Lutherischen Weltbunds, Munib Younan, bei der Vollversammlung des LWB in Windhuk, Namibia.
Die am 15. Mai im Rahmen der Vollversammlung des Lutherischen Weltbundes (LWB) in Windhuk veröffentlichte Erklärung zum Völkermord in Namibia wird von vielen als Meilenstein gesehen. Der scheidende LWB-Präsident Munib Younan sagte: "Das Papier ist historisch und sehr wichtig für uns."

Ende der LWB-Tagung

Rund 800 Teilnehmer aus der ganzen Welt haben an der diesjährigen Vollversammlung des Lutherischen Weltbundes teilgenommen. Auch eine Delegation aus Bayern ist ins namibische Windhuk gereist. Wie sie die Tagung erlebt haben und was sie besonders beeindruckt hat, berichten sie hier.

Lutherischer Weltbund

Bei der Vollversammlung des Lutherischen Weltbunds (LBW) in Namibia stehen das 500. Reformationsjubiläum und das 70-jährige Bestehen der Weltgemeinschaft im Mittelpunkt. Welche Bedeutung der LWB bis heute hat und was man sich unter dem Tagungsmotto "Wir sind befreit durch Gottes Gnade. Erlösung, Menschen, Schöpfung - für Geld nicht zu haben" vorstellen muss, erzählt Oberkirchenrat Michael Martin, einer von sechs bayerischen Delegierten.

Lutherischer Weltbund

Vor der 12. Vollversammlung des Lutherischen Weltbundes (LWB) in Namibia hat Bischof Frank Otfried July die Bedeutung des Treffen für die Ökumene betont. "Die lutherischen Kirchen haben lange und Mut machende Erfahrungen in Dialogprozessen, insbesondere mit der römisch-katholischen Kirche", sagte der württembergische Landesbischof, der auch Vizepräsident des LWB ist. Besondere Bedeutung komme der internationalen Begegnung im Jahr des 500. Reformationsjubiläums zu.