Sucht

Wege aus der Abhängigkeit

Spielbank Kitzingen
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Nie wieder möchte Karl W. solche seelischen Qualen erleben, wie er sie bis zum endgültigen Spiel-Stopp im August 2016 erlitten hat. Heute ist er im "Betroffenenbeirat" der Landesstelle Glücksspielsucht Bayern für mehr Spielerschutz aktiv. Vor allem eine Sache würde Karl W. am liebsten verbieten lassen.

Weg aus der Abhängigkeit

Karin Bauer berät in der Würzburger Suchtberatungsstelle
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Zwei Jahre lang machte Kurt H. eine Suchttherapie. Danach wollte er nicht wieder irgendwo alleine hocken. Vor einem halben Jahr bezog er ein Zimmer in der Betreuten Wohngemeinschaft des Blauen Kreuzes in Würzburg. Andreas S., den er schon von der Therapie kannte, zog mit ihm ein. Claudia C. lernten die beiden bald als nette WG-Kollegin kennen. Gegenseitig unterstützt sich das Trio darin, suchtfrei zu leben.

Nürnberger Suchtberatung

Die Nürnberger Suchthilfeberaterin Cornelia Schmidt bei der Arbeit. Die Pädagogin berät am Nürnberger Suchthilfezentrum vorwiegend Frauen.
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Wenn aus dem vermeintlich kultivierten Glas Wein am Abend »zum Runterkommen« oder einer vor rübergehenden Schlafmittel-Einnahme in Stressphasen Gewohnheit wird, dann kommen immer mehr Frauen in den Sog einer Abhängigkeit. Und die ist lautlos, aber weniger »gesellschaftsfähig« als bei Männern. Häufig trifft dies progressive, gebildete und durchaus erfolgreiche Frauen, die unter ihrer Doppel- und Dreifachbelastung einfach nicht mehr »ohne« abschalten können. Zum Internationalen Tag der Frauen richtet die Stadtmission in Nürnberg den Fokus auf diese Frauen. Eine packt erstmals aus.