Bildung

Fernseh-Tipp "Lebensformen"

Vor knapp drei Wochen sind in Bayern die Sommerferien zu Ende gegangen. Schüler wie Lehrer sind gut erholt und stecken voller Tatendrang. Doch wie gelingt es, diesen anfänglichen Schwung längerfristig auszunützen? "Lebensformen"-Autorin Monika Manoutschehri hat sich umgesehen, wie Schule mal ganz anders aussehen könnte.

Analphabetismus

In Deutschland leben etwa 7,5 Millionen erwachsene Menschen, die nicht oder nicht ausreichend lesen und schreiben können. Analphabeten. Weit über die Hälfte davon spricht Deutsch als Muttersprache. Andrea Kuhn-Bösch bietet Kurse für Analphabeten an, Erika Menzel hat diese Hilfe angenommen. Die beiden Frauen berichten, wie es in einem Land mit Schulpflicht so weit kommen kann und wohin sich Betroffene wenden können.

Resilienz bei Jugendlichen

Schülerinnen der Berufsschule Fürstenfeldbruck, die am Förderprogramm "Stark" teilnehmen
Der Druck in Schule und Arbeitswelt hat in den letzten zehn Jahren messbar zugenommen. Immer mehr Berufstätige fehlen aufgrund psychischer Erkrankungen – auch Azubis sind stark betroffen. Das Trainingsprogramm "Stark" will Schülern Strategien vermitteln, wie sie mit Stress und Leistungsdruck besser umgehen können. Ein Besuch an der Berufsschule Fürstenfeldbruck.

Antisemitismus

Kippa- jüdische Kopfbedeckung
Der frühere Kultusminister Ludwig Spaenle (CSU) ist der erste Antisemitismusbeauftragte Bayerns. Seit Mitte Mai hat er sein neues Amt inne, aktuell ist er damit beschäftigt, eine Geschäftsstelle aufzubauen und ein Meldesystem für antisemitische Vorfälle vorzubereiten. Im Gespräch mit sonntagsblatt.de erzählt er, was er unter einer Kultur des Hinschauens versteht, warum ihm die Erinnerungsarbeit so wichtig ist und wie sich die Formen des Antisemitismus in den vergangenen Jahren verändert haben.

Armut & Bildung

Aktion Schulzeug Nürnberg
Autor
Manchmal kommen Kinder ohne Pausenbrot in die Schule. Manchmal sogar ohne Stift, Radiergummi und Heft - weil ihren Eltern das Geld dafür fehlt. Vor zehn Jahren hat Karin Maindok deshalb im Nürnberger Stadtteil Schoppershof die "Aktion Schulzeug" mit begründet: Jedes Kind sollte für wenig Geld seine Schulsachen kaufen können. Jetzt steht die Aktion auf der Kippe – denn es gibt kaum noch Spender.