Rettungsschiff

Hilfe für Menschen auf der Flucht

EKD United4Rescue Poseidon Schiff Seenotrettung
Das kirchliche Bündnis "United4Rescue" für eine eigene Rettungsmission hat ein Schiff erworben. Ostern könnte es ins Mittelmeer auslaufen. Bis dahin stehen Umbauarbeiten an, für die der Verein weiter Spenden sammeln will.

Kommentar

Die Regensburger Hilfsorganisation "Sea Eye" rettet in Seenot geratene Flüchtlinge im Mittelmeer.
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Die Idee, ein eigenes Rettungsschiff zu entsenden, wird innerhalb der evangelischen Kirche seit dem Kirchentag im Juni in Dortmund diskutiert. Eine Resolution der dortigen Teilnehmer hatte die EKD aufgefordert, mit einer eigenen Rettungsmission ein Zeichen zu setzen. Doch ist dies der richtige Weg oder könnte das Geld auf andere Weise effektiver für die Flüchtlinge eingesetzt werden? Ein Kommentar von Timo Lechner.

Flucht

Rettungsschiff auf dem Meer
Die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) belässt es in Sachen Seenotrettung nicht bei politischen Appellen. Zusammen mit anderen Organisationen will sie ein eigenes Schiff ins Mittelmeer schicken, um Menschen vor dem Ertrinken zu retten. Der Ratsvorsitzende Heinrich Bedford-Strohm hat Details zu dem Beschluss präsentiert.

Im Gespräch mit dem "Sea Eye"-Gründer

Der Regensburger Sea-Eye-Gründer Michael Buschheuer.
Die private Regensburger Rettungsorganisation "Sea-Eye" sticht wieder mit einem neuen Schiff in See. Nach viermonatiger Zwangspause könne die Rettung von schiffbrüchigen Flüchtlingen im Mittelmeer wieder aufgenommen werden, sagte "Sea-Eye"-Gründer Michael Buschheuer im Interview dem Evangelischen Pressedienst (epd).