Protestanten

Europas Protestanten

Stadtkirche Hermannstadt / Sibiu, Rumänien
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Mit dem Exodus der Siebenbürger Sachsen im Jahr 1990 ging die evangelische Volkskirche in Rumänien unter. Doch als kleine Diasporakirche haben Siebenbürgens letzte Protestanten einen neuen Platz in der Gesellschaft gefunden: Etwa in Hermannstadt, der Hauptstadt evangelischer Kultur im Land. Historiker Thomas Greif skizziert die lange Geschichte der evangelischen Kirche in Siebenbürgen, den Abbruch und den Fortgang kirchlichen Lebens.

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älteste Lutherbibel Österreichs Ramsau
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Seit 2008 führt ein evangelischer Pilgerweg durch Österreich: Der "Weg des Buches". Er folgt den Spuren der Bücherschmuggler, die im 17. und 18. Jahrhundert die Geheimprotestanten in Oberösterreich, der Steiermark und Kärnten mit Bibeln und Erbauungsliteratur versorgten. Der Historiker Thomas Greif folgt dem Weg und stößt dabei auf einen abgelegenen Bauernhof, dessen Besitzer die älteste Lutherbibel Österreichs verwahren.

Europas Protestanten

Reformierte Großkirche von Debrecen, Ungarn
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Debrecen, im Osten Ungarns gelegen, ist die einzige protestantisch geprägte Großstadt Südosteuropas. Die Großkirche und das Reformierte Kollegium mit seiner gewaltigen Bibliothek gehören zu den bedeutendsten Erinnerungsorten des Landes. Der Historiker Thomas Greif beschreibt diese herausragenden historischen Stätten und ihre Bedeutung für die Gegenwart - immer im Disput mit den Menschen, die die Orte mit protestantischem Geist erfüllen.

Europas Protestanten

Jesuskirche in Cieszyn, Polen
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Die polnisch-tschechische Doppelstadt Teschen ist ein konfessionelles Unikum. Hier steht die einzige der fünf schlesischen Gnadenkirchen aus dem 18. Jahrhundert, die bis heute evangelisch blieb. Das Teschener Land ist, für das katholische Polen sehr ungewöhnlich, vielfältig protestantisch geprägt. Aber auch auf der tschechischen Seite herrscht eine kirchliche Vielfalt, die für das leidlich säkulare Land erstaunt. Der Historiker Thomas Greif stellt die berühmte Gnadenkirche vor, erklärt das komplizierte Identitätsgeflecht der polnisch-tschechischen Stadtgesellschaft und begibt sich im benachbarten Beskidengebirge auf die Spuren des Geheimprotestantismus.

Europas Protestanten

Kranzniederlegung Lützen Sachsen-Anhalt
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1632 starb der schwedische König Gustav II. Adolf in der Schlacht bei Lützen. Schon bald wurde der Platz, wo man seinen Leichnam gefunden hatte, zu einem evangelischen Gedächtnisort. Die Gustav-Adolf-Gedenkstätte vor den Toren der Stadt ist seit 200 Jahren Schauplatz einer jährlichen Erinnerungsveranstaltung, die früher den Status eines nationalen Ereignisses besaß.

Europas Protestanten

Zürich Großmünster Modell Thomas Greif
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Zürich ist neben Wittenberg die zweite Keimzelle der Reformation. Hier entstand im 16. Jahrhundert eine reformierte Musterstadt, ein "evangelisches Jerusalem". Was ist von der "Zwingli-Stadt" Zürich geblieben? Der Historiker Thomas Greif führt zum Täufer-Gedenkstein an der Limmat, wirft einen Blick in die City-Kirche "Offener St. Jakob" und begibt sich in der Zürcher Altstadt zwischen St. Peter und Großmünster auf Spurensuche reformierter Geschichte und Mentalität.

Europas Protestanten

Westerkerk in Amsterdam
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Wie überall in den Niederlanden kam auch in Amsterdam seit den 1960er Jahren ein rasanter Prozess der Säkularisierung in Gange. Heute gehören noch weniger als 2,5 Prozent der Bevölkerung Amsterdams einer protestantischen Kirche an. In keiner Großstadt Europas ist der Bedeutungsverlust der etablierten Kirchen so fortgeschritten wie hier. Wie geht die "Protestantse Kerk Amsterdam" damit um? Was bleibt an traditioneller Kirchlichkeit?

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Casa Valdese Torre Pellice Waldenser Italien
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Die Waldenser sind die älteste Glaubensgemeinschaft des Protestantismus. Ihr Zentrum befindet sich bis heute im Nordwesten Italiens, in den Waldensertälern mit dem Kernort Torre Pellice. Der Historiker Thomas Greif spürt der waldensischen Erinnerungspflege nach und beschreibt die Synode der kleinen Kirche, die jedes Jahr Ende August in Torre Pellice stattfindet.

Geheimnis des Glaubens - Gegenstand des Zwistes

Abendmahl Oblate Kommunion
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Die ersten Christengemeinden waren zerstreut in der römisch-hellenistischen Welt, doch geeint durch ihren gemeinsamen Glauben an den einen Herrn Jesus Christus. Sie nannten sich "Bruder" und "Schwes­ter" und versammelten sich jeden Sonntag zum "Brotbrechen". Jesus von Nazareth hat das Sakrament des Abendmahls selbst begründet, als er am Gründonnerstag das letzte gemeinsame Mahl mit seinen Jüngern vor seinem Tod am Kreuz einnahm.