Sterben

Umgang mit dem Tod

Larissa Launhardt Mi, 03.06.2020 - 08:38
"Das Coronavirus führt uns vor Augen, dass der Mensch immer noch schmerzhaft sterblich ist", meint der Seelsorger und Autor Rainer Liepold, der in der Sterbebegleitung und in einem Pflegezentrum tätig ist. Liepold beleuchtet in seinem Beitrag die Frage, wie unsere Gesellschaft jetzt mit dem Thema Tod umgeht - und was es mit dem Streben nach Unsterblichkeit auf sich hat.

Abschied

Anja Lemberger mit Kindern am Grab ihrer Tochter Sternenkind
Autor
In Neunkirchen am Brand im Landkreis Forchheim hat die ökumenische Initiative Sternenkindergrab eine gemeinsame Gedenk- und Grabstätte für Tot- und Fehlgeburten auf dem Friedhof initiiert. Anja Lemberger, Ökumenebeauftragte der evangelischen Kirchengemeinde, spricht im Interview über die Bedeutung dieses Ortes.

Sterbehilfe

Die Hände einer alten Frau.
Kritiker warnen, die Aufhebung des Verbots organisierter Suizid-Beihilfe durch das Bundesverfassungsgericht könne alte und kranke Menschen unter Druck setzen. Doch unter Pflegeexperten gibt es auch Zustimmung zu dem Urteil.

Religionen

Begründer des Buddhismus: Siddhartha Gautama.
Die großen Religionen haben mehr gemeinsam, als ihre Anhänger oft vermuten würden. Ein legendärer indischer Prinz, dessen Leben frappierende Ähnlichkeiten mit dem von Religionsstifter Buddha hat, schaffte es jedenfalls bis in christliche Heiligenverzeichnisse.

Im Gespräch mit dem "Sea Eye"-Gründer

Der Regensburger Sea-Eye-Gründer Michael Buschheuer.
Die private Regensburger Rettungsorganisation "Sea-Eye" sticht wieder mit einem neuen Schiff in See. Nach viermonatiger Zwangspause könne die Rettung von schiffbrüchigen Flüchtlingen im Mittelmeer wieder aufgenommen werden, sagte "Sea-Eye"-Gründer Michael Buschheuer im Interview dem Evangelischen Pressedienst (epd).

Ausstellung

Ausstellung in Ansbach über die Kunst zu leben und zu sterben
Autor
Die Frage nach dem Tod ist untrennbar mit der Frage nach dem Leben verbunden, sagen Pfarrer Dieter Kuhn und Kurator Christian Schoen. Die beiden haben "ars moriendi" gemacht – eine Ausstellung über "die Kunst zu leben und zu sterben". Das zweijährliche Kunstprojekt "ANspruch. Kirche, Kunst und Gesellschaft im Dialog" findet in diesem Jahr hauptsächlich in zwei Kirchen und auf einem Friedhof statt.