22.02.2019
EU-Projekte

Kirchen gründen Netzwerk für EU-Förderung im ländlichen Raum

Wie sich Kirche und Diakonie künftig mit EU-Projekten stärker im ländlichen Raum einbringen können.
Kirche Kuh Landschaft
Kirche im ländlichen Raum.

Mit einem bundesweiten Netzwerk wollen sich Kirchen und Wohlfahrtsverbände künftig stärker im ländlichen Raum einbringen. Um die Aktivitäten zu bündeln und sich miteinander zu vernetzen, soll vom 6. bis 8. März 2019 in der Evangelischen Landjugendakademie Altenkirchen im Westerwald eine Konferenz stattfinden. Ziel der Tagung unter dem Titel "Kirche und Regionalentwicklung – Welten verbinden und Kräfte bündeln" sei es, die Zusammenarbeit zwischen Kommunen, Kirchen und Zivilgesellschaft zu stärken, erklärte Peter Kratzer vom Kompentenzzentrum Fundraising in Ansbach.

Bei der Tagung soll die EU-Fördermaßnahme Leader vorgestellt werden. Diese unterstützt seit 1991 innovative Ideen und Projekte im ländlichen Raum. Ausgangspunkt dieser Methode sei es, gemeinsam eine lokale oder regionale Entwicklungsstrategie zu formulieren, so Kratzer. Dann werde eine Aktionsgruppe damit beauftragt, diese Ziele mit Hilfe eines eigenen Budgets umzusetzen.

Bei der Tagung sollen konkrete Beispiele gelungener Projekte vorgestellt werden, die bereits von kirchlichen Trägern umgesetzt wurden. Außerdem sollen Akteure von Kirchen und Diakonie mit Aktionsgruppen und Programmverwaltung vernetzt werden, erklärt Kratzer.

Veranstalter der Tagung sind die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD), die Deutsche Vernetzungsstelle Ländliche Räume, die Deutsche Bischofskonferenz sowie die Diakonie Deutschland. Hinzu kommen 14 Landeskirchen sowie Wohlfahrtsverbände.

Weitere Informationen und Anmeldung beim Netzwerk Ländlicher Raum (DVS).

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