Ausstellungen

Ausstellung

Fahrendes Volk – aber keine »Zigeuner«, auch wenn sie von Nazis als solche verfolgt wurden. Das Foto zweier Jenischen-Familien vor ihrem Reisewagen entstand um 1925.
Etwa 40 000 Menschen in Süddeutschland, der Schweiz, Österreich, Frankreich und den Beneluxstaaten zählen sich heute zu den Jenischen. Einst waren sie ein nicht sesshaftes »fahrendes Volk«. Die Wurzeln der Jenischen liegen möglicherweise im späten Mittelalter oder sogar der Keltenzeit – das ist umstritten. Eine Ausstellung im fränkischen Baden-Württemberg wirft nun Schlaglichter auf die Geschichte einer »unbekannten Minderheit«.
ShareFacebookTwitterGoogle+Share

Geschichte & Medien

Sandow Birk: Standing Down (Ferguson) [Rückzug (Ferguson)], 2016, Acryl auf Leinwand.
Propaganda? Da denkt man an den Nationalsozialismus oder das stalinistische Russland, an Nordkorea oder den »Islamischen Staat«. Leicht zu durchschauen und Kennzeichen totalitärer Systeme. »Die beste Propaganda erscheint im Gewand des Entertainments«, sagt dagegen der Kommunikationstheoretiker Nicholas O’Shaughnessy. Die Ausstellung »After the fact – Propaganda im 21. Jahrhundert« im Kunstbau des Münchner Lenbachhauses widmet sich der Wahrheitsfrage in postfaktischen Zeiten.
ShareFacebookTwitterGoogle+Share

Forrest Gump und die Diakonie

Ausstellungs-Kurator Thomas Greif zeigt auf einer Karte, wie weit verzweigt die Verbindungen der Diakonie in der Welt und in der Historie sind.
Autor
Rummelsberg ist überall. Oder war es zumindest: mit dabei auf den Schlachtfeldern von Verdun, beim Kniefall Willy Brandts in Warschau oder auf den großen Bühnen des Jazz und Rock. Anhand von 21 Fußnoten deutscher Geschichte macht die Ausstellung »Kaiser, Kanzler, Rummelsberger« den Werdegang des Diakonievereins deutlich. Eine spannende Zeitreise zeigt die Spuren der bayerischen Diakonie in der deutschen Zeitgeschichte.
ShareFacebookTwitterGoogle+Share