18.06.2018
Sucht

Seit 25 Jahren ist Alkoholabhängigkeit eine Krankheit

Heute vor 25 Jahren wurde Alkoholismus als Krankheit anerkannt. Seither hat sich auch gesellschaftlich Einiges geändert. Öffentlich gesoffen wird aber immer noch. Gisela hat über zehn Jahre gebraucht, bis sie sich eingestehen musste ein Suchtproblem zu haben. Dank Beratung und Unterstützung hat sie den Weg aus der Sucht geschafft.
Bier, Sekt, Wein - Alkohol ist aus unserer Gesellschaft nicht wegzudenken. In Massen ist das Trinken auch nicht unbedingt schlecht. Aber es dauert oft 10 bis 20 Jahre, bis jemand bemerkt, dass aus Lust eine Sucht geworden ist. Gisela erzählt, wie sie es geschafft hat.

Ob bei der Geburtstagsfeier, dem gemeinschaftlichen Fußballschauen oder den Volksfesten - überall wird reichlich getrunken. Wer "nein" sagt, muss zumindest nachweisen, dass er oder sie noch Auto fahren muss, um nicht belächelt zu werden.

Dabei ist es so wichtig, den entscheidenden Punkt nicht zu übersehen, wo das "Gläschen in Ehren" vom Morgenschnaps oder dem heimlichen Alleinetrinken abgelöst wird. Massvolles Trinken kann deshalb eine Lösung sein. Wer aber schon in die Sucht abgeglitten ist, der braucht andere Hilfe. Die gibt's zum Beispiel bei Diakonie, Caritas oder dem Blauen Kreuz.

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