Augsburg (epd). Die kirchlichen Wohlfahrtsverbände Diakonie und Caritas wollen am 26. September mit einem "Augsburger Thesenanschlag" ein Zeichen setzen gegen Kürzungen im Sozialbereich. Diakonie und Caritas erreichten mit ihrer Arbeit in Schwaben und Oberbayern rund eine halbe Million Menschen, teilten die zwei Verbände am Freitag mit. Doch die Zukunft der Angebote sei vor dem Hintergrund der Spardebatten ungewiss, heißt es in der Pressemitteilung.
Am 26. September wollen die Verbandsleitungen daher zusammen mit dem katholischen Augsburger Bischof Betram Meier und dem evangelischen Regionalbischof für Schwaben-Altbayern, Klaus Stiegler, ein Zeichen für einen solidarischen Staat setzen. Nach dem ökumenischen Abendgebet in der Annakirche sollen die "Augsburger Thesen" um 18.45 Uhr vorgestellt und angeschlagen werden.