28.11.2019
Mission

Missionsbeauftragte wollen Klimawandel ins Zentrum der Arbeit rücken

Der Klimawandel verbindet die Kirchen weltweit. Deshalb wollen die Missionsbeauftragten das Thema stärker bearbeiten.
#schöpfungslike

Die mehr als 90 Missionsbeauftragten in den evangelischen Dekanaten Bayerns wollen die beiden Themen Klimawandel und Bewahrung der Schöpfung noch mehr ins Zentrum ihrer Arbeit rücken. Die Thematik sei in der Partnerschaftsarbeit der Landeskirche schon immer präsent, sagte Pfarrer Hanns Hoerschelmann, Direktor des landeskirchlichen Partnerschaftszentrums Mission EineWelt in Neuendettelsau.

Bei der diesjährigen Missions- und Partnerschaftskonferenz habe das Thema "Wasser" im Fokus gestanden. Dabei habe sich einmal mehr gezeigt, dass die Leidtragenden des vor allen Dingen von den Industrieländern verursachten Klimawandels die Länder des globalen Südens sind.

Die Missionsbeauftragten und Missionspfarrer der Dekanate hätten durch ihre enge Zusammenarbeit mit Dekanaten, Gemeinden sowie anderen Einrichtungen der Partnerkirchen einen "besonderen Einblick, wie sich unser Lebensstil im globalen Süden auswirkt", heißt es in der Stellungnahme.

Man sehe deshalb eine besondere Aufgabe darin, die Bemühungen gegen den Klimawandel und die Umweltzerstörung im eigenen Land "zu unterstützen und voranzutreiben". Der Schutz der Umwelt müsse "gerade mit Blick auf unsere Partnerkirchen" und auf das Kampagnen-Jahresthema "Die Schöpfung - Not for Sale" auch in den kirchlichen Räumen noch stärker bewusstgemacht werden.

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Dr. Günter Kittel
Der Autor der folgenden Schilderungen ist Unfallchirurg und stammt aus Österreich. Viele Jahre lang arbeitete Günter Kittel als medizinischer Direktor auf den Salomon-Inseln im Südpazifik und danach für die bayerische evangelische Einrichtung Mission EineWelt in Papua-Neuguinea. Seither ist er als Chirurg für das Rote Kreuz in verschiedenen Konfliktgebieten der Welt unterwegs.