Zu seinem 800. Todestag widmet sich ARTE dem Heiligen Franz von Assisi. Am 3. und 4. Oktober 2026 zeigt der Sender zwei Dokumentarfilme über sein Leben und die Wirkungsgeschichte seines Wirkens.
Den Auftakt macht am Samstag um 20.15 Uhr "Franz von Assisi – Der Grenzgänger" von Stefan Ludwig. Der Film zeichnet den Lebensweg des Franz von Assisi nach, der als Sohn einer wohlhabenden Kaufmannsfamilie auf seinen Besitz verzichtete und sich den Armen und Ausgestoßenen zuwandte. Die Dokumentation führt von einem kürzlich in Paris entdeckten Manuskript bis zu den Felsen von La Verna, wo sich Franziskus in die Einsamkeit zurückzog.
Verhältnis von Christentum und Islam
Ein Schwerpunkt ist seine Begegnung mit dem muslimischen Sultan Al-Kamil während des Fünften Kreuzzugs. Sie gilt als eine der bekanntesten Episoden aus dem Leben des Heiligen und wirft auch Fragen nach dem Verhältnis von Christentum und Islam auf.
Am Sonntag um 16 Uhr folgt "Der Schatz von Assisi" von Paolo Colangeli. Im Mittelpunkt steht die Restaurierung der Fresken in der Basilika von Assisi. Beim Erdbeben vom 26. September 1997 waren die mittelalterlichen Malereien in mehr als 300.000 Fragmente zerbrochen. Die Dokumentation begleitet die aufwendige Arbeit der Restauratorinnen und Restauratoren, die sich über viele Jahre erstreckte.
Wer sich darüber hinaus mit Franz von Assisi beschäftigen möchte, kann eine Ausstellung über den Heiligen für Bildungseinrichtungen und Gemeindeveranstaltungen ausleihen. Weitere Informationen und Kontaktmöglichkeiten gibt es hier.
Beide Dokumentationen sind nach der Ausstrahlung in der ARTE-Mediathek abrufbar.