Nationalismus

Nationalsozialismus und Kirche

Menschen stehen in der Schlange vor einer Kirche. Neben der Schlange stehen Männer in Uniform mit einem Schild mit der Aufschrift "Wählt Liste 1. Deutsche Christen" und einem Hakenkreuz und einem christlichen Kreuz.
Die Protestanten konnten sich zwar im NS-Staat als Kirche bewahren, stellten sich aber nicht gegen die verbrecherische NS-Ideologie und ließen ihre jüdischen Mitbürger*innen im Stich. Diese Ambivalenz zeigt sich exemplarisch in der Person des damaligen Landesbischofs Hans Meiser.

"Lübecker Märtyrer" vor 75 Jahren

Er war Nationalsozialist und Antisemit, er träumte von einer überkonfessionellen deutschen Kirche, die einem "arischen Jesus" folgen sollte. Und er starb vor genau 75 Jahren zusammen mit drei katholischen (und inzwischen seliggesprochenen) Lübecker Amtsbrüdern als Widerständler gegen das NS-Regime: Der evangelische Pfarrer Karl Friedrich Stellbrink (1894-1943) war ein schillernder und widersprüchlicher Mensch. Seine Biografie wirft bis heute Fragen auf.

Barmer Erklärung

Judenverfolgung in München.
Warum sagte die Barmer Theologische Erklärung nichts gegen die Judenverfolgung in Deutschland? Und sollte das nachgeholt werden? Professor Jürgen Moltmann gibt bei einem Studientag der bayerischen Landeskirche Ende Mai 2014 in Nürnberg eine überraschende Antwort.

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