Katastrophen
Tote, Vermisste, zerstörte Häuser, verzweifelte Menschen: Kirchenvertreter beten für die Opfer der Unwetterkatastrophe in Deutschland und würdigen die Helfer.
Hochwasser
Hochwasser (Symbolbild)

Spitzenrepräsentanten der Kirchen äußern sich bestürzt über die Unwetterfolgen in Teilen Westdeutschlands. "Ich denke sehr an alle Menschen, die in diesen Tagen von den schlimmen Regenfällen und den daraus erwachsenden Fluten betroffen sind", schrieb der bayerische Landesbischof und Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Heinrich Bedford-Strohm, am Donnerstag bei Facebook. Der Vorsitzende der katholischen Deutschen Bischofskonferenz, Georg Bätzing, erklärte bei Twitter: "Meine Gedanken und Gebete sind bei den Opfern, Angehörigen und Rettungskräften."

Bedford-Strohm: Unwetter führen zu großem menschlichen Leid

Im Namen des Limburger Bischofs schrieb die Bischofskonferenz in dem Netzwerk: "#Wasser ist #Leben. Hier ist Wasser der #Tod." Bedford-Strohm erklärte: "Das Wasser, das viele in der Trockenheit ersehnt haben, ist jetzt zum Unheil geworden." Die Wetterextreme richteten große materielle Schäden an. "Aber was noch viel schlimmer ist, sie sind zur Ursache von großem menschlichen Leid geworden", schrieb der bayerische Landesbischof und oberste Repräsentant der deutschen Protestanten. Menschen seien in den Fluten gestorben, darunter auch helfende Feuerwehrleute. Viele Menschen würden noch vermisst.

Der Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland, Thorsten Latzel, äußerte sich am Donnerstag "tief betroffen von dem Leid, das das Unwetter der letzten Nacht angerichtet hat". "Menschen sind gestorben, Häuser eingestürzt, Keller überflutet, Feuerwehrleute beim Versuch zu helfen gestorben", schrieb er auf seiner Facebook-Seite. "Gemeinsam mit vielen anderen bete ich für die Betroffenen und die Helferinnen und Helfer", erklärte Latzel. "Zugleich bin ich dankbar für die Hilfe, die jetzt in unseren Gemeinden und Kirchen ganz praktisch geleistet wird: von der Nachbarschaftshilfe beim Auspumpen über Brötchen und warmen Kaffee bis zum seelsorglichen Beistand etwa durch die Notfallseelsorge."

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