München (epd). Der Schauspieler Christian Tramitz ist als Kind zunächst katholisch erzogen worden, später aber zum evangelischen Glauben gewechselt. In einem Interview mit der "Süddeutschen Zeitung" schilderte der gebürtige Münchner, dass er sich geweigert habe, in der Schule zur Beichte zu gehen: "Ich wollte keinem Fremden intime Details über mein Leben erzählen, das fand ich schon als Kind absurd", erläuterte Tramitz.
Auch habe eine von ihm als schlimm beschriebene Religionslehrerin zu seiner Ablehnung beigetragen. Seine Eltern hätten ihn schließlich "in ihrer Verzweiflung" dazu überredet, zum evangelischen Glauben zu wechseln, sagte der 71-Jährige in dem am Dienstag online veröffentlichten Interview. Inzwischen sei er aber seit vielen Jahren konfessionslos.
Bekannt aus "Hubert ohne Staller"
Christian Tramitz ist vor allem für seine Rolle als bayerischer Polizist in der TV-Serie "Hubert ohne Staller" bekannt, die - bis 2019 als "Hubert und Staller" - in der ARD läuft. Vergangenes Jahr war er in dem Kinofilm "Das Kanu des Manitu" zu sehen.