Bamberg (epd). Die Teilnehmenden des Mädchenchorfestivals in Bamberg hat Erzbischof Herwig Gössl als Friedensbotschafter gewürdigt. Ihr Singen und Musizieren sei "Friedensarbeit im besten Sinn", sagte Gössl zum Auftakt des dreitägigen Festivals "Pueri Cantores" am Freitagabend im Dom laut Mitteilung. Wo miteinander gesungen werde, herrsche in der Regel Harmonie, Chorsingen schaffe eine friedliche Stimmung. Zudem verbreiteten die Sängerinnen und Sänger "auch eine Friedensbotschaft, denn ihr singt von dem, der der Friede selber ist: von Jesus Christus", so der Erzbischof in seiner Predigt.

Mit ihrem musikalischen Dienst stärkten die Chöre Vertrauen in Gott und vermittelten einen Frieden, "den die Welt nicht geben kann, den sie aber zutiefst ersehnt". Gerade in Zeiten, in denen um Menschen herum vieles zusammenbreche, könne dieses Vertrauen Halt geben. Gössl dankte den Teilnehmenden, dass sie ihre Zeit in den Dienst der Kirchenmusik stellten.

44 Chöre sind in Bamberg zu Gast

44 Chöre aus Deutschland mit 1.200 Sängerinnen und Sängern sind am Wochenende in Bamberg zu Gast. Unter dem Motto "Unter Gottes Sternenmantel" bringen sie die Stadt zum Klingen. Am Samstag finden Begegnungskonzerte in Dom, Oberer Pfarre, St. Stephan und St. Martin statt. Auf dem Maxplatz ist ein Bühnenprogramm zu hören. Das Festival versammelt dabei "Mädchenchöre und gleichstimmig singende Kinder- und Jugendchöre", wie der Chorverband mitteilt.

Der Deutsche Chorverband Pueri Cantores besteht seit 1951 und wird von rund 480 katholischen Chören mit mehr als 20.000 Sängerinnen und Sängern getragen. Der Verband unterstützt die kirchlichen Knaben-, Mädchen-, Kinder- und Jugendchöre, Jugendkantoreien sowie Jugendscholen in Deutschland und fördert den Austausch zwischen Chören.