Auszeichnungen
Dieter Breit ist mit dem Bayerischen Verdienstorden ausgezeichnet worden.

Der landeskirchliche Beauftragte für die Beziehungen zu Landtag und Staatsregierung, Dieter Breit (60) ist mit dem Bayerischen Verdienstorden ausgezeichnet worden. "Dass Dieter Breit mit dieser hohen Auszeichnung geehrt wird, ist hochverdient", erklärte Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm.

Gerade während der Corona-Krise sei Breits intensive Kontaktpflege zur Politik sowohl für Kirche als auch für das Gemeinwesen sehr wichtig gewesen, betonte Bedford-Strohm, der auch Ratsvorsitzender der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) ist, weiter. "In seinem Dienst lebt er den christlichen Auftrag, das Beste des Gemeinwesens zu suchen."

Der bayerische Verdienstorden ist den Angaben zufolge die höchste Auszeichnung des Freistaats Bayern und wird vom Ministerpräsidenten als "Zeichen ehrender und dankbarer Anerkennung für hervorragende Verdienste um den Freistaat Bayern und das Bayerische Volk" verliehen. Die Zahl der lebenden Träger ist auf 2.000 Personen beschränkt.

Dieter Breit war nach verschiedenen Gemeindestationen im Münchner Umland ab 1992 Referent für Medienpolitik im Landeskirchenamt, ab 1993 Pressesprecher der Landeskirche und Leiter des Referates für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit und Publizistik. Seit 2002 ist er Beauftragter für die Beziehungen zu Landtag und Staatsregierung sowie für Europafragen. Seit 2017 ist Breit Mitglied des Rundfunkrats des Bayerischen Rundfunks.

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Geschichte

Ein wichtiger Mitautor der Barmer Theologischen Erklärung war Kirchenrat Thomas Breit. Sein Enkel Dieter ist heute Theologe und der Politikbeauftragte der bayerischen Landeskirche. Im Interview mit Elke Zimmermann hat er über die Rolle seines Großvaters als Kirchenmann im Nationalsozialismus gesprochen.

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