Menschen mit Behinderung

Infektionsschutz

Blick in das Nürnberger Werk Süd der Noris Inklusion gemeinnützige GmbH
Während des Lockdowns dürfen Menschen mit Behinderung in Bayern keiner Beschäftigung nachgehen. Das Sozialministerium argumentiert, sie müssten in der Corona-Pandemie besonders geschützt werden. Der Geschäftsführer der gemeinnützigen Noris Inklusion in Nürnberg, Christian Schadinger, findet das pauschale Betretungsverbot der Werkstätten trotzdem unangemessen - und diskriminierend.

Kunstpreis für geistig Behinderte

Felix Brenner
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Der Euward ist der bedeutendste europäische Preis für Künstler mit geistiger Behinderung. Die Gewinner des Jahres 2020 heißen Felix Brenner, Andreas Maus und KarHang Mui. Insgesamt 341 Teilnehmer aus 22 Ländern hatten zur achten Ausgabe des Preises Bewerbungen eingeschickt. Am Samstag wurden schließlich im Rahmen einer Pressekonferenz im Haus der Kunst in München die drei Preisträger bekannt gegegen.

Soziales

Corona Pflege Behinderung
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Für viele Menschen mit Behinderungen ist die Corona-Pandemie gefährlich. Viele Familien müssen auf Notbetreuung zurückgreifen. Doch das hilft oft nicht weiter. Inge Rosenberger aus Kleinkahl bei Aschaffenburg spricht von einem "einfach unlösbaren Dilemma". Eigentlich sehnt sie sich sehr nach Entlastung.

Corona-Krise im Tourismus

Bildungs- und Erholungsstätte Langau von oben
Stornierungen und Ausfälle: Die Tourismusbranche ist von der Ausbreitung des Coronavirus hart getroffen. Das spüren auch christliche Tagungshäuser wie die evangelische Bildungs- und Erholungsstätte Langau bei Steingaden. Normalerweise machen hier Familien mit schwerbehinderten Kindern Urlaub, Menschen mit demenzkranken Angehörigen und Schulklassen. Der Leiter der Langau, Peter Barbian, warnt vor einem Aus für kirchliche Tagungshäuser.

Barrierefreiheit

Erfinder der ertastbaren Punktschrift ist der Franzose Louis Braille (1809-1852)
Das Kunstmuseum Bayreuth will Menschen mit Behinderungen verstärkt den Zugang zu seinen Exponaten erleichtern. Dort kommt künftig eine neue Infostation zum Einsatz, an der sich mit Audio-Einspielungen, Gebärdenvideos, Tastkopien sowie Texten in Braille-Schrift und in Leichter Sprache auch Menschen mit Beeinträchtigungen selbstständig über das Kunstmuseum und seine Angebote informieren können.