Evangelische Morgenfeier
Er wird geliebt, ersehnt, gehasst, vermieden: der Schlaf. Im ihm geschieht Großartiges. Das wissen die heutige Schlafwissenschaft, und die Bibel, wenn sie von Schlafenden, Schlaflosen und Träumenden erzählt.
Josefs Traum
Ein Engel erscheint Josef im Traum, Mosaik im Baptisterium San Giovanni in Florenz

Schlafgewohnheiten im Wandel


Nach dem Abendessen räumen wir den Tisch ab und hören Radio. Auf einmal bricht der Nachrichtensprecher mitten im Satz ab. Das Licht geht aus, nicht nur in Küche und Essecke, sondern überall im Haus – Stromausfall. Zum Glück haben wir in den Nachrichten nichts gehört von einem herannahenden Starkregen oder Überschwemmungsgefahr. Nein, wir können in aller Ruhe im Halbdunkel unsere Handys suchen, die dringend aufgeladen werden müssten. Zum Glück leuchten sie noch und wir finden ein paar Kerzen und Zündhölzer. Wie lang werden wir wohl ohne Strom bleiben? Es dauert mehr als zwei Stunden. Bis dahin bin ich längst ins Bett gegangen, viel früher als sonst – bei Kerzenlicht lesen ist mir zu mühsam. Schon komisch, so ein Abend im dunklen Haus, in dem nur da und dort eine Kerze flackert.

Elektrisches Licht gibt es seit gut 140 Jahren. Es ist nicht mehr wegzudenken aus Privathaushalten und Arbeitsstätten. Wenn es dunkel wird, arbeite ich weiter und schalte die Schreibtischlampe an. Dem Chirurgen gelingt der Eingriff – über dem OP-Tisch leuchtet es hell.  Das Kind kann nur einschlafen beim Schein eines Nachtlichts. Thomas Edison hat 1879 die erste haltbare Glühbirne erfunden, die sich industriell in großer Menge herstellen ließ. Edison war sich sicher, dass das elektrische Licht das Leben der Menschen von Grund auf verändern wird. Besonders was das Schlafen angeht. "Es gibt keinen Grund, weshalb Menschen überhaupt noch ins Bett gehen sollten, meint er, der Mensch der Zukunft wird weit weniger Zeit im Bett verbringen." (1) Für Edison ist Schlafen eher "schlechte Angewohnheit"…  Im Schlaf kann man sich nicht verteidigen, kein Essen sammeln oder dafür sorgen, dass die eigene Art nicht ausstirbt.  Eigentlich ist es nicht sinnvoll zu schlafen. Das ist nicht nur die Ansicht von Herrn Edison.

Trotzdem schlafen wir, schläft jedes Lebewesen, und das seit Urzeiten. Und es gibt Wissenschaftler, die sagen: ausreichend Schlaf ist die Voraussetzung für ein gesundes Leben.  Also, ich liebe es zu schlafen, ausgiebig in der Nacht und wenn möglich ein erholsames halbes Stündchen am frühen Nachmittag. Gleichzeitig hat sich unser Tagesablauf stark verändert – meistens zu Ungunsten des Schlafs. Bis spät in die Nacht können wir stundenlang fernsehschauen oder uns im Internet vergnügen.  Wir können die ganze Nacht arbeiten daheim am PC oder in der Werkhalle eines Betriebs.

Doch schlafen muss jeder (und jede) – ob nun in der Nacht oder am Tag. Ohne Schlaf geht es nicht. Übrigens nicht nur bei den Menschen. Jedes Tier, ob Wurm, Ameise oder Elefant, schläft grad die Portion Schlaf, die zu seiner Art passt. Also, Schlafen muss sein! Das steht schon in der Bibel.

Schlaf – die schöpferische Pause  

Auf den ersten Seiten der Bibel erzählt ein alter Hymnus, wie die Welt erschaffen wird. 6 Tage, heißt es dort, ist Gott in Aktion – um Licht und Dunkelheit zu trennen, Tag und Nacht einzuteilen, den Himmel mit Gestirnen auszustatten und die Welt mit Pflanzen, Tieren und Menschen zu bestücken. Am siebten Tag gönnt er sich eine Pause. Eine Gottespause. Ausruhen, schlafen, genießen. Erst dadurch wird die Schöpfung vollendet. Diese Gottespause brauche auch ich. Wenn ich nach 6 Tagen Arbeit keine Pause mache, einen Tag ohne Arbeit und Weckerläuten, dann leidet meine gute Laune, meine Kreativität, meine Arbeitskraft.  Doch es steckt noch mehr Gottespause in dem Schöpfungshymnus: Jeder einzelne Schöpfungstag endet mit dem Satz "Da ward aus Abend und Morgen der erste Tag, der zweite, der dritte..."  Jedem Tag geht ein Abend und eine Nacht voraus, Zeit der Nacht-Ruhe, Zeit zu schlafen. 

Dieser Rhythmus bestimmt alles Leben. Die Dichter des Schöpfungsliedes haben die Welt gut beobachtet. Unser Schlaf hängt entscheidend mit dem Wechsel zwischen hellem Tag und dunkler Nacht zusammen. Es hat sich im Laufe der Evolution in uns ein 24 Stunden Rhythmus eingestellt. Dieser Rhythmus besteht, egal ob wir Licht sehen oder nicht. Das Sonnenlicht hilft dem Biorhythmus sich fein aus zu tarieren. Unser innerer Rhythmus bestimmt, wann wir wachen und wann wir schlafen. Dafür sorgen fein abgestimmte biochemische Prozesse in unserem Gehirn. Diesen uns innewohnenden Rhythmus kennt also schon die Bibel. Schlafen muss sein. Als schöpferische Pause. Im Schlaf geschieht so viel Wunderbares.

Auch davon erzählt die Bibel: Im Garten Eden lebt Adam, der erste Mensch, von Gott aus Erde geschaffen. Und Adam schläft. Schon der allererste Mensch schläft. Denn Gott beschließt, so Adams Einsamkeit zu beenden. "Da ließ Gott der HERR einen tiefen Schlaf fallen auf den Menschen, und er schlief ein."  Und in Adams Schlaf geschieht etwas ungemein Kreatives. Ein Stücklein Adam braucht‘s dafür. Gott öffnet dem Schlafenden die Seite und nimmt eine Rippe heraus. Und nun formt Gott um diese Rippe herum etwas noch nie Dagewesenes: Eva. Sie ist nicht Adams Dublette, sondern etwas Neues, seine Vervollständigung. Nur so kann die Menschheit entstehen.

Schlafen dient dazu, dass wir vollständiger werden – das lese ich hier in der biblischen Geschichte. Und das wird auf andere Weise von der modernen Schlafwissenschaft bestätigt. Ohne Schlaf fehlt uns wesentliches zum Leben. Schlafen beschenkt uns. Wie Adam und Eva.

Die Bedeutung des Träumens 

Wenn wir schlafen, erleben wir zwei Arten von Schlaf: eine ruhige Phase tiefer Entspannung und eine innerlich höchst aktive Phase des Träumens. Fehlt diese Phase des Schlafs kann unser Gehirn nicht – um es im Bild zu sagen – aufräumen. Wenn ich etwas Schlimmes erlebt habe, bin ich verstört – ich spüre noch tagelang, wochenlang den Schreck oder die Verzweiflung, die Kränkung oder den Ärger. Im Traumschlaf werden nun nach und nach die verstörenden Ereignisse befreit von den Gefühlen, die sie in mir auslösen. Und irgendwann kann ich an das schlimme Erlebnis denken, ohne noch einmal die emotionale Verstörung durchmachen zu müssen.

Es hat einen tiefen Sinn, dass wir träumen. Träume helfen uns, unser Leben besser zu verstehen.  John Steinbeck, der Schriftsteller, beobachtet:

"Es ist eine allgemeine Erfahrung, dass ein Problem, schwierig in der Nacht am Morgen gelöst ist, nach dem das Schlafkomitee daran gearbeitet hat." (2) Eigentlich ist es das Traumkomitee, das an unseren Problemen arbeitet: Was ich aktuell tagsüber erlebt habe, verbindet sich mit früheren Erfahrungen, aus der Kindheit oder anderen Zeiten, die in meinem Gedächtnis gespeichert sind. Es entstehen neue Deutungen wie ein dichtes Gewebe. Wir lernen also auch emotional im Traum.

Das klingt kompliziert und von solchen wissenschaftlichen Erkenntnissen wissen die Schreibkomitees der Bibel noch nichts. Aber sie wissen etwas von der Art, wie Menschen träumen. Immer wieder erzählt die Bibel von Träumenden.
Josef, Marias Verlobter, träumt, als er vor einer schwierigen Entscheidung steht. Eigentlich gebieten es Moral und Anstand, aber auch seine eigene Enttäuschung Maria zu verlassen. Seine Verlobte ist schon vor der Vermählung schwanger geworden. …

Als Josef noch so dachte, siehe, da erschien ihm ein Engel des Herrn im Traum und sprach: Josef, du Sohn Davids, fürchte dich nicht, Maria, deine Frau, zu dir zu nehmen; denn was sie empfangen hat, das ist von dem Heiligen Geist. Und sie wird einen Sohn gebären, dem sollst du den Namen Jesus geben, denn er wird sein Volk retten von ihren Sünden. Das ist aber alles geschehen, auf dass erfüllt würde, was der Herr durch den Propheten gesagt hat, der da spricht (Jesaja 7,14): "Siehe, eine Jungfrau wird schwanger sein und einen Sohn gebären, und sie werden ihm den Namen Immanuel geben", das heißt übersetzt: Gott mit uns. Als nun Josef vom Schlaf erwachte, tat er, wie ihm der Engel des Herrn befohlen hatte, und nahm seine Frau zu sich. (Mt 1,20-24)

Beinahe hätte Josef Maria verlassen. Doch er träumt: Du bleibst! Der gemeinsame Weg geht weiter. Kaum ist Jesus geboren, träumt Josef noch einmal: Flieh nach Ägypten, sagt ihm ein Engel, Herodes will das Kind töten. Ein rettender, ein lebensrettender Traum. Träume - eine Gabe Gottes. Im Traum öffnet Gott unsern Blick für tiefere Einsichten und mutige Entscheidungen.

In den wenigen Träumen, die ich erinnere, finde ich manchmal einen klugen Kommentar zu meinem Leben. Er hilft mir zu erkennen, wo ich stehe und worauf ich zu achten habe. Manchmal hilft ein Traum, mich in schwerer Zeit aufzurichten und nach vorn zu schauen. Ich kann mich noch gut erinnern: Es war in den Jahren, wo so viel beginnt: der Einstieg in den Beruf, die Fülle der neuen Aufgaben, der Zeitdruck. Zugleich waren unsere Kinder klein und schutzbedürftig.  Wir Eltern mussten grad schauen, die Bedürfnisse der Kinder und die beruflichen Anforderungen gut auszubalancieren. Das kostete Kraft. Und die hätten wir so gut für von uns selber brauchen können - um klar zu kommen mit all den großen Veränderungen.

Ich weiß noch, wie eng sich das alles angefühlt hat. Doch dann hab ich einmal nachts geträumt: Ich stehe an einem erhöhten Ort und schaue in die Ferne. Vor mir eine unbekannte Landschaft in lichten Farben, sanfte Hügel und hohe Bergen unter einem dunstig hellen Himmel. Nichts mehr von Enge… Der Traum hat mir gezeigt: Auch das ist in dir, in dieser Zeit der Erschöpfung: eine ungeahnte Weite. Eine heitere Leichtigkeit. Sie wartet auf dich. Schau hin!

Träume erinnern uns an unsere Sehnsucht und wecken unsere Kreativität. Sie inspirieren uns. Wie Thomas Edison zum Beispiel: Bei seinem regelmäßigen Mittagsschlaf rückte er den Stuhl vom Schreibtisch, stellte links und rechts neben sich zwei Metallschüsseln, nahm in jede Hand eine Kugel, ließ die Arme hängen und machte sein Nickerchen. Wenn der harte Klang der Kugeln in den Schüsseln ihn weckte, notierte er sofort alle kreativen Gedanken, die ihm im Traum durch den Kopf gegangen waren. (3) Berühmte wissenschaftliche Erkenntnisse, populäre Melodien wie etwa Yesterday von den Beatles sind entstanden nach einer nächtlichen Eingebung im Traum. Paul McCartney erinnert sich: "Beim Aufwachen hatte ich eine hübsche Melodie im Kopf. Ich dachte mir: "Die klingt toll, wo kommt sie nur her? … aber, weil ich sie geträumt hatte, konnte ich mir nicht vorstellen, dass ich sie selbst komponiert hatte. … Aber das hatte ich tatsächlich und das war wirklich unglaublich." (4)

Die Qual der Schlaflosigkeit

Es gibt leider auch die schlaflosen Nächte, das stundenlange Wachliegen…

Die Nacht zieht sich in die Länge, ich wälze mich schlaflos hin und her bis zum Morgen…  Das Leben der Menschen gleicht der Zwangsarbeit, von früh bis spät müssen sie sich abmühen! Ein Landarbeiter sehnt sich nach dem kühlen Schatten am Abend; er wartet darauf, dass ihm sein Lohn bezahlt wird. Und was ist mein Lohn? Monate, die sinnlos dahinfliegen, und kummervolle Nächte! Wenn ich mich schlafen lege, denke ich: ›Wann kann ich endlich wieder aufstehen?‹ Die Nacht zieht sich in die Länge, ich wälze mich schlaflos hin und her bis zum Morgen. Hiob 7 (aus der Übersetzung "Hoffnung für alle")

Hiobs Klage über die kummervollen Nächte spricht vielen Menschen aus der Seele. Sie wollen schlafen, aber können es nicht. Manchmal sind Schlafstörungen Teil einer seelischen oder körperlichen Erkrankung, manchmal die Begleiterscheinung einer Krise – und das kann sogar eine erfreuliche Krise sein wie eine Hochzeit oder eine Urlaubsreise. Viele Menschen schlafen aber auch ohne große Krise Nacht für Nacht schlecht. Ich selber kenne diese Not nicht, habe deswegen noch nie ein Schlafmittel genommen. Scheinbar eine große Hilfe, ein bisschen Chemie und man schläft. Schlafwissenschaftler warnen eindringlich davor. Schlaftabletten blockieren die wichtigen Aufgaben, die das Gehirn im Schlaf vollzieht. Außerdem machen sie abhängig.

Zum Glück gibt es mittlerweile bewährte Hilfe aus dem nichtmedikamentösen Bereich. Psychotherapie, die auf Schlafstörungen spezialisiert ist, eröffnet vielen Menschen die Möglichkeit besser zu schlafen. Es hilft, in der Therapie die eigenen Schlafgewohnheiten zu erforschen und notwendige Verhaltensänderungen kennenzulernen, die dann daheim eingeübt werden. Dabei lernt man es, selbst seinen Schlaf zu verbessern.

 Und wer nur dann und wann von Einschlaf- oder Durchschlafproblemen gebeutelt ist? Da helfen oft ganz einfache Sachen: nicht dauernd auf die Uhr schauen und mich herumwälzen, lieber nochmal aufstehen und mich beschäftigen, aber nicht am Bildschirm, bis ich wieder müde geworden bin. Mir hilft oft: im Dunkeln liegen bleiben und beten. Vielleicht nehme ich das Perlenarmband zur Hand, mit dem ich mir angewöhnt habe zu beten. Ich spreche zu jeder Perle eine Bitte aus.

Diese "Perlen des Glaubens" knüpfen an den guten Brauch an, mit Perlen in der Hand zu beten, fast wie beim Rosenkranzgebet.  Bei mir haben die Bitten sich so tief einprägt – ich kann sie auch ohne die Perlen sprechen. Oft verliere ich dabei den Faden, fange noch mal von vorne an -  und irgendwann schlafe ich dann ein. Ähnlich geht es mir, wenn ich mir ein Kirchenlied aufsage, das ich auswendig kann.

"Ich liege, Herr, in deiner Hut und schlafe ganz mit Frieden.
Dem, der in deinen Armen ruht, ist wahre Rast beschieden…"   
Du hast die Lider mir berührt. Ich schlafe ohne Sorgen.
Der mich in diese Nacht geführt, der leitet mich auch morgen. (EG 486)

Ein, zwei Strophen, ich stocke, fange von vorn an –
…und irgendwann schlafe ich. Immer hilft mir das nicht, aber oft…

…und schlafe ganz mit Frieden

Unser Enkel ist ein höchst aktiver kleiner Junge. Abends nach einem langen Tag fällt er nicht müde ins Bett. Nein, er beschäftigt uns: mal versteckt er sich hinter der Couch, mal nutzt er mein Bett als Trampolin. Irgendwann schaffen wir es, uns aufs Bett zu setzen. Ich lese ihm vor. Ein bisschen ruhiger wird er, er legt sich hin, hört sich noch an, wie die Oma ihm singt und leise aus dem Zimmer geht. Es dauert nicht lange und er steht in der Tür: Ich kann nicht schlafen. So schwer zur Ruhe zu kommen, voller Vertrauen: ich verpasse nichts, ich bin gut aufgehoben.  Schlafen können – das hat mit Vertrauen zu tun - jede Nacht aufs Neue… Und das ist nicht nur bei Kindern so.

Mir hat sich ein Bild eingeprägt, das mir genau das zeigt – Vertrauen und Schlafen. Auf dem Bild sehe ich den See Genezareth. Ein heftiger Sturm, dunkle Wassermassen schleudern ein Boot hin- und her, darüber ein wüstes Gebräu (?) aus Gewitterwolken. Im Boot versuchen die Jünger mit aller Macht die Segel einzuholen, bevor eine Sturmbö hineinfährt und das Boot zum Kentern bringt. Und mitten drin liegt Jesus und schläft. Im Sturm. Schläft in großer innerer Ruhe: Ich liege, Herr, in deiner Hut und schlafe ganz mit Frieden. Dem, der in deinen Armen ruht, ist wahre Rast beschieden. 

Schlafen im größten Sturm – was für ein Vertrauen!

Schlafen – auch wenn mein Leben grad aufgewühlt ist wie der See Genezareth. Schlafen, auch wenn mein Leben grad durch eine Umweltkatastrophe aus der Bahn geworfen wurde? Schlafen - in stürmischen Zeiten und nicht nur dann, wenn alles wie ein ruhiger Bach dahinplätschert. Schlafen - selbst in großer Not, weil dann der Schlaf besonders kostbar ist. Weil ich vertraue: Ich bin geborgen, sicher in Gottes Hand, denn Gott, der dich behütet, schläft nicht, heißt es im Psalm 121. Und das klingt wie ein Segen - für einen gesegneten Schlaf, für ein behütetes Leben.

Gott wird deinen Fuß nicht gleiten lassen, und der dich behütet, schläft nicht. Siehe, der Hüter Israels schläft noch schlummert nicht. Der HERR behütet dich; der HERR ist dein Schatten über deiner rechten Hand, dass dich des Tages die Sonne nicht steche noch der Mond des Nachts. Der HERR behüte dich vor allem Übel, er behüte deine Seele. Der HERR behüte deinen Ausgang und Eingang von nun an bis in Ewigkeit!

Zitate aus:

(1) Prof. Dr.med. Matthew Walker, Das große Buch vom Schlaf, Goldmann Verlag München 2018
ISBN 987-3-641-23239-9, ebook, Einleitung.
(2) ders., Kapitel 11
(3) ebd.
(4) ebd.

 

Die Evangelische Morgenfeier

"Eine halbe Stunde zum Atemholen, Nachdenken und Besinnen" - der Radiosender Bayern 1 spielt die Evangelische Morgenfeier für seine Hörerinnen und Hörer immer sonntags von 10.32 bis 11.00 Uhr. Dabei haben Pfarrerinnen und Pfarrer aus ganz Bayern das Wort. "Es geht um persönliche Erfahrungen mit dem Glauben, die Dinge des Lebens - um Gott und die Welt."

Sonntagsblatt.de veröffentlicht die Evangelische Morgenfeier im Wortlaut jeden Sonntagvormittag an dieser Stelle.

 

 

 

 

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