Sieben evangelische Schulen aus ganz Deutschland nehmen im Schuljahr 2025/26 an einem Projekt zu feministischer religiöser Sprache teil.

Initiiert von der Evangelischen Schulstiftung in der EKD (ESS EKD) gemeinsam mit den Evangelischen Frauen* in der Landeskirche Hannover, sollen die Schüler*innen eigene Projekttage entwickeln – von älteren für jüngere Jahrgänge.

Wie sprechen wir über uns – und Gott?

Im Zentrum steht die Frage: Wie sprechen wir über uns, andere und Gott? Die Jugendlichen gestalten die Inhalte selbst, um Themen wie Gleichberechtigung und religiöse Ausdrucksformen praxisnah zu diskutieren.

Für die Jahrgänge 9 und 10 besucht das Projektteam die Schulen direkt und erarbeitet in zwei Tagen die Grundlagen. Ältere Jahrgänge (11/12) nehmen an einem dreitägigen Seminar im Jugendhof Sachsenhain in Verden teil und entwickeln Konzepte, die sie später an ihren Schulen mit jüngeren Schüler*innen umsetzen.

Die ESS EKD unterstützt das Vorhaben finanziell: Reisekosten, Unterkunft und ein Budget von bis zu 250 Euro pro Gruppe werden übernommen. Bewerbungen sind bis zum 1. Oktober 2025 möglich, die Plätze sind begrenzt.

Sprache bewusst gestalten

"Sprache prägt unser Denken und unser Handeln. Indem wir sie bewusst gestalten, können wir auch unsere Gemeinschaft verändern", sagen die Projektleiterinnen Janne Neumann und Friederike Goedicke.

Seit 1994 fördert die Schulstiftung evangelische Schulen in Deutschland und setzt dabei auf bundesweit wirksame Projekte, die inklusives Lernen und den Austausch zwischen Schulen und Expert*innen fördern.