Eine bewegte Geschichte hat die Nikolauskapelle in Oberfranken. Im Verlauf der Jahrhunderte wurde sie von sage und schreibe vier christlichen Konfessionen und der jüdischen Gemeinde als Gotteshaus genutzt. Reporterin Daniela Schuberth war vor Ort und hat sich den Ort der gelebten Ökumene zeigen lassen.
Wer Andersgläubige besser versteht, ist ihnen auch näher. Das Bayerische Forschungszentrum für Interreligiöse Diskurse (BaFID) an der Universität Erlangen-Nürnberg betreibt daher Forschung und Aufklärung zu den drei Religionen Christentum, Judentum und Islam.
Juden verkleiden sich zu Purim wie Christen an Karneval. Und in der Vorweihnachtszeit feiern sie mit Chanukka ein Lichterfest. Manche dieser Feste fallen im Jahreslauf nur zufällig in die selbe Jahreszeit, bei anderen gibt es auch inhaltliche Gründe.
Im Gespräch mit Axel Töllner, dem Beauftragte der evangelisch-lutherischen Kirche in Bayern, über den Dialog und die Gemeinsamkeiten zwischen Judentum und Christentum.
Die allermeisten Sinti und Roma sind tiefgläubige Christen. Das wissen viele Menschen nicht. Und genau deshalb haben zwei Münchner Theologen im März zusammen mit Sinti und Roma das Buch "Gern gesehen" rausgebracht.
Von Christine Ulrich und Elke Zimmermann | 21. März 2021
Weniger Einnahmen und Kürzungen: In der evangelischen Kirche hat ein Verteilungskampf ums Geld begonnen. Und der verschont auch nicht Leuchttürme wie die Nürnberger "Brücke-Köprü". Hoffnung geben künftige Kooperationen.
17 Texte der insgesamt 669 Stücke im deutschsprachigen Evangelischen Gesangbuch von 1995 stammen von Frauen. Die erste Kirchenlieddichterin war Elisabeth Cruciger - eine geflohene Nonne und Bekannte Martin Luthers.
Engel - keine andere Gestalt der Bibel muss sich mit so vielen Klischees herumschlagen. In der Bibel erscheinen sie weder als Putten noch als Rauschgoldpuppen. Ein Überblick über Engel in der Bibel.
Seit 1. Dezember 2019 ist Christian Kopp Regionalbischof für München und Oberbayern. Gespräch über einen Start mit Vollbremsung, Kirche im Corona-Jahr und ganz besondere Weihnachten.
Religion ist so alt wie die Menschheit. Darauf verweisen zahlreiche archäologische Funde. Aber wie ist der Glaube an ein höheres Wesen, einen Gott überhaupt entstanden? Und wie ist daraus die Religion hervorgegangen?
Heute ist der Markt an religiösen Deutungsangeboten riesig und global. Umso mehr stellt sich die Frage: Hat eine Religion recht? Oder ist die Wahrheit größer als alle Einzelreligionen? Aber: Warum gibt es diese dann noch? Das hat Jung-Theologe Alex Brandl für diese Podcast-Folge mit der Mystikerin Giannina Wedde erörtert, die sich als Christin bezeichnet und zugleich in vielen Religionen zu Hause ist. Das war in ihrem Leben allerdings nicht immer so.
Bei ihrem jährlichen Austausch haben Spitzenvertreter der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) und des Koordinationsrats der Muslime (KRM) weiteres Engagement gegen Rassismus gefordert. Beide Religionsgemeinschaften wiesen dabei auch auf einen Zusammenhang zwischen rassistischer Diskriminierung und Religionsfeindlichkeit hin.
Mitten im katholischen Dillinger Land hat sich der kleine Ort Bächingen seine althergebrachte evangelische Identität bewahrt. Die pietistisch geprägte konfessionelle Kultur früherer Tage wirkt noch heute nach.
Keine Süßigkeiten, kein Alkohol heißt es ab Aschermittwoch für viele Christen. Denn nun beginnt die Fastenzeit. Was das für die einzelnen Konfessionen bedeutet, erklären Vertreter der katholischen, evangelischen und orthodoxen Kirche.
Stille Nacht, heilige Nacht - mit Choral oder Rapsong? Zum vorweihnachtlichen Fachgespräch über Musik, Glaube und junge Menschen in der Kirche trafen sich der bayerische evangelische Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm und das Münchner Hip-Hop-Duo Max und Alex - die O'Bros - in der Jugendkirche München. Was Gottesdienste mit Ying und Yang zu tun haben und wann Liebe am stärksten wirkt.
Von Susanne Schröder und Gunnar Dillschneider | 19. Dezember 2019