Hilfe

Nothilfe im Mittelmeer

Bedford-Strohm
Der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) und bayerische Landesbischof, Heinrich Bedford-Strohm, und der Bürgermeister von Palermo, Leoluca Orlando, haben die Europäische Union (EU) aufgefordert, die Rettung von Bootsflüchtlingen wieder aufzunehmen. In einem gemeinsamen Appell riefen sie am Freitag in Palermo überdies dazu auf, die beschlagnahmten Schiffe privater Seenotretter umgehend freizugeben.

Entwicklungshilfe

Dürre in Ostafrika: Kinder in Uganda
Um Fluchtursachen zu vermeiden, engagiert sich die bayerische evangelische Landeskirche in Afrika und im Irak. Seit Jahren unterstützt sie ihre dortigen Partner, damit Menschen in Not nicht die gefährliche Flucht in Richtung Europa antreten, sondern zu Hause eine Existenzgrundlage haben und in ihren Heimatländern bleiben können.

Über Fürstentümer und Wohnzimmer-Gurus

Matthias Poehlmann Sektenbeauftragter ELKB
Hausverbot beim Universellen Leben, Beratung für Sektenaussteiger und Beobachtung der Sektenszene: Alles andere als langweilig sind die Aufgaben des landeskirchlichen Sekten- und Weltanschauungsbeauftragten in Bayern. Als bundesweit erste kirchliche Dienststelle zu diesem Thema feiert sie 2019 ihr 50-jähriges Bestehen. Matthias Pöhlmann hat sie seit 2014 inne.

Digitalisierung

Seniorin am Smartphone
Digitalfotos, Online-Banking, Fahrkartenkauf im Netz oder Chats mit den Enkeln: Das Leben spielt sich zunehmend im Digitalen ab – ein Problem für viele ältere Menschen, die keine Erfahrungen mit Laptops, Tablets und Smartphones haben oder sich im Internet unsicher fühlen. Mit dem Projekt "Digital-Kompass vor Ort" soll sich das ändern.

Digitalisierung

Sabine Jörk, Leiterin des "Digital-Kompass vor Ort" in München, und Siegfried Bauer vom Standort in Ingolstadt
Ältere Menschen müssen sich nach Ansicht der Münchner Medienpädagogin Sabine Jörk dringend mit digitalen Geräten und dem Internet vertraut machen. Im Interview erklärt die Vorsitzende der Evangelischen Arbeitsgemeinschaft Medien, warum das nötig ist - und ob Seniorinnen und Senioren lieber zum Smartphone oder Tablet greifen sollten.

Hilfe für Geflüchtete und Migranten

Nina Liebhaber TransAid München 2019
Die Integration Geflüchteter in Deutschland hängt nach wie vor entscheidend vom Engagement Ehrenamtlicher ab. Deutlich wird das am Münchner Projekt TranslAid - kürzlich beim Startsocial-Wettbewerb als eine von 25 sozialen Initiativen von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) geehrt. TranslAid vermittelt ehrenamtliche Dolmetscher, die Migranten aufs Amt oder zu Beratungsterminen begleiten. Warum das Projekt eine existenzielle Lücke schließt, erklärt Projektleiterin Nina Liebhaber.

Gesundheit von Geflüchteten

Mann versteckt Kopf in Händen
Autor
Rund 30 bis 50 Prozent der geflüchteten Jugendlichen haben psychische Probleme. Oft werden sie jedoch nicht ordentlich versorgt. Mit dem vom Bundesforschungsministerium geförderten Verbundprojekt "Better Care" soll sich das ändern.