Fürth (epd). Die evangelische Auferstehungskirche Fürth feiert am 18. Oktober ihr 200-jähriges Bestehen mit einem Gottesdienst mit Landesbischof Christian Kopp. Seit ihrer Einweihung am 15. Oktober 1826 präge die klassizistische Kirche im heutigen Stadtpark das geistliche und kulturelle Leben der Stadt, teilte die Kirchengemeinde mit. Das Jubiläumsjahr steht unter dem Motto "Eine Reise durch das Meer der Zeit".
Dabei spanne das Konzept bewusst einen weiten Bogen zwischen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft: 1826 - 2026 - 2226. Dieses Dreiklang-Prinzip präge die Veranstaltungen des Festjahres und lade dazu ein, die Kirche als Erinnerungsort, als lebendige Gemeinschaft der Gegenwart und als Ort zukünftiger Hoffnungen und Visionen zu entdecken, hieß es. Beim Festgottesdienst am 18. Oktober um 9.30 Uhr mit Landesbischof Christian Kopp und Dekan Jörg Sichelstiel stehe die Frage im Mittelpunkt, wie Menschen Glauben und Gemeinschaft künftig leben werden und welche Rolle die Auferstehungskirche dabei spielen könne.
Künstlerischer Blick in die Zukunft
Die Auseinandersetzung mit Zukunft, Hoffnung und Aufbruch spiegele sich auch in den künstlerischen Arbeiten des Jubiläumsjahres. So spanne sich die filigrane "Himmelsleiter" von Ruth Effer von der Kirchendecke in den Raum und verbindet Erde und Himmel. Die Künstlerin Sabine Deifel zeige schillernde Seifenblasenobjekte, deren irisierende Oberflächen in allen Regenbogenfarben leuchten. In einer der großen Seifenblasen spiegele sich die Auferstehungskirche Fürth selbst.
Zur Festwoche gehört auch das Geburtstagskonzert "Die Königin gratuliert" am Tag der Kirchenweihe (15. Oktober, 19.30 Uhr), das Sirka Schwartz-Uppendieck, Kirchenmusikdirektorin des Dekanats Fürth, an der Orgel der Auferstehungskirche gestaltet. Den Abschluss des Jubiläumsreigens bilden die Fürther Glanzlichter am 6. und 7. November. Beim Lichtkunstfestival werden Gebäude und Plätze der Innenstadt mit kreativen Lichtinstallationen in Szene gesetzt.