21.02.2019
Holocaust

Veranstaltungsreihe erinnert an Widerstand der "Weißen Rose"

Was haben die Geschwister Scholl und die Weiße Rose mit uns heute zu tun? Eine Münchner Veranstaltungsreihe sucht Antworten.
Hans und Sophie Scholl.
Hans und Sophie Scholl.

Anlässlich des 76. Todestags der Geschwister Scholl und Christoph Probst startet die evangelische Sophie-Scholl-Gemeinde München gemeinsam mit der Evangelischen Jugend München (EJM) eine Veranstaltungsreihe zum Thema "Weiße Rose".

Den Auftakt bildet die Veranstaltung "Alt trifft jung" bei der szenischen Lesung aus Sophie Scholls und Fritz Hartnagels Briefwechsel  am 22. Februar 2019. Es lesen der Pfarrer Björn Mensing und die EJM-Schauspielerin Theresa Braun, die Veranstaltung ist kostenfrei.

Gelernt und erinnert wird auf dem Weiße-Rose-Workshoptag für Konfis und Firmlinge am 23. Februar 2019. Um die Verbindung von Vergangenheit und Zukunft geht es bei einem Abendgottesdienst  am 24. Februar 2019. Die gesamte Veranstaltungsreihe wird in den sozialen Medien beworben unter den Hashtags #WeRemember #NieWieder.

Widerstehen lernen: Workshoptag zur "Weißen Rose"

Seit 1983 veranstalten der BDKJ und die EJM einen Aktionstag "Weiße Rose", um an das mutige Leben und Wirken der Mitglieder der Weißen Rose zu erinnern. Bei einem Workshoptag wird versucht, die Mechanismen nationalsozialistischen Terrors aufzuzeigen und daraus zu lernen.

Beim Projekttag werden unterschiedliche Facetten der Geschichte der Widerstandsgruppe "Weiße Rose" bearbeitet. Immer geht es darum, Bezüge zum aktuellen Zeitgeschehen zu suchen.  Ziel sei ein "verantwortlicher und verpflichtender Umgang mit der Geschichte, nicht um das Erzeugen von Schuldgefühlen", betonen die Veranstalter.

Ort: Jugendkirche / Rogatekirche, Bad-Schachener-Str. 28, 81671 München. Kontakt und Anmeldung: ejm@elkb.de oder Telefon 089 / 123 96-0.

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