5.03.2019
Fasching

Kennen Sie katholische und evangelische Krapfen?

Sie heißen Krapfen, Küchla, Auszogne oder, weiter weg, Berliner. Und sie sind aus der Faschingszeit nicht wegzudenken. Klassischerweise sind die süßen und runden Bällchen mit Hagebuttenmark gefüllt und mit Puderzucker bestreut. Aber wussten Sie, dass es auch katholische und evangelische Krapfen gibt?
Über den Unterschied zwischen evangelischen und katholischen Krapfen. Ein Radio-Beitrag von Christoph Lefherz.

Dass an den Faschingstagen viel und fett gegessen wird, hilft einerseits bei großem Alkoholgenuß. Es hat aber auch einen historischen Grund: Das Fett und Fleisch von den letzten Schlachtungen musste vor Beginn der Passionszeit verzehrt werden. Auch die Eiervorräte musste man aufbrauchen.

Und Krapfen ist nicht gleich Krapfen. Neben diversen Sorten unterscheidet man in Franken auch zwischen katholischen und evangelischen Krapfen. Was sie ausmacht? Ein Besuch in der Backstube.

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