Als Präsident des Diakonischen Werks Bayern hat Michael Bammessel täglich mit Menschen zu tun, die das Gefühl haben, es gehe in Deutschland nicht gerecht zu. Auch er selbst findet, dass "Lasten und Chancen ungerecht verteilt sind".
Den Posaunenchor bei Gottesdiensten, Trauungen und Beerdigungen hören, das wollen viele, selbst mitblasen nur wenige, dirigieren kaum einer. Doch es muss jemanden geben, der den Job macht. Und zwar richtig. Ein kleiner Haufen freiwilliger Musiker lässt sich daher in Nürnberg ein Mal pro Monat derzeit von Anne Höfflin trainieren.
Erste urkundliche Erwähnung 1157, bedeutender Herrschaftssitz der Hohenzollern im 15. Jahrhundert – alles Informationen für Geschichtsinteressierte. Gut, dass in der erst im Juni wiedereröffneten und für rund 38 Millionen Euro sanierte Burg im Landkreis Fürth auch ein Erlebnismuseum entstanden ist. Wir haben es mit Kinderaugen erkundet.
Schulgottesdienste sind beliebt. Allerdings starten viele Schulen inzwischen auch mit einer multireligiösen Feier in das neue Schuljahr. Schulexpertin Sabine Keppner erklärt die Unterschiede zwischen Schulanfangs-Gottesdienste, Schulgottesdienste und multireligiöse Feiern.
Der bayerische Finanzminister Markus Söder (CSU) ist seit drei Jahren berufenes Mitglied der bayerischen Landessynode. Zur Bundestagswahl 2017 erklärt er, warum Kirche sich weniger in Politik einmischen sollte, und wie er sich die künftige Flüchtlings- und Integrationspolitik vorstellt.
Von Katharina Hamel und Rieke C. Harmsen | 5. September 2017
Warum gibt es kein Schulfach Religionen? Warum der Nürnberger Radikalisierungs-Experte Nabil Hourani sich für einen gemeinsamen Religionsunterricht aller Religionen einsetzt.
Wie steht die Landtagsabgeordnete Verena Osgyan von den Grünen zu Kirche und Glaube? Wir haben in einem Video-Interview zur Bundestagswahl 2017 nachgefragt.
Von Katharina Hamel und Rieke C. Harmsen | 1. September 2017
Wie steht der bayerische Finanzminister und Landessynodaler Markus Söder (CSU) zu Kirche und Glaube? Wir haben in einem Video-Interview zur Bundestagswahl 2017 nachgefragt.
Von Katharina Hamel und Rieke C. Harmsen | 31. August 2017
Sensationen gibt es im Leben eines Architekten nur selten. Bei Altbauten ist es jedoch öfter mal anders. Johannes Fritsch vom Nürnberger Architektenbüro Fritsch + Knodt & Klug erlebt dies hautnah im Sebalder Pfarrhof, wo er mit seinen Kollegen einem wahren Kleinod der Stadt seit vier Jahren wieder zu neuem Glanz verhilft und so ganz nebenbei dazu beiträgt, die Nürnberger Stadtgeschichte fortzuschreiben.
Wohnraum für Menschen mit kleinerem Geldbeutel ist selten. Das ändern, will Hannes Erhardt, Geschäftsführer des Evangelischen Siedlungswerks Bayern (ESW). Im März 2018 werden 92 Wohnungen im "SonnenTurm" in Fürth bezugsfertig, einem Hochhaus im ehemaligen sozialen Brennpunkt, den das ESW für 19 Millionen Euro saniert hat.
In den "allerhand"-Läden in Nürnberg bietet die Stadtmission Bedürftigen gebrauchte Kleidung, Spielsachen und Haushaltswaren zu günstigen Preisen. Und sie gibt Menschen, die lange arbeitslos waren, die Möglichkeit, wieder ins Berufsleben einzusteigen.
Es gibt inzwischen ja für alles eine App. Warum also nicht auch für Jugendliche, die vor ihrer Konfirmation stehen. Zwei Jungs aus Herzogenaurach haben da mal was programmiert.
"Aufgetischt!" Klingt einladend – und das ist es auch, was eine Gruppe Ehrenamtlicher der Gemeinde St. Peter und Paul zweimal pro Monat im Gemeindehaus in Bruck bei Erlangen für jedermann veranstaltet: Für zwei Euro Unkostenbeitrag gibt es ein dreigängiges Menü und gute Unterhaltung am festlich geschmückten Tisch. Dem Projekt fehlt es nur an einem.
Schadstoffe, Wind und Wetter haben viele Kirchen und Kunstdenkmäler mit einer kohlrabenschwarzen Hülle überzogen. In Nürnbergs Altstadt sind nun zwei große Kirchenportale wieder schön anzuschauen. Eine neue Technik hat sie gerettet.
Nürnberg-Touristen wissen: Auf dem Johannisfriedhof liegt Albrecht Dürer. Doch die Beschäftigten des Friedhofs wünschen sich, dass sich Besucher mehr Zeit für die einzigartigen Epitaphien und die besondere Atmosphäre ließen.
Das Projekt "Musik macht Freu(n)de" der Stadtmission Nürnberg fördert Kinder und Jugendliche aus schwierigen Familienverhältnissen. Elf Pädagogen bieten kostenlosen Musikunterricht, Chor- und Theaterprojekte an. Für viele Mädchen und Jungen die einzige Chance, mit Kultur in Berührung zu kommen und über sich hinauszuwachsen.
Von Anfang Juni bis Ende Juli 2017 zeigten die Laien-Schauspieler der Freilichtbühne Langenzenn das Theaterstück "Luther". Warum die Nürnberger Regionalbischöfin Elisabeth Hann zusammen mit ihrem Mann fast 3.000 Kirchenvorsteher aus dem Kirchenkreis Nürnberg zu den Aufführungen eingeladen hat und wie das Ganze finanziert wurde, erklärt sie im Interview.
In vielen Häusern in Nürnberg stecken Dienststellen der evangelischen Landeskirche. Jetzt wird geprüft, ob sie zusammen in ein ehemaliges Gebäude der Telekom ziehen könnten.
Die Kirche verliert immer mehr Mitglieder, mancherorts werden Rücklagen für schlechtere Zeiten gebildet und die Zeichen der jüngsten Landessynode stehen eher auf Rückzug denn auf Vorwärts. Nicht so im Dekanat Fürth. 400.000 Euro hat man jetzt für ein bayernweit einmaliges Projekt locker gemacht, das jeder Stadtgemeinde in Fürth einen Jugendleiter bescheren soll.