29.07.2019
Zusammenschluss 2020

Diakonie Hochfranken bekommt Zuwachs durch Diakonieverein Münchberg

Zum Jahreswechsel schließt sich der Diakonieverein Münchberg mit der Diakonie Hochfranken zusammen. Was das für die Mitarbeitenden und die verschiedenen Dienste bedeutet - und welcher Bereich nicht davon betroffen ist.
Diakonie Hochfranken

Der Zentrale Diakonieverein Münchberg wird zum Jahreswechsel fünfter Gesellschafter der Diakonie Hochfranken. Zum 1. Januar 2020 wechseln die 158 Mitarbeitenden des Geschäftsbereichs Altenhilfe zu dem großen diakonischen Verbund im Nordosten Oberfrankens. Sie seien am Freitag (26. Juli) im Rahmen einer Betriebsversammlung informiert worden, teilte die Diakonie Hochfranken mit.

Diakonieverein Münchberg: Zusammenschluss mit Diakonie Hochfranken

Zur Diakonie Hochfranken kommen alle Diakoniestationen des Zentralen Diakonievereins, ebenso die Seniorenwohnanlage in der Luitpoldstraße in Münchberg. Während die Gebäude im Besitz der Münchberger Träger bleiben, werden die Dienste und Mitarbeitenden der Münchberger Altenhilfe in die Diakonie Hochfranken Altenhilfe gGmbH übergeleitet. Die Dienstverträge gehen laut Pressemitteilung unverändert auf den neuen Arbeitgeber über. Die Jugendhilfe in Münchberg bleibe weiterhin eigenständig in ihren bisherigen Strukturen.

Den Beschlüssen zum Beitritt sei eine längere Phase der Annäherung und Kooperation vorangegangen. Bereits seit fast zehn Jahren bestand eine Verwaltungspartnerschaft zwischen dem Zentralen Diakonieverein Münchberg und der Diakonie Hochfranken, hieß es. Seit zwei Jahren beteiligen sich die Münchberger mit 20 Prozent als einer der Gründungsgesellschafter an der SAPV (Spezialisierte Ambulante Palliativversorgung) der Diakonie Hochfranken, die schwerstkranke und sterbende Menschen zuhause palliativ versorgt.

Diakonie Hochfranken mit rund 1.600 Mitarbeitenden

Der Hofer Dekan Günter Saalfrank begrüßte als Aufsichtsratsvorsitzender der Diakonie Hochfranken den Zusammenschluss: "Mich freut, dass diakonische Träger in der Region weiter zusammenwachsen und so für die Zukunft gut aufgestellt sind - um der Menschen willen, die der Begleitung, Betreuung und Pflege bedürfen", sagte Saalfrank.

Zur Diakonie Hochfranken zählen als Gesellschafter bisher das Diakonische Werk Hof e.V., die Stiftung Marienberg, der Diakoniverein Rehau e.V. sowie der Verein für Evangelische Gemeindediakonie Oberkotzau e.V. In den Einrichtungen und Diensten der Diakone Hochfranken waren zum Stichtag 31. Dezember 2018 mehr als 1.560 Mitarbeitende beschäftigt.

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