Evangelisch im Kirchenkreis Bayreuth: Der lokale Newsticker informiert aktuell und umfassend direkt aus den 15 Dekanatsbezirken. Lokal-Reporter Micha Götz ist in Bayreuth und Umgebung unterwegs.

Sie haben einen Tipp? Dann schreiben Sie Redakteur Micha Götz eine Mail: mgoetz@epv.de.

KIRCHE KUNTERBUNT IM KONGRESSHAUS ROSENGARTEN 

01.02.2023 Die  Kirche-Kunterbunt lädt am 4. Februar 2023 zu einen Familienevent ein. Auch diesmal wurde wieder eine ganz besondere Location für ausgesucht, und zwar das festlichen Ambiente des Kongresshauses Rosengarten feiern. Das Thema ist: "Gott lädt uns ein!"

Was erwartet euch?

Freut euch auf eine tolle Familienzeit mit einer bunten Vielfalt an Kreativ- und Aktivstationen.

Danach erwartet euch eine Feierzeit mit tollen Liedern zum Mitsingen und Mittanzen, sowie ein Anspiel.
Anschließend wollen wir die Gemeinschaft bei einem guten, kostenlosen Essen genießen.

Startzeit und Anfahrt

Vor Ort ankommen könnt ihr am besten zwischen 9.30 Uhr und 10 Uhr.
Parken könnt ihr am Parkplatz Anger (Kosten: 2,50€). Von dort sind es knapp 100m Fußweg zum Kongresshaus. 

Mitbringen:
Bringt bitte Teller, Besteck und ggf. Kaffeebecher mit, dass wir auf Einweggeschirr verzichten können. 

Wir freuen uns auf euch!

Gebt diese Einladung auch gerne an Familien in eurem Bekanntenkreis weiter. Vielen Dank!

Bei Fragen wendet euch bitte an Bertram Unger (b.unger@web.de , +4917623939057) oder an Simone Röger (simone.roeger@elkb.de).

Auch wenn ihr prinzipiell ganz spontan teilnehmen könnt, sind wir sehr dankbar für eine Anmeldung, da wir dann ungefähr kalkulieren können, wie viel Material und Essen wir benötigen.

Kirche Kunterbunt findet wieder statt

Wärmewinter in Selb

31.01.2023 Die Energiepreise steigen und das bringt viele Menschen in eine soziale Notlage. Gerade gefährdete Gruppen und Menschen in prekären Lebenssituationen sind von Energiearmut sowie Arbeits- und Wohnungslosigkeit bedroht. Die Diakonie und die Evangelische Kirche möchten ihre Türen und Herzen öffnen. Hier zwei Angebote aus dem Dekanatsbezirk Selb:

Das Schülercafé Oase der Stadtkirche bietet an Schultagen, montags bis freitags von 7:00 bis 7:45 Uhr, für Schüler*innen in sozialen Notlagen, ein kostenloses Frühstück und einen angenehmen Treffpunkt. Das Schülercafe befindet sich im Schulzentrum, im Gebäude der Realschule, Jahnstraße 61in Selb. Kontakt: 09287 - 9659174

Der Andreasladen des Diakonievereins Selb, gibt in Zusammenarbeit mit einer Beratung der KASA des Diakonischen Werkes Selb-Wunsiedel, warme Winterkleidung an Bedürftige weiter.

Adresse: Schmiedbergl 1, 95100 Selb, Telefon: 09287 956293; Kirchliche Allgemeine Sozialarbeit, Pfarrstraße 7, 95100 Selb, Telefon: 09287 4407

Schöpfung bewahren

31.01.2023 Die Evang. Erwachsenenbildung Hof-Naila lädt am 01.02.23 um 19 Uhr in den Gemeindesaal der Lorenzkirche (Lorenzstr. 24) in Hof ein.

Marlene Beuerle-Adam hält einen Vortrag zum Thema "Schöpfung bewahren - Klimaschutz konkret". 

Gemeinsam etwas gegen die Erderwärmung und die Zerstörung der Umwelt zu tun, ist Teil unserer Überzeugung als Christinnen und Christen: Wir wollen die Schöpfung bewahren! 

Marlene Beuerle-Adam ist Umweltbeauftragte des Kirchenkreises Bayreuth und bietet konkrete Ideen, wie Lösungen zum Klimaschutzkonzept im kirchlichen Bereich aussehen können. Der Eintritt ist frei.

Informationen finden Sie auch auf unserer Homepage www.eeb-hochfranken.de und auf Instagram unter EEBHochfranken.

Burgpreppacher Friedhof bietet nun Urnenrasengräber und Baumgrabstätten

30.01.2023 Nach dem regulären Gottesdienst lud Pfarrer Michael Thiedmann am vergangenen Sonntagvormittag zur Urnengräbereinweihung auf den Friedhof ein, wo sich dann trotz winterlicher Verhältnisse eine Reihe interessierter Gemeindeglieder eingefunden hatte. In seiner Ansprache betonte der Geistliche die Veränderungen bezüglich der Bestattungskultur, wo inzwischen mehr Urnenbeisetzungen als Erdbestattungen gewünscht werden. "Die Nähe zur Natur ist wichtiger geworden, aber auch gesellschaftliche Veränderungen bedingen, dass die Grabpflege immer seltener durch Angehörige an anderen Wohnorten zu leisten ist“, so Thiedmann. 

Auf dem Burgpreppacher Friedhof gibt es nun pflegefreie Grabstätten in Form von Urnenrasengräbern oder naturnahe Bestattungen in Baumgrabstätten.  Das bedeutet, dass auf der Wiese – um die Christus-Statue herum – die Urnen beigesetzt werden. Dort sollen Sträucher und Stauden wachsen, was eine individuelle Grabanlage oder Bepflanzung ausschließt. Jedoch wird an jedem Grab ein kleiner Grabstein stehen, auf dem ein Sonnenkranz eingearbeitet und der Name des/der Verstorbenen zu lesen ist. In jedem Urnenrasengrab können eine oder maximal zwei Urnen beigesetzt werden; es dürfen ausschließlich Gefäße aus biologisch abbaubarem Material verwendet werden.

Baumgrabstätten für Urnenbestattungen sind unter den noch jungen Maulbeerbäumen an der Westseite des Friedhofs möglich. Der natürliche Umgriff der Bäume, zum Beispiel herabfallendes Laub, bleibt bei diesen Grabstätten erhalten. Vor jedem Baum werden kleine Sandsteinstelen angebracht, auf denen die Namen derer zu lesen sind, die unter dem jeweiligen Baum ruhen. Pro Baum können bis zu sechs Baumgrabstätten mit je zwei Urnen vergeben werden. Auch hier ist eine individuelle Grabgestaltung nicht möglich; auch das Ablegen von Blumen, Kerzen, Kränzen oder ähnlichem Grabschmuck ist nicht gestattet.

 

Pfarrer Thiedmann segnet die neuen Grabstätten
Nach Andacht, Gebet und Ansprache segnete
Pfarrer Michael Thiedmann die Urnenrasengräber, die rund um die Christus-Statue entstehen sollen; unterstützt wurde er dabei von den beiden Kirchenvorsteherinnen Heike Fuchs und Vertrauensfrau Elisabeth Köhler (von links).

Internationaler Gottesdienst in Bayreuth

27.01.2023 Ermutigung für das neue Jahr will der Internationale Gottesdienst am 28. Januar 2023 um 17.00 Uhr in der Bayreuther Stadtkirche geben. Viele besondere Gäste werden dazu erwartet: Aus München reist Kirchenrat Michael Wolf an, landeskirchlicher Referent für Kirche und Gemeindeentwicklung, vielen bekannt durch das innovative und erfolgreiche M.U.T.-Projekt. Er hält die englischsprachige Kurzpredigt; der Bayreuther Pfarrer und Autor Hans-Dietrich Nehring predigt auf Deutsch.

Regionalbischöfin Dorothea Greiner heißt außerdem den neugegründeten Chor von geflüchteten ukrainischen Frauen aus Wunsiedel willkommen. Das gemeinsame Singen stärkt sie in der schweren Zeit von Unsicherheit und Angst um ihre Ehemänner. Der Wunsiedler Dekanatskantor Reinhold Schelter begleitet die Sängerinnen am Piano und spielt auch die Orgel der Stadtkirche.

Die iranisch-deutsche Band „Setayesh“ aus der Friedenskirche lädt bereits eine Viertelstunde vor Beginn mit ihren hoffnungsfrohen Liedern zum Mitsingen ein.

Durch die Liturgie des Abendmahlsgottesdienstes führen Regionalbischöfin Dorothea Greiner und Studierendenpfarrer Heinrich Busch gemeinsam mit einem Team aus internationalen Ehrenamtlichen, die biblische Lesungen und Gebete in verschiedenen Sprachen vortragen.

Kinder sind im Gottesdienst herzlich willkommen; für sie wird auch eine Betreuung mit eigenem Programm im Kirchplatztreff, gleich neben der Stadtkirche, angeboten.

Zu Begegnung und Austausch sind alle Besucherinnen und Besucher im Anschluss an den Gottesdienst herzlich eingeladen. Die Konfirmandengruppe der Lutherkirche bietet dazu ein Finger-Food-Buffet in der Kirche an.

Der Gottesdienst kann auch online mitgefeiert werden. Livestream auf der Website der Stadtkirchengemeinde:

https://www.stadtkirche-bayreuth.de/gottesdienste/gottesdienste-im-livestream-youtube/

Verabschiedung Geschäftsführerin des Kirchengemeindeamts Hof

26.01.2023: Die erfahrene und langjährige Verwaltungsleiterin des Kirchengemeindeamts in Hof, Sabine Kapitän verabschiedet sich. Nach fast 23 Jahren geht Sie in den wohlverdienten Ruhestand.

Am Freitag, 27. Januar 2023 verabschiedet sich das Dekanat und das Kirchengemeindeamt im Rahmen eines Gottesdienstes von ihr. Dekan Andreas Müller: "Wir alle werden Ihr großes Engagement und die Fröhlichkeit mit der sie sich der Herausforderung gestellt hat vermissen.“

Das Evangelisch-lutherische Kirchengemeindeamt (KGA) am Maxplatz in Hof ist zuständig für die 87 Rechtsträger. Es begleitet heute die 5 Dekanate Hof, Naila, Münchberg, Selb und Wunsiedel mit seinen insgesamt 110.000 Gemeindegliedern.

Seit 2001 übernahm Frau Kapitän als stellvertretende Verwaltungsleitung im Hofer Kirchengemeindeamt die Verantwortung. 2005 rückte Sie als erste Frau in einer evangelischen Kirchenverwaltung in Bayern an die Spitze und übernahm dort das Ruder als geschäftsführende Leitung.

Unter ihrer Ägide folgte die Erweiterung der Verwaltung, auch für die beiden Dekanate Selb und Wunsiedel. Die Probleme und Herausforderungen, die sich ihr stellen, meistert Sabine Kapitän bis zu ihrem letzten Arbeitstag mit Bravour. Ihr Anliegen, die Kirchengemeinden mit Herz und Verstand zu unterstützen verfolgt Sie weiter. Sie kümmert sich um ein gutes Betriebsklima und bringt alle Abteilungen an Bord. Ihrer Einsatzbereitschaft ist es zu verdanken, dass sie entschlusskräftig und verantwortungsbewusst an ihrem Ziel festhielt, eine Bauabteilung neu einzurichten.  

Mit ihr verlässt eine außergewöhnliche Leitungspersönlichkeit die Kirchenverwaltung. Nachfolgerin wird am 1. März ihre langjährige Stellvertreterin Evelyne Steifer.

Musikalische Vesper in der Kulmbacher Spitalkirche

24.01.2023 Am Mittwoch, den 25.1. findet um 19 Uhr im Rahmen von "30 Minuten für Gott“ wieder eine Musikalische Vesper in der Spitalkirche statt. Die Kulmbacher Petrigemeinde lädt zu einer Halben Musik und Texten zum Innehalten, Zuhören und Nachdenken ein. Stadt- und Dekanatskantor Christian Reitenspieß musiziert an der Orgel. Es erklingt Musik des Barock und der Romantik. Die Lesungen hält Pfarrerin Katharina Winkler.

Interreligiöser Winter zum Thema Armut

23.02.2023 Unter dem Titel "Armut hat viele Gesichter“ betrachtet Heidi Ott vom Diakonischen Werk Bayern Armut als grundlegendes gesellschaftliches Problem, das alle betrifft. Sie geht der Frage nach wie vielfältig die Risiken und Ursachen sind, die in die Armut führen können. Die Reihe „Interreligiöse Winter“ nimmt mit Perspektiven aus fünf Religionen das Thema Armut in den Blick. Das Zelt der Religionen, die Evangelische Erwachsenenbildung Oberfranken West, und die Interreligiöse Fraueninitiative Bamberg laden zum dritten Abend der fünfteilige Online-Reihe am 25. Januar um 18.30 Uhr ein.

Die  Teilnahme ist kostenlos.

Die Veranstaltungsreihe wird gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ www.demokratie-leben-bamberg.de

Die Zugangsdaten für die Veranstaltung erhalten Sie unter : www.foerderverein.zdr@gmx.de

 

Schuld in Familiengeschichten nach dem Zweiten Weltkrieg

22.01.2023 Um Schuld in Familiengeschichten nach dem Zweiten Weltkrieg geht es am Dienstag, 24. Januar, um 18 Uhr im Seminarraum im Hof, Richard-Wagner-Straße 24 in Bayreuth. Der Vortrag von Dr. Björn Mensing ist überschrieben mit den Worten: "Mit großem Schmerz sagen wir…“. Diese Worte nehmen Bezug auf einen zentralen Satz des Stuttgarter Schulbekenntnisses vom Oktober 1945, mit dem führende deutsche Kirchenvertreter erstmals offiziell die Mitschuld evangelischer Christen an den Verbrechen des NS-Regimes thematisierten.

Wie gehen wir heute mit dieser Schuld um – als Institution, aber auch in unseren Familiengeschichten? Kirchenrat Björn Mensing, Historiker und Pfarrer an der Versöhnungskirche in der KZ-Gedenkstätte Dachau, setzt sich immer wieder mit dieser Frage auseinander – in seinen Forschungen, in der Aufarbeitung seiner Familiengeschichte und in Gesprächen mit Menschen, die die Gedenkstätte besuchen.

Veranstalter des Abends sind das Evangelische Bildungswerk, der Historische Verein für Oberfranken, der Frankenbund, das Colloquium Historicum Wirsbergense und der Freundeskreis Bayreuth der Evangelischen Akademie Tutzing. Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten. 

Kanzeltauschaktion im Dekanatsbezirk Kulmbach

17.01.2023 Am Sonntag, 22. Jan. 2023, gibt es im Dekanatsbezirk Kulmbach wieder einen "KanzeltauschSonntag“. Die Pfarrerinnen, Pfarrer und Diakone im Kulmbacher Bereich halten nicht in der eigenen Kirche Gottesdienst, sondern gehen in eine andere Gemeinde.

Ziel ist es, dass Gemeinden und Geistliche sich gegenseitig besser kennenlernen. Gerade auch in Zeiten von Vakanzen und nicht besetzten Stellen eine wichtige Maßnahme. Es soll sichtbar machen, dass im Kulmbacher Land zusammen geglaubt und gearbeitet wird. Zu Gast in den jeweiligen Gottesdienstorten sind:

Gärtenroth 10.00 Uhr mit Danilo Kammers aus Schwarzach

Grafengehaig 9.30 Uhr mit Ulrich Winkler aus KU-Petrikirche

Guttenberg 9.00 Uhr mit Marie-Luise Matt-Fröhlich aus Gärtenroth

Harsdorf 10.00 Uhr mit Heidrun Hemme aus Grafengehaig

Kirchleus 9:30 Uhr mit Reinhold Skoda aus Lehenthal

KU - Auferstehungskirche 9.30 Uhr mit Bettina Weber aus Mangersreuth

KU - Friedenskirche 9.30 Uhr mit Stefan Schleicher aus Neuenmarkt

KU - Johanneskirche 9.30 Uhr mit Christian Schmidt aus Harsdorf

KU - Kreuzkirche 10.00 Uhr mit Raimund Pretzer aus Untersteinach

KU - Mangersreuth 9.30 Uhr mit Hermann Thamm aus KU-Auferstehungskirche

KU - Petrikirche 10.00 Uhr mit Sigrun Wagner aus Rugendorf

Lehenthal 10.00 Uhr mit Holger Goller aus Kirchleus

Mainleus 9.30 Uhr mit Diana Eschrich-Skoda aus Veitlahm

Melkendorf 9.00 Uhr mit Siegfried Welsch aus Presseck

Neuenmarkt 9.30 Uhr mit Karin Scheler aus KU-Friedenskirche

Presseck 9.30 Uhr mit Stephan Schmidt aus Melkendorf

Rugendorf 10.00 Uhr mit Peter Ahrens aus Trebgast

Schwarzach 10.00 Uhr mit Jürgen Rix aus Mangersreuth

Stadtsteinach 8.45 Uhr mit Peter Ahrens aus Trebgast

Trebgast 9.30 Uhr mit Michael Schaefer aus Mainleus

Untersteinach 10.15 Uhr mit Peter Brünnhäußer aus Wirsberg

Veitlahm 9.00 Uhr mit Holger Goller aus Kirchleus

Wirsberg 10.00 Uhr mit Jürgen Singer aus KU-Kreuzkirche

"Handysprechstunde" im Familientreff

16.01.2023. Das Smartphone selbst ausprobieren und Ängste ausräumen Ehrenamtliche begleiten Seniorinnen und Senioren dabei, den richtigen Umgang mit dem Smartphone zu lernen: dienstags von 10 bis 11.30 Uhr und mittwochs von 15.30 bis 17.00 Uhr (vierzehntägig) nach vorheriger Anmeldung im Mehrgenerationenhaus der Geschwister-Gummi-Stiftung. Wie das funktioniert, verrät Heinrich Mertel. "Vertippen ist in den meisten Fällen nicht schlimm", beruhigt Heinrich Mertel, der gerade wieder eine Handysprechstunde für Seniorinnen und Senioren der Geschwister-GummiStiftung leitet.

Mit viel Geduld, Fachwissen und Humor zeigt er heute unter anderem Renate Beyerlein, welches WLAN sie an welchen Orten nutzen kann und welche Daten man an öffentlichen Plätzen lieber nicht austauschen sollte. Auch Fragen wie beispielsweise "Woher kommen die ganzen Newsletter der E-Mail-Anbieter?" hatte Renate Beyerlein zum heutigen Termin in den Familientreff und das Mehrgenerationenhaus mitgebracht. Sie genießt es, mit ihren Kindern Nachrichten, Fotos und Videos auszutauschen, aber manchmal steht sie noch vor Rätseln: "Warum funktioniert das nicht so? Warum sind Fotos plötzlich weg?" Heinrich Mertel gibt Antwort. Seit vielen Monaten erklärt und zeigt der Ehrenamtliche Seniorinnen und Senioren den richtigen Umgang mit dem Smartphone, weist aber auch auf Gefahren hin. "Es macht mir Spaß, den Menschen weiterhelfen zu können – und es kommen tolle Menschen", lacht er. "Und ich finde auch, dass sich Senioren durchaus mit den modernen Medien beschäftigen sollen, wenn sie das möchten!"

Interessierte können sich bei Antonia Beyerlein anmelden: Tel.: 09221 / 80 11 8-11 (Sprechzeiten: Montag-Freitag, 8:00 – 14:00 Uhr oder nach Vereinbarung) oder E-Mail: antonia.beyerlein@diakonie-kulmbach.de.

Handysprechstunde für Senioren
Heinrich Mertel leitet die Handysprechstunde für Senioren

Hofer Chöre treten in New York auf

12.01.2023 Kommenden Montag (16. Januar) werden der Schulchor des Jean-Paul-Gymnasiums Hof und Mitglieder der Hofer Michaelis-Kantorei in der New Yorker Carnegie Hall auftreten. Die Hofer Sängerinnen und Sänger werden dort zusammen mit sieben anderen Chören aus aller Welt das „Requiem“ von Karl Jenkins aufführen. Der Hofer Dekanatskantor Georg Stanek sagte dem Evangelischen Pressedienst (epd), dass der Auftritt bereits 2021 hätte stattfinden sollen, coronabedingt musste er aber zweimal verschoben werden.

Die Anfrage für den Auftritt sei direkt von einer New Yorker Produktionsfirma gekommen. Diese suchte weltweit nach Chören, die Stücke von Jenkins aufgeführt haben. Bereits 2017 hat Stanek mit der Michaelis-Kantorei das „Requiem“ von Jenkins zusammen mit dem Oberstufenchor des Gymnasiums aufgeführt. Dies sei auch der Hintergrund, warum die Chöre die Einladung nach New York erhielten. Der Auftritt in der Carnegie Hall sei „eine große Ehre“, auch wenn er die Anfrage aus New York im ersten Moment für einen Scherz hielt.

Die 1891 eröffnete Carnegie Hall zählt zu einem der berühmtesten Konzertsäle der Welt und besticht vor allem durch ihre brillanten Akustik. Sie wird zudem als nationales historisches Wahrzeichen bezeichnet.

Der Hofer Dekanatskantor Georg Stanek
Der Hofer Dekanatskantor Georg Stanek wird mit seinem Chor in New York auftreten

Tatverdächtiger sitzt nach Synagogen-Brandanschlag nun doch in U-Haft

12.01.2023 Ermreuth/München (epd). Der nach dem versuchten Brandanschlag auf die Synagoge in Ermreuth ermittelte Tatverdächtige sitzt nun doch in Untersuchungshaft. Wie das Polizeipräsidium Oberfranken und die Münchner Generalstaatsanwaltschaft am Donnerstag mitteilten, gab das Landgericht einer Beschwerde der Ermittler gegen den abgelehnten Haftbefehl bereits am Mittwoch statt. Ein Ermittlungsrichter am Amtsgericht Bamberg hatte den Erlass eines Haftbefehls zunächst wegen fehlender Fluchtgefahr abgelehnt. Seit Donnerstag nun befindet sich der 21-jährige Tatverdächtige in Untersuchungshaft, heißt es in der Mitteilung.

Den bisherigen Ermittlungen zufolge soll der Mann in der Silvesternacht an der Synagoge Ermreuth im Kreis Forchheim eine Fensterscheibe eingeschlagen und danach vor der Fensteröffnung versucht haben, einen Feuerwerkskörper zu zünden, in die Synagoge zu werfen und dort Feuer zu legen. Laut den Behörden handelt es sich um eine antisemitisch motivierte Straftat mit einem rechtsextremistischen Hintergrund. Durch die Videoüberwachung der Synagoge und durch Zeugenaussagen hatten die Ermittler den 21-jährigen Mann aus einem Nachbarort schnell auf dem Radar. Am 5. Januar wurde er vorläufig festgenommen.

Seit Dienstag führt der Zentrale Antisemitismusbeauftragte der Bayerischen Justiz, der in der Zentralstelle zur Bekämpfung von Extremismus und Terrorismus (ZET) angesiedelt ist, das Ermittlungsverfahren. Die ZET ist wiederum Teil der Generalstaatsanwaltschaft München.

Ökumenischer Gottesdienst zur Einheit der Christen

12.01.2023 Am Sonntag, den 15.01.2023 um 18:00 Uhr findet der ökumenische Gottesdienst zur Einheit der Christen in der kath. Kirche St. Josef Buckenhofen statt.

Unter dem Motto „Tut Gutes! Sucht das Recht!“ feiern die Evang. Kirchengemeinden Forchheim gemeinsam mit der Kath. Kirchengemeinde St. Josef und dem Arbeitskreis christlicher Kirchen (AcK) diesen Gottesdienst. Musikalisch gestaltet wird der Gottesdienst von der Band Joe Corino. Anschließend sind alle Teilnehmenden noch zu einem Tee oder Punsch eingeladen.

Brandstiftung an Synagoge in Ermreuth: Tatverdächtiger ermittelt

11.01.2023 Ermreuth (epd). Im Falle eines Brandanschlages auf die Synagoge in Ermreuth (Landkreis Forchheim) ist ein Tatverdächtiger ermittelt worden. Der 21-jährige Mann soll in der Silvesternacht eine Fensterscheibe der Synagoge eingeschlagen haben. Anschließend habe er versucht, vor dem Fenster einen Feuerwerkskörper zu zünden und diesen dann in die Synagoge zu werfen, um dort Feuer zu legen, teilten das Polizeipräsidium Oberfranken und die Staatsanwaltschaft Bamberg am Dienstag mit.

Angesichts der Tatumstände und nach ersten Erkenntnissen handele es sich um eine antisemitisch motivierte Straftat mit einem rechtsextremistischen Hintergrund, hieß es weiter. Am Dienstag (10. Januar) wurde das Ermittlungsverfahren von der Zentralstelle zur Bekämpfung von Extremismus und Terrorismus (ZET) bei der Generalstaatsanwaltschaft München übernommen. Dort wird es vom Zentralen Antisemitismusbeauftragten der Bayerischen Justiz geführt.

Eine Videoüberwachung an der Synagoge und die Angaben von Zeugen hatten die Staatsanwaltschaft und Kriminalpolizei Bamberg zu dem 21-jährigen Mann aus einem Nachbarort geführt. Er wurde am 5. Januar festgenommen. Der zuständige Ermittlungsrichter am Amtsgericht Bamberg lehnte den Erlass eines Haftbefehls wegen fehlender Fluchtgefahr jedoch ab, so dass der junge Mann wieder auf freien Fuß gesetzt wurde. Die Staatsanwaltschaft Bamberg hat zwischenzeitlich gegen die Entscheidung Beschwerde am Landgericht Bamberg eingelegt.

Ehemaliger Nailaer Dekan Elias Friedrich gestorben

09.01.2023: Mit 96 Jahren ist der ehemalige Dekan des Evangelisch-Lutherischen Dekanats Naila, Elias Friedrich, gestorben. Friedrich starb bereits am 30. Dezember 2022, teilte das Büro von Regionalbischöfin Dorothea Greiner am Montag in Bayreuth mit. Der 1926 in Bayreuth geborene Friedrich leitete den Dekanatsbezirk Naila im Kirchenkreis Bayreuth von 1972 bis 1990.

Vorher war Friedrich als Pfarrer in Pfarrkirchen (1961-1972) sowie in Sulzbürg/Oberpfalz (1954-1960) tätig. Seinen Dienst in der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern hatte er im Jahr 1950 als Stadtvikar in Forchheim begonnen. Im Ruhestand lebte er gemeinsam mit seiner Frau in Kulmbach und die letzten Jahre im südlichen Bayerischen Wald.

In seiner stillen und bescheidenen Art habe er als Pfarrer und Dekan vieles „ohne Aufhebens aufgebaut und auf den Weg gebracht“, sagte Regionalbischöfin Dorothea Greiner laut Mitteilung. Er habe beispielsweise entscheidenden Anteil an der Errichtung des heilpädagogischen Kinder- und Jugenddorfs des Diakonischen Werkes Martinsberg im Jahr 1981 gehabt. „Wir sind Elias Friedrich von Herzen dankbar, dass er seit seiner Ordination am 1. April 1951 sein Leben in den Dienst der öffentlichen Verkündigung des Evangeliums gestellt hat“, sagte Greiner.

Biker aus Lichtenfels spenden für Kinder und ihre Wünsche

09.01.2023: Der Harley-Davidson Club "Old School Motorcycle Brotherhood e.V.“ aus Lichtenfels überreichte wieder eine großzügige Spende in Höhe von 1.000 Euro für die Kinderwohngruppen der Geschwister-Gummi-Stiftung. Der Erlös stammt aus der Rocknacht im Herbst. Die Haus-Band "Full Metal Jacket“ heizte hier mächtig ein. Insgesamt kamen an dem Abend 1.000 Euro zusammen.

Den Betrag überreichten "die Old’s“ an Anna Rosa Braun von der Geschwister-Gummi-Stiftung. „Dieser Betrag soll helfen, den Kindern Wünsche zu erfüllen, die sonst nicht realisierbar sind“, so der Vorsitzende Uwe Wolf. Das freut die Mitarbeiterin: "Wir bedanken uns ganz herzlich bei den Old’s, den Gästen und der Band für diese ganz besondere Aktion und das zum wiederholten Mal.“

Rocker spenden für Kinder
Foto von links: Anna Rosa Braun von der Geschwister-Gummi-Stiftung (3. von links), Vorsitzender der
"Old’s“ Uwe Wolf (rechts daneben) und weitere Mitglieder des Clubs bei der Clubnacht.

Freude in Hof: Naser R. darf in Deutschland bleiben

05.01.2023 Der geflüchtete Naser R darf in Deutschland bleiben und wird nicht nach Afghanistan abgeschoben. Der im Iran aufgewachsene Mann sollte nach Afghanistan abgeschoben werden, in ein Land, in dem er nie gelebt hat. Lediglich der Vater von Naser sei dort geboren, sagte der damalige Hofer Dekan Günter Saalfrank auf einer Pressekonferenz im Jahr 2020. Zudem wurde befürchtet, dass Naser R. bei seiner Einreise nach Afghanistan mit der Todesstrafe rechnen müsse, denn er war 2016 in der St. Michaeliskirche in Hof evangelisch getauft worden und hat sich seither rege am Gemeindeleben beteiligt. Trotz allem war sein Asylantrag seinerzeit abgelehnt worden.

Eine Abschiebung war letztendlich im Oktober 2020 vom Tisch, doch um in Deutschland dauerhaft bleiben zu können, sollte Naser  freiwillig nach Pakistan oder Indien reisen, um bei der dortigen deutschen Botschaft, ein Visum für die Bundesrepublik zu beantragen. Mit diesem hätte er dann regulär nach Deutschland einreisen und hier bleiben können. Coronabedingt kam es nicht zur Aus- und Wiedereinreise.

Nun hat der Anwalt des Geflüchteten einen sogenannten Wiederaufgreifensantrag des Verfahrens gestellt, der positiv beschieden wurde und er nun endlich als Asylsuchender in Deutschland anerkannt ist. Eine mehrjährige Hängepartie (2015 nach Deutschland eingereist, im Oktober 2016 getauft, Anhörungen beim Bundesamt für Asyl und Migration, Verhandlung vor dem Verwaltungsgericht, drohende Abschiebung, …) ist damit zu Ende.

Naser R.
Der geflüchtete Naser R. darf in Deutschland bleiben

Suppenkirche feiert Premiere in Bamberg 

02.01.2023. In Bamberg wird es ab dem 9. Januar 2023 zum ersten Mal eine Suppenkirche geben. Laut Anette Simojoki, Pfarrerin in der Erlöserkirche Bamberg und Pfarrer Walter Neunhoeffer von St. Stephan Bamberg, soll bis 24. Februar 2023, jeweils Montag bis Freitag, in unterschiedlichen Kirchengemeinden, Brot, Suppe und Getränke angeboten werden. Unter dem Motto „Suppenkirche-ein Teller Wärme“ werden die Speisen gegen Spendenbasis ausgegeben.

Von 12.30 bis 13.30 Uhr wechseln sich wochentags die Auferstehungskirchengemeinde, die Erlöserkirchengemeinde, St. Matthäus Gaustadt, St. Stephan und die Studierendengemeinde ab. An den jeweiligen Suppenkirchen-Orten werden die Gemeinden ökumenisch zusammenarbeiten. Alle Arbeit wird zum größten Teil von über 70 Ehrenamtlichen übernommen.

Weitere Informationen gibt es unter www.suppenkirche.de.

Suppenkirche Bamberg
Die Suppenkirche in Bamberg arbeitet ökumenisch

In der Kfz-Werkstatt der Diakonie Hochfranken werden Kreuze aus Schraubenschlüsseln geschweißt – und Autos nachhaltig wieder aufbereitet!

28.12.2022: Hof. Während der diesjährigen Eröffnung der neuen Kfz-Werkstatt der Diakonie Hochfranken, in der Stelzenhofstraße in Hof, hat der ehemalige Hofer Dekan Günter Saalfrank eine Idee angeregt, die er nun beim Wechseln seiner Winterreifen prompt realisiert sah: Die dortigen Auszubildenden haben ein Kreuz aus Schraubenschlüsseln zusammengeschweißt und im Bereich für die theoretische Ausbildung aufgehängt.

Neben der Zuführung weltlicher Werkzeuge zu sakraler Verwendung, bereiten die Auszubildenden und Ihre Anleiter dort aber auch alte Fahrzeuge wieder auf. Das klingt nach gängiger Arbeit einer Autowerkstatt, aber: "Wir bauen hier wirtschaftliche Totalschäden zusammen, die eigentlich verschrottet werden", weiß Michal Bursian, der für die Ausbildung am Campus verantwortlich ist und weiter: "Einerseits können wir so wunderbar Arbeitsschritte und Techniken des Berufes üben und andererseits retten wir im Sinne der Nachhaltigkeit auch schrottreife Fahrzeuge, die dann auch durchaus wieder verwendet werden.“

Das Team der Autowerkstatt mit aufbereiteten Renault
Das Team der Autowerkstatt mit einem aufbereiteten Renault und ein Kreuz aus alten Schraubenschlüssel zusammengeschweißt

Weihnachtspäckchenaktion wieder ein voller Erfolg

25.12.2022: Hof. Bei der  Weihnachtspäckchenaktion der Evangelischen-Frauenhilfe Hof e.V. sind erneut sehr viele Päckchen liebevoll gepackt und verteilt worden. In diesem Jahr war es für die Mitarbeiterinnen der Frauenhilfe noch eine grössere Herausforderung, denn es war mehr als die doppelte Menge vorzubereiten um 360 Menschen, die nicht auf der Sonnenseite des Lebens stehen eine bisschen Glückseligkeit an Weihnachten ins Herz zu zaubern.Nicht selten ist es das einzige Geschenk, das sie zu Weihnachten erhalten. Die in eigener Herstellung genähten Geschenkesäcke werden mit haltbaren Naturalien und Gutscheinen für gewünschte Kleidung gefüllt.

"Die strahlenden Gesichter und die herzliche Dankbarkeit dieser Menschen ist ein Geschenk und macht unser Ehrenamt so wertvoll", so Ilse Innmann, 1. Vorsitzende der Evang. Frauenhilfe Hof e. V. .     

Viele Spenden wurden gesammelt
Weihnachtspäckchenaktion der Evangelischen-Frauenhilfe Hof

Fotoausstellung generiert Spenden

22.12.2022 Hof. Die Integrationslotsin für die Stadt Hof, Bärbel Uschold, überreichte 250 Euro an die Hofer "Über den Tellerand“-Gruppe. "Über den Tellerand“ ist das Integrationsprojekt, welches auch den mobilen Küchencontainer von "Kitchen on the run“ nach Hof brachte und seither seine wichtige Arbeit durch integrative Kochabende und gleichzeitigen interkulturellen Austausch vorantreibt.

Die Spendengelder kamen im Zuge einer Fotoausstellung von Max Walter zusammen, welche das Treiben um den blauen Küchencontainer im vergangenen Sommer dokumentiert und die vor Kurzem in einem Pop Up Store in der Ludwigstraße 41 in Hof zu sehen war.

Gezeigt werden stimmungsvolle Szenen der Begegnung, des gemeinsamen Kochens und die Entstehung von Freundschaften, die die "Über den Tellerrand“ Gruppe in Hof bis heute mit ihrer Initiative aufrechterhält. Nach wie vor wird einmal im Monat gemeinsam geplant, gekocht und gegessen.

Die Fotoausstellung von Max Walter kann noch bis Ende Januar in der Klostergalerie der Diakonie Hochfranken im Klostertor 2 in Hof besichtigt werden. Geöffnet von Montag bis Freitag zwischen 8.00 Uhr und 14.00 Uhr. Der Eintritt ist frei.

Über den Tellerrand
die Integrationslotsinnen Bärbel Uschold, Franziska Kaiser und Hanna Vinichuk (von links) mit dem Fotografen Max Weber vor der Ausstellung in der Klostergalerie

Kulmbacher Evangelische Jugend produziert Weihnachts-CD

16. Dezember 2022: Die Evangelische Jugend in Kulmbach hat eine Weihnachts-CD produziert. Von modernen Weihnachtsliedern wie "Winter Wonderland" bis hin zu Klassikern wie "Es ist ein Ros entsprungen" ist alles dabei. Drei Ehrenamtliche der EJ waren beteiligt und haben die Musikstücke eingespielt, mit Klavier, Gitarre, Orgel und Gesang. Außerdem befinden sich auf der CD auch reine A-cappella Stücke.

Diakon Stefan Ludwig freut sich, dass es eine tolle abwechslungsreiche CD geworden ist, mit Weihnachtsliedern, die man kennt. "In der Weihnachtsbäckerei" darf auch nicht fehlen, "das ist so ein Stück Kindheit für mich", so Ludwig. Der Erlös aus dem Verkauf der CD kommt zu 50 Prozent der Kulmbacher Tafel und zu 50 Prozent der evangelischen Jugendarbeit in Kulmbach zu Gute. Für 15 Euro kann man die CD in verschiedenen Geschäften in Kulmbach kaufen, oder auch direkt bei der Evangelischen Jugend in Kulmbach. Auch Versand ist möglich, einfach unter (0 92 21) 59 95 telefonisch bestellen.

Stefan Ludwig mit der Weihnachts-CD
Diakon Stefan Ludwig ist stolz auf die Weihnachts-CD

Friedenslicht und Lebkuchen beim Internationalen Gottesdienst

15. Dezember 2022: Vorweihnachtliche Stimmung breitet sich aus, wenn am Vorabend des vierten Adventssonntages, 17. Dezember 2022, um 17.00 Uhr, der Internationale Gottesdienst in der Bayreuther Stadtkirche beginnt. Die Pfadfinderinnen und Pfadfinder aus Pegnitz bringen der Gottesdienstgemeinde das Friedenslicht aus Bethlehem als sichtbares Symbol der Hoffnung im Advent. Nach dem Gottesdienst geben sie das Licht an alle weiter, die es mit nach Hause nehmen möchten. Dazu kann eine Laterne oder ein Windlicht mitgebracht werden.

Über die Freude von Advent und Weihnachten predigen Pfarrer Gottfried Greiner auf Deutsch und Pfarrerin Dr. Miriam Groß, Bundespolizeiseelsorgerin in Bamberg, auf Englisch.

Die Band "Peacemaker" stimmt die Besucherinnen und Besucher bereits eine Viertelstunde vor Beginn mit Liedern zum Mitsingen ein. Der Internationale Chor Souvenir und Dekanatskantor Michael Dorn an der Orgel gestalten den Gottesdienst mit festlich-frohen Adventsliedern musikalisch aus.

Durch die Liturgie des Abendmahlsgottesdienstes führen Regionalbischöfin Dorothea Greiner und Stadtkirchenpfarrer Carsten Brall gemeinsam mit einem Team aus internationalen Ehrenamtlichen, die biblische Lesungen und Gebete in verschiedenen Sprachen vortragen.

Zum Zusammenbleiben und Lebkuchenessen im Anschluss an den Gottesdienst in der Kirche sind alle Besucherinnen und Besucher herzlich eingeladen. Die Konfirmandengruppe aus Laineck steuert weitere Leckereien zum Finger-Food-Buffet bei.

Kinder sind im Gottesdienst herzlich willkommen; für sie wird auch eine Betreuung mit eigenem Programm im Kirchplatztreff, gleich neben der Stadtkirche, angeboten.

Der Gottesdienst kann auch online mitgefeiert werden. Livestream auf der Website der Stadtkirchengemeinde.

Musikalische Gottesdienste in Forchheim

15. Dezember 2022:  Die Gottesdienste am 18.12. werden in der Christuskirche Forchheim um 09:15 Uhr und der Friedenskirche Eggolsheim (Schirnaidler Straße 1) um 10:30 Uhr besonders musikalisch.

In Forchheim singt der Projektchor unter Leitung von Anke Rosbigalle und in Eggolsheim übernimmt die Zauberharfengruppe der Offenen Behindertenarbeit Forchheim die komplette Musik im Adventsgottesdienst. Die Kirchengemeinde freut sich auf den Auftritt der Musikerinnen.

Für weitere Informationen steht Ihnen das Ev.-Luth. Pfarramt Forchheim - Christuskirche unter 09191 2145 zur Verfügung.

Dekanat Hof vom Maxplatz in die Lorenzstrasse

13. Dezember 2022: Der landeskirchliche Verteilungsausschuss hat seinen Beschluss vom Dezember 2021 jetzt aufgehoben. Zugleich stellt er Finanzmittel für eine Sanierung des Pfarrhauses an der Lorenzstraße in Aussicht. Da der landeskirchliche Zuschuss über 80 Prozent der Kosten für die Sanierung des Dekanatsgebäudes am Maxplatz ausmacht, kann das Gebäude ohne diesen Zuschuss nicht saniert werden. Das ist die Grundlage, auf der die Kirchengemeinde St. Michaelis und St. Lorenz, die Gesamtkirchengemeinde als Bauherrin und der Dekanatsausschuss jetzt über einen möglichen neuen Dekanatssitz in der Lorenzstrasse beraten werden.

Zur Vorgeschichte: Seit Dezember 2021 sind die geschätzten Sanierungskosten kräftig auf insgesamt über 1.300.000 Euro gestiegen. Diese Entwicklung hat das Suchen nach einer möglichen Alternative ausgelöst. Gemeinsam beraten haben darüber die Verwaltungsspitze (Landeskirchenstelle Ansbach, landeskirchlichen Baureferats in München, Verwaltungsverbundes Ost in Bayreuth, Bauabteilung in Hof). Am Ende der Prüfung stand die Vorlage an den Verteilungsausschuss, der die Vor- und Nachteile eines Dekanatsitzes am Maxplatz oder in der Lorenzstraße benannte.

Auf dieser Grundlage hat der Verteilungsausschuss jetzt entschieden. Aus Sicht von Dekan Andreas Müller ist die Entscheidung des Verteilungsausschusses nachvollziehbar. Er sieht in einem Umzug des Dekanatssitzes an die Lorenzstraße einen tragfähigen Weg in die Zukunft. Darüber werden die beteiligten Gremien intensiv beraten.

"Viel Kraft, Zeit und Herzblut ist von vielen haupt- und ehrenamtlichen Menschen in all den Monaten in dieses Projekt geflossen. Dekan Andreas Müller dankt allen, die an den Planungen für die Sanierung des Dekanatsgebäudes seit Oktober 2021 intensiv beteiligt waren von Herzen."

Hans-Georg Müller übernimmt in Kulmbach

7. Dezember 2022: Große Veränderung für die vier Partner im Diakonie Verbund Kulmbach: Zum 1. Januar 2023 wechselt die Geschäftsführung für das Diakonische Werk der Dekanate Kulmbach und Thurnau e.V., die Geschwister-GummiStiftung, die DIE KITA gGmbH und die Menüfaktur (DIAKO Oberfranken). Karl-Heinz Kuch verabschiedet sich zum 28.02.2023 in den Ruhestand. Ihm folgt Hans-Georg Müller nach.

Aktuell lernt der Nachfolger Hans-Georg Müller die Betriebsstrukturen, Geschäftsfelder und die einzelnen Einrichtungen kennen. "Ich freue mich sehr, den erfolgreichen Kurs dieser Unternehmen im Diakonie-Verbund, die die unterschiedlichsten Menschen begleiten, weiterzuführen und zukunftsorientiert weiterzuentwickeln - gemeinsam mit den Mitarbeitenden und im christlichen Werteverständnis", so Hans-Georg Müller.

Der Diplom-Betriebswirt ist in Pretzfeld bei Ebermannstadt aufgewachsen und hat zuletzt 17 Jahre lang die "Diakonie Riesa-Großenhain gGmbH", später das "Diakonische Werk Meißen gGmbH" als Geschäftsführer geleitet.

Hans-Georg Müller
Hans-Georg Müller

Holger Manke ist neuer Pfarrer in Ebern und Jesserndorf

6. Dezember 2022: Ab dem 1. August 2023 heißt der neue Pfarrer von Ebern und Jesserndorf Holger Manke. Mit ihm kommen seine Ehefrau Eszter Manke- Lackner und seine drei Söhne Theo, Hugo und Otto. Manke selbst ist in Ebern und Jesserndorf kein Unbekannter, von 2010 bis 2013 hat er dort bereits sein Vikariat absolviert. Nachdem er nun 10 Jahre lang in der deutschen Gemeinde in Sopron (Ungarn) tätig war, zieht es die Familie wieder ins Fränkische.

In Ebern und Jesserndorf freut man sich sehr über den neuen Geistlichen. Er selbst schätzt an der Gemeinde "den hervorragenden Zusammenhalt, die hohe Bereitschaft zu ehrenamtlichen Engagement und die herzliche und offene Art der Gemeindeglieder."  Die Rügheimer Dekanin Anne Salzbrenner freut sich, "dass er ganz sicher viele gute Erfahrungen aus seinen Jahren in Ungarn mitbringt", und vor allem "dass er keinen Masterplan mitbringt, weil er auf die Menschen vor Ort eingehen will und sich auf neue Perspektiven und Erfahrungen freut."

Ebern und Jesserndorf gehören zum Dekanat Rügheim. Der Dekanatsbezirk Rügheim erstreckt sich auf ein großes Gebiet zwischen Steigerwald, Maintal und den Haßbergen und umfasst 40 Kirchengemeinden, in denen rund 22.500 evangelischen Christen leben.

Holger Manke
Holger Manke

19 ehrenamtliche Kirchenführerinnen und Kirchenführer mit Zertifikat ausgezeichnet

2. Dezember 2022: 19 neue ehrenamtliche Kirchenführerinnen und Kirchenführer wurden durch die Evangelische Erwachsenenbildung Oberfranken West und von Bildung evangelisch - Fränkische Schweiz, in Kooperation mit dem Gottesdienstinstitut Nürnberg ausgebildet. Ziel ist es, die oberfränkischen Kirchen den Touristen  näherzubringen.

Neun Monate wurde in 60 Lehreinheiten neben kunstgeschichtlichen und historischen Wissen, auch die praktische Umsetzung mit verschiedenen Führungsformaten vermittelt. Regionalbischöfin Dorothea Greiner konnte nun, im Bildungshaus Vierzehnheiligen, den neuen ehrenamtlichen Kirchenführern, Zertifikate als nun anerkannte Kirchenführerinnen und Kirchenführer überreichen.

Neue Kirchenführer erhalten ihre Zertifikate

Bamberg: Polizei-Pfarrerin hält Seelsorgegottesdienst – "Kirche wird gebraucht"

Freitag, 25. November 2022: Der Jahresgottesdienst der Seelsorgestiftung Oberfranken ist in diesem Jahr im Dekanat Bamberg gefeiert worden. Pfarrerin Miriam Groß hielt in der Auferstehungskirche Bamberg die Predigt. Seit Februar 2021 ist sie als Pfarrerin am Aus- und Fortbildungszentrum der Bundespolizei in Bamberg tätig. Für fast 2500 Polizeimeisteranwärterinnen und -anwärter sowie 900 Festangestellte ist sie seelsorgerisch verantwortlich.

Für alle Sorgen und Nöte – auch im privaten Bereich – hat Miriam Groß ein offenes Ohr. Herkunft oder Glaubenshintergrund spielen dabei keine Rolle. Auch Menschen ohne christlichen Hintergrund suchen das Gespräch mit der Pfarrerin. Bereits vor ihrer Tätigkeit in Bamberg konnte Groß Erfahrung im Polizeidienst sammeln: Sie war über fünf Jahre ehrenamtliche Seelsorgerin bei der New Yorker Polizei.

In Bamberg habe sie so viele Seelsorgegespräche wie noch nie in ihrer Berufstätigkeit geführt.

"Das zeigt mir: Kirche wird gebraucht, auch im Jahr 2022",

so Groß im Gespräch mit dem Sonntagsblatt. Vor allem den Kontakt zu den Auszubildenden empfindet sie als großes Privileg, weil "die Kirche hier die wunderbare Chance hat, erfahr- und nahbar zu sein".

In ihrer Predigt ging sie auch auf ihre Erfahrungen als "Berufs-Christin" ein und versuchte Hoffnung zu machen. "Wenn Dunkelheit in unserer Leben einzieht, wenn wir uns Sorgen um Gegenwart und Zukunft machen, benötigen wir Sicherheit", sagt die Theologin. Die Seelsorge biete den einzigen wirklich vertraulichen Raum, der durch das Seelsorge- und Beichtgeheimnis garantiert wird. Sie stehe allen offen. Jeder dürfe sich offen ihr gegenüber äußern, das ist Groß sehr wichtig. Die Bayreuther Regionalbischöfin Dorothea Greiner überreichte im Rahmen des Gottesdienstes eine Altarbibel an Pfarrerin Miriam Groß für ihr Vorhaben, bei der Bundespolizei einen Andachtsraum einzurichten.

"Unsere Seelsorgestiftung wird darüber hinaus einen Beitrag leisten zu einem Altarkreuz und zu Kerzen, die sie anschaffen wird",

sicherte Dorothea Greiner zu. Die Seelsorgestiftung Oberfranken unterstützt seit zwölf Jahren die Ausbildung und das Engagement von Seelsorgerinnen und Seelsorgern im Kirchenkreis Bayreuth.

Bayreuther Regionalbischöfin Dorothea Greiner überreicht Pfarrerin Miriam Groß eine Altarbibel
V. l. n. r.: Generalstaatsanwalt i.R. Thomas Janovsky, RB Dorothea Greiner, Bundespolizeipfarrerin Miriam Groß, Ltd. Polizeidirektor Thomas Lehmann, Polizeidirektor Albert Blersch

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Micha Götz berichtet für das Sonntagsblatt aus folgenden Dekanaten des Kirchenkreises Bayreuth: