28. April 2021
TV-Tipp: "Grüß Gott Oberfranken!"

1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland: Auf Spurensuche im Kirchenkreis Bayreuth

Das evangelische Fernsehmagazin "Grüß Gott Oberfranken!" begibt sich auf die Spuren jüdischen Lebens im Kirchenkreis Bayreuth, zu dem auch das unterfränkische Dekanat Rügheim zählt.
Das evangelische Fernsehmagazin begibt sich auf die Spuren jüdischen Lebens im Kirchenkreis Bayreuth, zu dem auch das unterfränkische Dekanat Rügheim zählt. Dies ist die letzte Ausgabe, die Daniela Schuberth moderiert. Ab Mai begrüßt Sie Maike Stark bei "Grüß Gott Oberfranken!"

Das "jüdische Lebenswege-Museum" und ein Rundgang durch den Ort Kleinsteinach laden dazu ein, in die Geschichte der früheren jüdischen Siedler einzutauchen. Der israelische Student Michael Iluz ist extra in den kleinen Ort gereist, um dort auf die Spuren seines Glaubens zu gehen.

Jüdische Siedler in Kleinsteinach

In der Dekanatskirche unterhält er sich mit dem evangelischen Dekan Jürgen Blechschmidt über Unterschiede und Gemeinsamkeiten zwischen Judentum und Christentum. Außerdem besucht er den nahegelegenen Friedhof und klärt über die jüdische Bestattungskultur auf.

Nikolauskapelle in Coburg

Ein weiteres Thema der Sendung ist die Nikolauskapelle in Coburg, dessen Geschichte von verschiedenen Glaubensrichtungen geprägt ist – unter anderem wurde sie früher als Synagoge genutzt.

Synagoge in Bayreuth

Am Ende der Sendung stellt Felix Gothart, Vorsitzender der Israelitischen Kultusgemeinde Bayreuth, seinen Lieblingsplatz vor: Die Synagoge in Bayreuth ist die älteste in Deutschland noch aktiv genutzte Synagoge und allein deshalb etwas Besonderes.

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