Zweimal im Jahr werden die Uhren umgestellt – und jedes Mal stellt sich die gleiche Frage: Wird die Uhr vor- oder zurückgestellt? Im Herbst 2026 ist die Antwort klar: In der Nacht zum 25. Oktober geht es eine Stunde zurück.

Ende der Sommerzeit 2026: Wann wird die Uhr umgestellt?

In der Nacht auf Sonntag, 25. Oktober 2026, endet in Deutschland die Sommerzeit. Um 3 Uhr morgens werden die Uhren auf 2 Uhr zurückgestellt.

Wir gewinnen dadurch eine Stunde. Die Nacht ist also eine Stunde länger.

Mit der Zeitumstellung wird es morgens wieder etwas früher hell. Dafür wird es am Nachmittag und Abend entsprechend früher dunkel.

Die meisten Menschen müssen dabei nicht viel tun: Smartphones, Computer und viele andere digitale Geräte stellen die Uhr automatisch um. Auch zahlreiche öffentliche Uhren werden automatisch oder per Funksignal gesteuert.

Wird die Uhr vor- oder zurückgestellt?

Im Herbst wird die Uhr zurückgestellt: Aus 3 Uhr wird 2 Uhr. Eine einfache Eselsbrücke hilft beim Merken:

"Immer zum Sommer hin."

Im Frühjahr geht die Uhr eine Stunde vor, im Herbst eine Stunde zurück.

Warum gibt es die Zeitumstellung überhaupt?

Die Idee hinter der Sommerzeit war ursprünglich, Energie zu sparen: Wenn es abends länger hell ist, sollte weniger künstliche Beleuchtung benötigt werden.

Deutschland führte die Sommerzeit 1980 wieder ein – auch als Reaktion auf die Ölkrise. Wie groß die tatsächlichen Energieeinsparungen durch die Zeitumstellung sind, ist allerdings umstritten. Auch die gesundheitlichen Folgen werden immer wieder diskutiert. Rund um die Zeitumstellung können sich bei manchen Menschen Schlafrhythmus und Tagesablauf verändern.

Nicht nur Menschen müssen sich an den neuen Rhythmus gewöhnen. Auch Tiere können auf die veränderten Fütterungs- und Melkzeiten reagieren.

Wird die Zeitumstellung abgeschafft?

Die Abschaffung der Zeitumstellung ist seit Jahren Thema in der Europäischen Union. Das Europäische Parlament stimmte 2019 dafür, die zweimal jährlich stattfindende Umstellung zu beenden. Eine endgültige Einigung der EU-Mitgliedstaaten gibt es aber bis heute nicht.

Die Europäische Kommission untersucht die möglichen Folgen verschiedener Modelle weiterhin. Eine aktuelle Untersuchung soll die Mitgliedstaaten bei der weiteren Entscheidungsfindung unterstützen und voraussichtlich Ende 2026 abgeschlossen werden. Bis zu einer politischen Einigung bleibt es deshalb bei der zweimal jährlich stattfindenden Zeitumstellung.

Für den Herbst 2026 gilt daher: Am 25. Oktober werden die Uhren zurückgestellt.

Warum wird es nach der Zeitumstellung früher dunkel?

Durch die Rückkehr von der Sommerzeit zur Normalzeit verschieben sich Sonnenaufgang und Sonnenuntergang auf der Uhr jeweils um eine Stunde.

Das bedeutet: Morgens wird es wieder früher hell. Dafür geht die Sonne am Nachmittag und Abend früher unter. Wie groß der Unterschied ist, hängt vom jeweiligen Ort ab. In München beispielsweise wird es nach der Zeitumstellung deutlich früher dunkel als noch während der Sommerzeit.

Turmuhr in München tickt anders

Eine besondere Uhr gibt es in München am Isartor: Sie läuft rückwärts.

Die ungewöhnliche Uhr erinnert an den Münchner Komiker Karl Valentin, dessen Museum sich im Turm des Isartors befindet. Mit der Zeitumstellung hat sie allerdings nichts zu tun.