München (epd). Noch bis zum 6. März können sich bayerische Lokalradio- und Regionalfernsehmacher für den Medienpreis der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien (BLM) bewerben. Die BLM vergibt bereits seit 1988 Hörfunkpreise sowie seit 1992 Lokalfernseh-Preise, wie die Landesmedienanstalt in München mitteilte. Seit vergangenem Jahr können auch begleitende oder originäre Social-Media- und Online-Formate eingereicht werden. Der neu gefasste BLM-Medienpreis wird daher heuer zum zweiten Mal nach 2025 vergeben.
Die BLM-Medienpreise werden in den Kategorien "Beste aktuelle Berichterstattung", "Beste Moderation" und "Bester Nachwuchsbeitrag" verliehen und sind jeweils mit 3.000 Euro dotiert. Darüber hinaus gibt es Preise für die besten "Sparten- und Sondersendungen" sowie die "Besten Unterhaltungs- und Comedyformate" sowie für originelle Promotion-Kampagnen, hieß es weiter. Diese Preise sind jeweils mit 1.500 Euro dotiert. Über die Vergabe entscheidet eine sechsköpfige Jury unter Vorsitz von BLM-Präsident Thorsten Schmiege.
Kirchliche Medien vergeben wieder Spezialpreis
Der Evangelische Presseverband für Bayern (EPV) und das katholische Medienhaus Sankt Michaelsbund (SMB) loben darüber hinaus zum zehnten Mal den mit 3.000 Euro dotierten Spezialpreis "Kultur, Medien und Kirchen" aus. Zugelassen sind Fernseh-, Hörfunk-, Audio- oder Online-Formate von bayerischen Anbietern. Dabei seien "innovative, zeitgemäße Darstellungsformen" erwünscht. Verliehen werden alle Auszeichnungen im Juni 2026 in Nürnberg während der "Lokalrundfunktage".