Evangelische Kirche in Deutschland EKD

Kirchenmusik

Auf dem Weg zur Gesangbuch-App: Gesangbuch mit Smartphone.
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Das Evangelische Gesangbuch (EG) wird am ersten Advent 25 Jahre alt - und für seinen Nachfolger werden bei der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) gerade die ersten Weichen gestellt. Wie weit die Anfänge gediehen sind, weiß Susanne Hasselhoff, Referentin für das "Neue evangelische Gesangbuch" im Kirchenamt der EKD.

Kommentar

Missbrauch in der Kirche
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Sexualisierte Gewalt - das gibt es auch in der evangelischen Kirche. Die Synode der Evangelischen Kirche in Deutschland hat nun in Dresden über die Aufarbeitung sexueller Missbrauchsfälle beraten. Geplant ist eine bundesweite Untersuchung; erste Ergebnisse sollen 2021 vorliegen. Doch reichen die Bemühungen aus? Ein Gastkommentar von Willi Wild.

Kirchenmusik

Christoph Reinhold Morath
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Am 1. Advent 1994 wurde das Evangelische Gesangbuch in Bayern, Thüringen und Mecklenburg-Vorpommern eingeführt. Was für den Protestanten lieb und teuer und "völlig normal" ist, hat natürlich eine Vorgeschichte, die manche der an der Entstehung Beteiligten fesselnd fanden, während andere sich an endlose Diskussionen über den Inhalt der 1624 Seiten erinnern. Eines eint die Väter und Mütter des EG: es hat in ihrem Leben seine Spuren hinterlassen – und die wirken bis heute noch fort.

Evangelische Kirche

Buß- und Bettag 2019 Plakat Kirchen
Mit einer Themenkampagne unter dem Motto "Alles egal? Oder hast du noch Träume?" machen mehrere evangelische Landeskirchen auf den Buß- und Bettag am 20. November aufmerksam. An der Kampagne beteiligt sind die Evangelisch-Lutherische Kirche in Bayern (ELKB), die Evangelische Kirche von Kurhessen-Waldeck (EKKW) und die Evangelische Kirche der Pfalz (EKP).

Gesellschaft

Autor und Philosoph Alexander Grau
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Er nimmt kein Blatt vor den Mund: Der Autor und Philosoph Alexander Grau schreibt in seinem neuen Buch "Politischer Kitsch", mit Fakten und geleitet alleine von Vernunft, alles nieder, was derzeit als vermeintlich "politisch korrekt" erscheint. Im Interview erklärt der Münchner, warum vieles, was derzeit wie harmlose Gesellschaftskritik erscheint, auch gefährlich sein kann, wenn Gefühle zu harten Bandagen werden.

Ökumenischer Meilenstein

Fuggerkapelle in der evangelischen Kirche St. Anna in Augsburg
Autor
Sie gilt als Aufbruch und historisches Ereignis in der Geschichte der Ökumene: Die "Gemeinsame Erklärung zur Rechtfertigungslehre" beendete im Jahr 1999 einen jahrhundertelangen theologischen Streit zwischen den christlichen Kirchen. Unterzeichnet wurde das Dokument in der evangelischen Kirche St. Anna in Augsburg.

502 Jahre nach dem Thesenanschlag

Reformationstag 2019 Botschaften aus Bayern
Protestanten auf der ganzen Welt feiern am 31. Oktober den Beginn der Reformation durch den Mönch Martin Luther (1483-1546). Sie erinnern an die Bewegung, aus der die evangelische Kirche entstanden ist und reflektieren die gesellschaftliche Bedeutung von Kirche im 21. Jahrhundert. Gedanken zum Reformationstag aus Bayern von Landesbischof Bedford-Strohm, Synodalpräsidentin Preidel, Regionalbischöfin Greiner, Regionalbischof Piper und Regionalbischof Stiegler.

Kommentar

Sächsischer Landesbischofs Carsten Rentzing
Der sächsische Landesbischof Carsten Rentzing, geboren 1967, war der jüngste EKD-Kirchenleiter. Letzte Woche hat er seinen Rücktritt angekündigt: Rentzing stolperte über völkisch-antidemokratische Texte, die er in seiner Studentenzeit als Redakteur der extrem rechten Zeitschrift "Fragmente" verfasste. Ein Kommentar vor Markus Springer.

Kommentar

Die Regensburger Hilfsorganisation "Sea Eye" rettet in Seenot geratene Flüchtlinge im Mittelmeer.
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Die Idee, ein eigenes Rettungsschiff zu entsenden, wird innerhalb der evangelischen Kirche seit dem Kirchentag im Juni in Dortmund diskutiert. Eine Resolution der dortigen Teilnehmer hatte die EKD aufgefordert, mit einer eigenen Rettungsmission ein Zeichen zu setzen. Doch ist dies der richtige Weg oder könnte das Geld auf andere Weise effektiver für die Flüchtlinge eingesetzt werden? Ein Kommentar von Timo Lechner.

Flucht

Rettungsschiff auf dem Meer
Die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) belässt es in Sachen Seenotrettung nicht bei politischen Appellen. Zusammen mit anderen Organisationen will sie ein eigenes Schiff ins Mittelmeer schicken, um Menschen vor dem Ertrinken zu retten. Der Ratsvorsitzende Heinrich Bedford-Strohm hat Details zu dem Beschluss präsentiert.

Krieg und Flucht

UN Flüchtlingshilfe in Syrien
Autor
Auch wenn in Syrien vielerorts nicht mehr gekämpft wird: Die syrischen Bürgerkriegsflüchtlinge können nach Einschätzung von Manfred Rekowski auf längere Sicht nicht gefahrlos in ihr Land zurückkehren. Der Vorsitzende der Kammer für Migration und Integration der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) machte sich in Syrien und in libanesischen Flüchtlingslagern in den vergangenen Tagen ein Bild von der Situation und informierte sich auch über die Lage syrischer Christen.

Nach Resolution des Kirchentags

Die Regensburger Hilfsorganisation "Sea Eye" rettet in Seenot geratene Flüchtlinge im Mittelmeer.
Das Vorgehen gegen die "Sea-Watch 3" sei ein moralischer Skandal, beklagt der EKD-Ratschef Heinrich Bedford-Strohm. Auf dem traditionellen Johannisempfang der Evangelischen Kirche in Deutschland fordert er einen offenen Heimatbegriff, der nicht "nur bis zum Gartenzaun des Nachbarn" reicht. Außerdem erklärt er, wie es mit der Forderung nach einem eigenen Rettungsschiff der EKD im Mittelmeer weitergeht.