23. April 2021
Digitalisierung

Medientipps: Gemeinde-Apps für Kirchen

Mit Kirchen-Apps kann das Gemeindeleben digital gestaltet werden. Wir haben die Apps näher angesehen - und stellen in unseren Medientipps fünf Angebote vor.

Der digitale Raum bietet viele Möglichkeiten – auch für das Gemeindeleben in Kirchen. Gerade unter den jetzigen Bedingungen, wo Organisation und Kommunikation erschwert ablaufen, braucht es neue Lösungen für die Kommunikation und den Austausch mit Gemeindemitgliedern.

Das Gemeindeleben kann natürlich auch digital gestaltet werden - zum Beispiel mit einer Gemeinde-App. Agenturen und Entwickler haben ganz offensichtlich die Kirchen als Markt entdeckt: Denn immer mehr Apps tauchen auf. In unserer Übersicht stellen wir Ihnen fünf Apps für die Gemeindearbeit vor. 

App für Kirchen: meinegemeinde.digital

App Gemeinde Meinegemeindedigital

Funktionen | App meinegemeindedigital

Teilhabe am Gemeindeleben und Gemeinschaft im digitalen Raum ermöglichen – diese Idee steckt hinter der App "meinegemeinde.digital". Die Plattform bietet Gemeindemitgliedern die Möglichkeit, Inhalte wie digitale Gemeindebriefe oder Termine zu teilen. Dabei kann jede Gemeinde ihre App selbst gestalten. 

Entstanden ist die Software im Rahmen des "WirvsVirus Hackathon", der 2020 von der Bundesregierung veranstaltet wurde. Den Hackathon #glaubengemeinsam 2021 nutzten die ehrenamtlichen Entwickler, um die App weiterzuentwickeln. Nach eigenen Angaben nutzen derzeit 75 Gemeinden die App. 

Gemeinden zahlen für die Nutzung der App 19,50 Euro pro Monat. Über die App können sei eigene Beiträge einstellen. Gemeindemitglieder haben kostenlosen Zugriff auf das Angebot. 

Mehr über die Gründer sowie die App erfahren Sie hier

App für Kirchen: MyCommuni

App für Gemeinden Mycommuni

Funktionen | App mycommuni

Menschen vernetzen und neue Leute in die Gemeinde integrieren – dafür steht die App "MyCommuni". Mitglieder können beispielsweise Beiträge an einem "digitalen schwarzen Brett" anpinnen und so über die Angebote in der Gemeinde informieren. Eine Chatfunktion dient der Vernetzung.

Gründer  sind Sebastian Ortler, Julian Hilligardt und Lukas Dürrebeck. Nach eigenen Angaben nutzen derzeit 150 Gemeinden in Deutschland, Österreich und der Schweiz die Software. 

Die Nutzung der App mit 100 registrierten Nutzern kostet 18 Euro, mit wachsender Anzahl der Nutzer steigen auch die Kosten des Angebots. Bei 200 registrierten Nutzern liegt der Preis bei 42 Euro monatlich, bei 500 Nutzern bei 66 Euro. Zudem fällt bei Einrichtung der App eine einmalige Gebühr von 100 Euro an. 

Mehr über die  App erfahren Sie hier

App für Kirchen: Churchdesk

Churchdesk Handy App Gemeindeapp

Funktionen | App churchdesk

Eine Software, die hilft, Kirchen und Menschen zu vernetzen – mit dieser Idee wurde Chuchdesk 2012 gegründet. Die App soll dabei helfen, Kirchenmitglieder zu erreichen und die Verwaltung zu erleichtern. Dazu stellt die Plattform unter anderem verschiedene Kommunikationsmöglichkeiten, ein Kalender-Tool und einen Spendenbereich für Kirchengemeinden zur Verfügung.

Gegründet wurde die App von Christian Steffensen im Jahr 2012. Heute arbeiten 30 Mitarbeiter in drei Ländern für das Technologieunternehmen. Das Angebot wird nach eigenen Angaben von rund 3.000 Kunden genutzt. 

Churchdesk ist in verschiedenen Leistungs- und Preisklassen erhältlich, dabei richten sich die Preise nach der Anzahl der Personen, die über ChurchDesk erreicht werden. Die Basic-Version (10 Benutzer und 100 Kontakte) ist für 99 Euro monatlich erhältlich, die Small-Version (unbegrenzte Benutzer, 500 Kontakte) für 179 Euro monatlich, die Medium-Version (unbegrenzte Benutzer, 1.000 Kontakte und Multi-Gemeinde, also die Möglichkeit über die App mit anderen Gemeinden zusammenzuarbeiten) für 249 Euro monatlich und die Large-Version (unbegrenzte Benutzer, 5.000 Kontakte und Multi-Gemeinde) für 399 Euro monatlich. 

Nähere Informationen über die App gibt es hier

App für Kirchen: Churchpool

Churchpool Gemeindeapp

Funktionen | App churchpool

Auf Churchpool legt jede Kirchengemeinde ihr eigenes Gemeinde-Profil an. Gemeindemitglieder sollen sich über die App mit Menschen aus ihrer Kirche und Mitgliedern aus anderen Gemeinden vernetzen. Außerdem können über die App Nachrichten aus der eigenen, aber auch aus anderen Gemeinden gelesen werden. 

Die Gründer der App, Nils Bischoff und Bela Janauschek,  haben sich während ihres Wirtschaftswissenschaften-Studiums kennengelernt. Die Gründer gehören selbst einer evangelischen und einer katholischen Gemeinde an, weshalb das Angebot sich auch als ökumenisches Projekt versteht.

Derzeit ist Churchpool kostenlos erhältlich, auf lange Sicht soll das Angebot über ein kostenpflichtiges Abonnement finanziert werden. Weitere Informationen zur App finden Sie hier

App für Kirchen: Cocuun

Cocuun Gemeindeapp

Funktionen | App Cocuun

Cocuun will die Kommunikation und Organisation in Pfarrgemeinden erleichtern. Die App bietet Mitgliedern dazu eine Chatfunktion, einen Kalender und Organisations-Tools an. Damit sollen die Mitglieder einer Gemeinde eine einheitliche Plattform zur Organisation und Koordination ihrer Aufgaben bekommen. 

Für Pfarrgemeinden und kirchliche Einrichtungen kostet das Angebot 49 Euro pro Monat. Der einzelne Anwender kann Cocuun kostenfrei nutzen. 

Mehr über die App erfahren Sie hier

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