10.09.2020
Hilfe für Geflüchtete in Moria

Nach Brand in Flüchtlingslager in Moria: Münchner Wohlfahrtsverbände wollen 100 Kinder aufnehmen

Angebot an die Kanzlerin: Rund hundert Kinder und Jugendliche aus dem zerstörten Flüchtlingslager Moria könnten die sechs Münchner Wohlfahrtsverbände laut einer Mitteilung in ihren Einrichtungen aufnehmen.
Ein Kind wird an die Hand genommen (Symbolbild)

Angesichts der verzweifelten Lage nach dem Brand auf der griechischen Insel Lesbos sei "mehr europaweite Solidarität" nötig, sagte ARGE-Sprecherin Andrea Betz.

Die Bundesregierung müsse endlich grünes Licht geben für die aufnahmebereiten Kommunen. "Merkels Satz 'Wir schaffen das' hat immer noch Gültigkeit", sagte Betz.

"München kann Menschen in höchster Not aufnehmen und ihnen Sicherheit bieten", sagte sie.

Die bayerische Landeshauptstadt könne dann endlich zu dem "Sicheren Hafen" werden, zu dem sie sich mit mehr als 150 weiteren Kommunen in Deutschland erklärt hatte.

Zur Arbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege München gehören die Arbeiterwohlfahrt, das Bayerische Rote Kreuz, die Caritas, die Diakonie, die Israelitische Kultusgemeinde München und Oberbayern sowie der Paritätische Wohlfahrtsverband.

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