22.03.2019
Hallo, Servus oder Grüß Gott

Wann, wo und warum Sie "Grüß Gott" sagen

Wie grüßen Sie? Auf der Straße, auf der Arbeit, wenn Sie Ihre Nachbarn sehen? Mit einem herzlichen "Grüß Gott"? Lange war das ja ein normaler und bekannter Gruß. Heute verschwindet er eher aus unserem Sprachgebrauch. Marc Peratoner ist der Sache mal nachgegangen.
Sagen Sie noch "Grüß Gott"? Ein typisch süddeutscher Gruß, der von einem norddeutschen Pfarrer erklärt wird.

Wer aus dem Norden kommend den Weißwurst-Äquator überschreitet, merkt den kulturellen Unterschied meist am "Grüß Gott" statt "Guten Tag". Allerdings kommt dieser gute Wunsch immer mehr aus der Mode und gilt mittlerweile als Gruß, mit dem ältere Herrschaften angesprochen werden. Stattdessen hat sich das neutrale "Hallo" durchgesetzt.

Das findet nicht nur Pfarrer Christoph Theile schade. Denn dieses "Grüß Gott" ist nichts anderes als ein kurzes Segenswort. Es bedeutet, dass der Grüßende unter dem Schutz und der Gnade Gottes steht und ebendies auch seinem Gegenüber wünscht. Und Schutz, den können nicht nur ältere Herrschaften gebrauchen.

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