Seelsorge

Blog #himmelwärts

himmelwärts Sabrina Hoppe in Gold rahmen
Wenn PfarrerInnen zu ihren Gemeindemitgliedern nach Hause kommen, dann häufig aus einem ganz besonderen Grund: Ein Kind soll in die Gemeinschaft der Gläubigen aufgenommen werden, zwei Menschen haben sich fürs Leben gefunden oder ein Angehöriger ist für immer gegangen. Sabrina Hoppe erzählt von solchen intimen Momenten, in denen Menschen ganze Lebensgeschichten mit ihr teilen.

Evangelische Kirche in Bayern

Oberkirchenrat Stefan Reimers
Autor
Corona hat die evangelische Landeskirche in Bayern in einer Zeit der Neuplanungen und Reformprozesse erfasst. Der Personalreferent der Landeskirche, Stefan Reimers, erklärt im Interview, wo jetzt neue Prognosen nötig sind - und wo sich Chancen auftun.

Kurseelsorge

Eine Sauna im Wellnessbereich
Während die Freibäder in Bayern bald wieder öffnen dürfen, müssen die Thermen im niederbayerischen Bäderdreieck wegen Corona weiter geschlossen bleiben. Eine ungewohnte Zwangspause für die Kurseelsorge.

Landeskirche in Bayern

Pfarrer Roland Sievers beim Berggottesdienst auf dem Fellhorn in den Allgäuer Alpen.
Der Tourismus in Bayern ist wegen der Corona-Pandemie zum Erliegen gekommen. Auch die Urlauberseelsorge der bayerischen evangelischen Landeskirche musste sich auf die Corona-Pandemie einstellen. Online-Formate, auf die derzeit viele Kirchengemeinden setzen, helfen hier nur bedingt, erklärt der landeskirchliche Tourismusreferent Thomas Roßmerkel im Interview.

Corona und Pflege

Sonja Dietel (links) und Julia Arnold, Pfarrerinnen Nürnberg, Corona-Krise
Die Pfarrerinnen Sonja Dietel und Julia Arnold arbeiten in mehreren Nürnberger Heimen. Sie erzählen, wie sich das wochenlange Besuchsverbot auf die Bewohnerinnen und Bewohner auswirkt - und wie manche Angehörige trotzdem Kontakt suchen.

Sterbebegleitung in Zeiten des Coronavirus

Trauer
Seit Wochen geht es in Deutschland ums Überleben. Doch gestorben wird trotzdem: an Krebs, Herzinfarkt, Alterschwäche; in Krankenhäusern, Pflegeheimen und Hospizen. Wer begleitet die Sterbenden in Zeiten von Corona?

Kommentar

Kirche und Solidarität
Schon jetzt gibt es angesichts der Pandemie-Restriktionen große soziale Verwerfungen. Es ist deshalb gut, wenn Kirche und Diakonie immer wieder Staat und Gesellschaft an ihre Verantwortung erinnern und ihrerseits mit Hilfsprojekten selbst aktiv werden. Was sonst noch alles auf die Kirche zukommen wird, davon berichtet Kommentator Stephan Bergmann.

Therapie

Notizen auf Papier
Psychisch kranke Menschen sind ganz besonders von den Corona-Ausgangsbeschränkungen betroffen. Ihre Therapien finden derzeit vor allem per Video oder Telefon statt. Doch nicht bei allem ziehen die Krankenkassen mit. Zum Leidwesen vieler Patienten.

Kirche in der Corona-Krise

Fürth St. Michael Altar
Autor
Abgesagt sind bis 19. April in allen evangelisch-lutherischen Kirchengemeinden in Bayern sämtliche Veranstaltungen und Gottesdienste. Das hat es so noch nie gegeben, setzt aber neue Kräfte frei. Die Haupt- und Ehrenamtlichen sind nicht nur kreativ im Schaffen neuer Angebote, wie eine Umschau in den Stadt- und Landgemeinden des Kirchenkreises Nürnberg zeigt.

Evangelische Morgenfeier

Kreuzigung
"Überall in Italien und anderswo, von wo uns Berichte erreichen, dass Menschen ganz alleine auf Intensivstationen sterben müssen, dort ist Christus. Er hat es versprochen. Dort mittendrin im Elend, das die Sterbenden und die Angehörigen zerreißt, ist er gegenwärtig." Die Evangelische Morgenfeier von Pfarrerin Jacqueline Barraud-Volk aus Marktbreit.

Seelsorge digital

Das "Lob der Langeweile"
Autor
Kirche will Räume schaffen – ein ganz moderner Gedanke eigentlich. Was aber, wenn dieser Raum das Internet ist, weil sich die Menschen wegen eines Virus nicht mehr persönlich versammeln sollen? In Nürnberg wird das Netz mit Video-Gottesdiensten und -andachten in der Coronakrise nicht nur kreativ, sondern teils sehr professionell genutzt.

Popmusik-Seelsorger

»Wann fliegst du wieder los?« Songpoet Andi Weiss am Starnberger See.
"Singender Diakon"? Das wäre fast gemein – und es würde Andi Weiss gleich in mehrfacher Hinsicht nicht gerecht. Erstens arbeitet er seit geraumer Zeit selbstständig als Logotherapeut und "Sinncoach", andererseits träfe "frommer Songpoet" oder "musikalischer Seelsorger" sehr viel besser, was sich hinter dem Phänomen Andi Weiss verbirgt. In zwölf Bühnenjahren hat er sich eine große Fan-Gemeinde erspielt. Nun stellt Weiss sein sechstes großes CD-Projekt vor.