Rassismus

Musik und Versöhnung

Der israelische Tenor und Wahl-Augsburger Yoéd Sorek bei einem Auftritt mit »Simas Liedern« bei einem Festival in Amsterdam.
Jahr für Jahr werden die Zeitzeugen weniger, die als Überlebende vom Holocaust berichten können – auch von ihrem Leben nach dem Überleben. Ein Zeitzeuge einer Zeitzeugin ist der israelische Tenor Yoéd Sorek. Mit den jiddischen Liedern seiner Großmutter Sima tritt der Wahl-Augsburger auf Bühnen in ganz Europa auf – aber auch vor bayerischen Schulklassen oder Gemeinden.
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Judenhass

Hinter »Israelkritik« oder der »BDS«-Bewegung verbirgt sich heutiger Antisemitismus (Demonstranten in Australien, 2010).
Von "Kippa Colonia" bis "Berlin trägt Kippa": In mehreren deutschen Städten gab es Ende April 2018 Solidaritätsaktionen für jüdische Bürger. Anlass waren der Echo-Skandal um die Rapper Kollegah und Farid Bang unddie Häufung antisemitischer Übergriffe - zuletzt auf zwei Männer mit Kippa in Berlin. Doch was ist eigentlich Antisemitismus? Ein Überblick.
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Rassismusvorwurf

»Kann etwa ein Mohr seine Haut wandeln oder ein Panther seine Flecken?« - Bei der Übersetzung von Jeremia 13,23 ging es den Revisoren des Luthertextes darum, das hebräische Sprachbild plausibel wiederzugeben.
Die feministische Theologin Eske Wollrad (Hannover), hat den Übersetzern der revidierten Lutherbibel 2017 Rassismus vorgeworfen, weil in Jeremia 13,23 der Begriff "Mohr" benutzt wird. Hier wird mit zu großem Besteck hantiert, findet Thies Gundlach in seinem Gastkommentar. Gundlach ist einer der drei theologischen Vizepräsidenten des Kirchenamts der EKD. Er leitet dort das Referat "Theologische Grundsatzfragen".
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Ausstellung

Fahrendes Volk – aber keine »Zigeuner«, auch wenn sie von Nazis als solche verfolgt wurden. Das Foto zweier Jenischen-Familien vor ihrem Reisewagen entstand um 1925.
Etwa 40 000 Menschen in Süddeutschland, der Schweiz, Österreich, Frankreich und den Beneluxstaaten zählen sich heute zu den Jenischen. Einst waren sie ein nicht sesshaftes »fahrendes Volk«. Die Wurzeln der Jenischen liegen möglicherweise im späten Mittelalter oder sogar der Keltenzeit – das ist umstritten. Eine Ausstellung im fränkischen Baden-Württemberg wirft nun Schlaglichter auf die Geschichte einer »unbekannten Minderheit«.
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Obama auf dem Kirchentag

Yes, he comes - Grafik zur angekündigten Teilnahme Barack Obamas am Kirchentag 2017 in Berlin.
Barack Obama hat als US-Präsident wenig erreicht, manche nennen ihn sogar einen »abgehalfterten Messias«. Dennoch verkörpert er bis heute eine tiefe Sehnsucht nach Wahrhaftigkeit und Glaubwürdigkeit. Zur aktuellen Politik äußert er sich spärlich. Sein Auftritt am 25. Mai beim Kirchentag in Berlin dürfte auch deswegen sehr spannend werden. Aber was glaubt Barack Obama? Ist er Christ? Bei den Angriffen, denen sich Barack Obama vor und während seiner Amtszeit als Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika ausgesetzt sah, ging es auch immer wieder um die Gretchenfrage nach der Religion.
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Jahrespressekonferenz

Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm
Der bayerische evangelische Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm zeigt sich besorgt über einen stärkerwerdenden Rassismus und Antisemitismus in Deutschland. Hier müssten Christen laut werden, es brauche eine neue geistliche Grundhaltung, forderte der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) am Donnerstag bei seiner Jahrespressekonferenz im Münchner Presseclub. Er kritisierte, dass Haltungen wieder salonfähig würden, die längst als überwunden gegolten hätten.
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