19.12.2020
Medien

Weihnachtsausgabe der "Sonntagsblatt"-Zeitung ist erstmals Beilage in Tageszeitungen

Mit einer Sonderbeilage in zwölf bayerischen Tageszeitungen verbreitet der Evangelische Presseverband für Bayern (EPV) erstmals eine 24-seitige Spezialausgabe des Sonntagsblatts in ganz Bayern.
Beilage Sonntagsblatt Wochenzeitung

Mit einer Sonderbeilage in zwölf bayerischen Tageszeitungen verbreitet der Evangelische Presseverband für Bayern (EPV) erstmals eine 24-seitige Spezialausgabe des Sonntagsblatts, der Evangelischen Wochenzeitung für Bayern, zum Weihnachtsfest in einer Auflage von fast einer dreiviertel Million Exemplaren. "Herzstück dieser Ausgabe ist eine praktische Anleitung für einen Weihnachtsgottesdienst zu Hause", sagte Roland Gertz, Verleger des Sonntagsblatts und Direktor des EPV. "Weil der Besuch eines Weihnachtsgottesdienstes in diesem Jahr nur eingeschränkt oder gar nicht möglich ist, wollen wir eine praktische Alternative für möglichst viele Menschen bieten." Dank der tatkräftigen Unterstützung der bayerischen Landeskirche und des Einsatzes von eigenen Finanzmitteln sei eine nahezu flächendeckende kostenlose Verbreitung möglich, so Gertz.

"Ich bin sehr froh, dass das Sonntagsblatt unter den besonderen Corona-Bedingungen mit dieser besonderen Aktionen einen Zugang zu der Botschaft dieses Festes eröffnet", sagte der bayerische Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm. Denn eines sei sicher: "Weihnachten findet statt."

Nach Ansicht von Oberkirchenrat Michael Martin, der in der evangelischen Landeskirche unter anderem für den Bereich Gottesdienst zuständig ist, ist die Weihnachts-Sonderausgabe "ein kraftvoller Beitrag, die hoffnungsvolle Botschaft der Weihnacht in viele Häuser zu bringen". Deshalb unterstütze die Kirche das Projekt sehr gerne.

Wochenzeitung Sonntagsblatt mit Beilage für Weihnachten

Neben der Handreichung für eine vollständige Weihnachtsandacht, die in enger Zusammenarbeit mit dem Gottesdienstinstitut der Landeskirche entwickelt wurde, enthält die Extra-Ausgabe des Sonntagsblatts Erzählungen rund um Weihnachten, Lieder, die sich via QR-Code bequem anhören lassen, und eine Predigt von Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm.

Hinzu kommen aktuelle Meldungen und journalistische Texte, die erklären, warum an Weihnachten das Christkind die Geschenke bringt und was das Nürnberger Christkind in diesem Jahr auch ohne Christkindlesmarkt macht. Eine Sozialreportage beleuchtet die Notlage von obdachlosen Menschen, die an diesem Weihnachten häufig vor verschlossenen Türen stehen.

Die Sonntagsblatt-Sonderausgabe liegt mit seiner Gesamtauflage von 710.000 Exemplaren am kommenden Montag und damit rechtzeitig vor dem Heiligen Abend der Süddeutschen Zeitung, den Nürnberger Nachrichten/Nürnberger Zeitung und der Augsburger Allgemeinen bei. Weitere Trägermedien sind die Main-Post (Würzburg), das Main-Echo (Aschaffenburg), die Frankenpost (Hof), der Nordbayerische Kurier (Bayreuth), die Neue Presse (Coburg), der Neue Tag (Weiden), die Mittelbayerische Zeitung (Regensburg) und der Donaukurier (Ingolstadt).

Das Sonntagsblatt erscheint im Evangelischen Presseverband für Bayern (EPV), dem zentralen evangelischen Medienhaus in Bayern. Zum EPV gehören neben dem Sonntagsblatt und dem Evangelischen Pressedienst/Landesdienst Bayern (epd), die Evangelische Funk-Agentur (efa), das Evangelische Fernsehen (efs), die Evangelische Medienagentur (ema), die Bereiche Online/Crossmedia und Vernetzte Kirche sowie der Claudius Verlag. Der EPV hat seinen Sitz in München und weitere Bezirksredaktionen in Augsburg, Bayreuth, Nürnberg, Regensburg und Würzburg und beschäftigt rund 65 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

ShareFacebookTwitterShare

Weitere Artikel zum Thema:

Sonntagsblatt-Jubiläum

Vor 75 Jahren, am 6. November 1945, erschien das erste Sonntagsblatt. Ein Neubeginn in einer Zeit, in der Deutschland und – wegen Deutschland – halb Europa in Trümmern lagen. Die 75 Jahre seither waren für Europa eine Erfolgsgeschichte – und auch für das bayerische evangelische Sonntagsblatt. So richtig feiern, wie es dem Anlass angemessen wäre, kann man im Corona-Jahr 2020 leider nicht. Aber ein paar Grußbotschaften haben uns erreicht.