Der Weltgebetstag der Frauen 2025 blickt auf die Cook-Inseln. Das Archipel im Südpazifik besteht aus 15 Inseln. Die Ausstellung "Cook-Inseln" stellt Das Leben auf den Inseln vor - und informiert über die Ziele des Weltgebetstags der Frauen.
Der Weltgebetstag gilt als weltweit größte Basisbewegung christlicher Frauen. Einmal im Jahr organisieren Frauen einen Weltgebetstag. Gemeinsam engagieren sie sich mit Projekten und Aktionen für Frieden, Gerechtigkeit und Würde.
Die Plakat-Ausstellung "Cook-Inseln & Weltgebetstag" bietet einen farbenfrohen, kreativen Einstieg in das Thema des Weltgebetstags 2025 und ermöglicht eine Auseinandersetzung mit Gesellschaft, Kultur, Religion oder Klimaschutz.
Die QR-Codes auf den Plakaten führen die Nutzer*innen in einen virtuellen Ausstellungsraum. Dort finden sich weiterführende Informationen. Das Onlinemagazin Sonntags bietet ein umfangreiches Dossier zum Weltgebetstag.
Die Ausstellung eignet sich insbesondere für Kirchengemeinden und Frauengruppen, die eine Veranstaltung zum Weltgebetstag organisieren.
Weltgebetstag
In mehr als 120 Ländern organisieren und gestalten Frauen jedes Jahr den Weltgebetstag am ersten Freitag im März. Die vor fast 140 Jahren in den USA entstandene Glaubensinitiative gilt heute als größte Basisbewegung von Christinnen. Jedes Jahr wird die Lebenssituation von Frauen eines bestimmten Landes oder einer Region ins Zentrum gestellt: 2024 war das Thema Palästina, 2025 die Cookinseln im Südpazifik. Sein deutschsprachiger Titel lautete: "wunderbar geschaffen!"
Im Jahr 1927 wurde erstmalig international ein Weltgebetstag von christlichen Frauen unterschiedlicher Konfessionen gefeiert. Die Frauen wollen seitdem Zeichen für Frieden und Versöhnung setzen sowie für die Gleichberechtigung von Frauen in Kirche und Gesellschaft kämpfen. "Als eine der ersten engagierten sie sich für Umweltschutz. Unerschrocken traten sie gegen Rassismus und Intoleranz ein", erläutert das deutsche Weltgebetstags-Komitee mit Sitz in Stein bei Nürnberg.
In vielen Gemeinden Deutschlands gilt der Weltgebetstag als die lebendigste, langjährigste und oft auch einzige ökumenische Initiative. Dabei stehen spirituelle, religiöse und gesellschaftliche Fragen sowie das politische Engagement für Frauenrechte im Vordergrund. Das Ökumene-Event findet oft in Kooperation mit Frauen-Netzwerken, Eine-Welt-Läden, Kinos oder Buchläden statt.
Der Weltgebetstag wurde von christlichen Frauen gegründet, aber inzwischen feiern auch Männer mit. Christlicher Glaube, Gebet und das aktive Handeln für eine gerechte Welt gehören nach Angaben der Organisatorinnen beim Weltgebetstag untrennbar zusammen. Sichtbares Zeichen dafür sind etwa die Kollekten aus den Gottesdiensten. Mit dem Erlös werden Projekte in aller Welt unterstützt.
1887 versammelten sich Christinnen erstmals zu einem Frauengebetstag in den USA. Ein erster ökumenischer Weltgebetstag in Deutschland fand 1947 im Berlin der Nachkriegszeit statt. Seit Anfang der 1960er-Jahre engagieren sich auch römisch-katholische Frauen vermehrt in der Bewegung. 1968 wurde in Schweden ein Internationales Weltgebetstagskomitee gegründet. Seit 1970 treffen sich Frauen aus allen Regionen der Welt in der Regel alle vier Jahre, um die zukünftigen Länder und Bibelstellen auszuwählen.
Unser Dossier mit Artikeln, Hintergrundinformationen, Interviews und Material findet ihr unter diesem Link.