Weltweit

Berichte, Reportagen und Informationen aus dem Ausland.

Tag für gewaltfreie Erziehung, 30. April 2020

Vielen Kindern fehlt heute der Raum, sich vermeintlich sinn- und zweckfrei zu beschäftigen.
Kinder und Jugendliche haben ein Recht auf gewaltfreie Erziehung – gerade in Ausnahmesituationen wie der Corona-Pandemie ist dieses Recht in Gefahr, denn viele Familien stehen aufgrund von sozialer Isolation und Geldsorgen unter Druck. Darauf macht der Verein SOS-Kinderdorf anlässlich des Tages für gewaltfreie Erziehung am 30. April 2020 aufmerksam.

Yom HaShoah

Die Holocaust-Überlebende Leah Hasson lebt heute in Ramat Gan bei Tel Aviv.
Um 10 Uhr am Morgen des Yom HaShoah steht jedes Jahr ganz Israel für zwei Minuten still: Im ganzen Land heulen die Sirenen, die Züge bleiben stehen, ebenso die Autos auf den Autobahnen, die Passanten halten schweigend inne. In diesem Jahr war einiges anders. Die Initiative "Zikaron BaSalon" (Gedenken im Wohnzimmer) und ihre Antwort auf die Frage, wie Holocaust-Gedenken und Zeitzeugengespräche unter den Bedingungen der Corona-Pandemie aussehen können.

Seenotrettung

Crossmedia Mo, 13.04.2020 - 08:51
Auch die Regensburger Hilfsorganisation "Sea Eye" rettete in Seenot geratene Flüchtlinge im Mittelmeer.
Für die 149 geretteten Flüchtlinge auf dem deutschen Rettungsschiff "Alan Kurdi" zeichnet sich eine vorläufige Lösung ab: Italien erklärte sich bereit, innerhalb weniger Stunden ein Quarantäne-Schiff zur Verfügung zu stellen.

Christinnen

Hoffnung und Aufbruch stehen im Mittelpunkt des diesjährigen Weltgebetstags der Frauen am 6. März. Christinnen verschiedener Konfessionen aus Simbabwe stellten die Liturgie unter das Motto "Steh auf, nimm deine Matte und geh!". Trotz Dürre, Hunger, Misswirtschaft und Korruption in dem afrikanischen Land vermittelten die Simbabwerinnen über das Johannes-Evangelium eine Botschaft der Hoffnung.

Israel

Auf Gedenkveranstaltungen für die Opfer des Holocaust wird stets beschworen, dass so etwas wie die Judenvernichtung im nationalsozialistischen Deutschland nie wieder passieren darf. Und dennoch ist auch der Gegenspieler Antisemitismus ständig präsent. Die 56-jährige Antje Naujoks befasste sich schon als junges Mädchen mit dem Thema und hat infolgedessen eine weitreichende Entscheidung getroffen: Obwohl sie selbst keine Jüdin ist, verließ sie Deutschland, um in Israel zu leben.