Nürnberg (epd). Mit der Initiative "#VerständigungsOrte" will die Evangelische Kirche zusammen mit der Diakonie den gesellschaftlichen Austausch fördern, heißt es in einer Mitteilung der Diakonie Bayern vom Donnerstag. Unter dem Motto ‚Wir. Reden. Hier.‘ sollen bundesweit Orte entstehen, an denen Menschen einander zuhören, unterschiedliche Meinungen austauschen und Perspektiven wechseln.
Zwanzig solcher Orte wurden im Lauf des vergangenen Jahres von der Diakonie Bayern bereits finanziell bezuschusst. Die geförderten Projekte reichen von Begegnungs- und Nachbarschaftscafés über Vesperkirchen und Mehrgenerationenhäuser bis hin zu interkulturellen Bildungsangeboten.
Zahl der Projekte wächst
"Die Bilanz unserer Aktion ist erfreulich", sagt Sabine Weingärtner, Präsidentin des Diakonischen Werkes Bayern, laut Mitteilung. "Unser Engagement hat dazu beigetragen, dass sich die Zahl der Verständigungsorte im Freistaat signifikant erhöht hat. Im Juli 2025 gab es erst zehn Verständigungsorte in Bayern, jetzt sind es mehr als 40."
Die Initiative "#VerständigungsOrte" wird von der Evangelischen Kirche in Deutschland, der Diakonie Deutschland und der evangelischen Zukunftswerkstatt midi getragen.