Missbrauch

Missbrauch

Missbrauch in der Kirche
Die Missbrauchsbeauftragten der Erzdiözese München und Freising haben ihren dritten Bericht vorgelegt. In den vergangenen zwei Jahren wurde demnach Schmerzensgeld in Höhe von 80.000 Euro an 15 Missbrauchsopfer ausgezahlt. Bei den Ansprechpersonen gingen aber deutlich mehr Meldungen zu Verdachtsfällen ein.

Kommentar

Kardinal Reinhard Marx
Rücktritte haben oft einen faden Beigeschmack. Wenn Konzernchefs nach kostspieligen Fehlern ihr Amt abgeben, denkt man sich oft: Zur Verantwortung gehört doch das Beheben des Schadens – und nicht die Flucht in eine sorgenlose Frührente. Warum die überraschende Rücktrittsankündigung des Münchner Kardinals Reinhard Marx von anderem Kaliber ist. Ein Kommentar von Redakteurin Susanne Schröder.

Sexueller Missbrauch

Als Kind und Jugendlicher wurde Max Ciolek (61) über acht Jahre von einem katholischen Priester missbraucht. Erst mit Mitte 30 sei ihm selbst bewusst geworden, dass das, was er erlebt hatte, als schwerer sexueller Missbrauch einzustufen ist, erzählt Ciolek im Gespräch.

Logopäden-Verfahren in Würzburg

Nach den schweren Missbrauchsfällen in einer integrativen Kita in Würzburg will die evangelische Kirche als Träger der Einrichtung nun auf die Familien der betroffenen Kinder zugehen. Würzburgs Dekan Wenrich Slenczka sagte dem Sonntagsblatt.de am Montag, man wolle mit den Betroffenen das Gespräch suchen, Hilfen anbieten und dann individuelle Lösungen finden.

Missbrauchsprozess

Justizzentrum Würzburg
Auch am zweiten Prozesstag findet die Verhandlung gegen einen 38-jährigen Logopäden wegen schweren sexuellen Kindesmissbrauchs weitgehend ohne Publikum statt. Der Mann soll sich auch in evangelischen Kitas an behinderten Jungs vergangen haben.

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