Gottesdienst

Kirche in der Corona-Krise

Fürth St. Michael Altar
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Abgesagt sind bis 19. April in allen evangelisch-lutherischen Kirchengemeinden in Bayern sämtliche Veranstaltungen und Gottesdienste. Das hat es so noch nie gegeben, setzt aber neue Kräfte frei. Die Haupt- und Ehrenamtlichen sind nicht nur kreativ im Schaffen neuer Angebote, wie eine Umschau in den Stadt- und Landgemeinden des Kirchenkreises Nürnberg zeigt.

Corona und Kirche

Die technische Ausrüstung im Alltag vieler Menschen.
Die Einschränkungen wegen des Coronavirus und das damit zusammenhängende Gottesdienstverbot zwingen Kirchen dazu, kreativ zu werden. Immer mehr Pfarrerinnen und Pfarrer verlagern ihre Gottesdienste ins Internet oder posten Andachten über die sozialen Netzwerke. Damit Sie den Überblick nicht verlieren, haben wir eine Liste mit Angeboten aus Bayern für Sie erstellt - gebündelt nach den sechs Kirchenkreisen und einzelnen Dekanaten.

Seelsorge digital

Das "Lob der Langeweile"
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Kirche will Räume schaffen – ein ganz moderner Gedanke eigentlich. Was aber, wenn dieser Raum das Internet ist, weil sich die Menschen wegen eines Virus nicht mehr persönlich versammeln sollen? In Nürnberg wird das Netz mit Video-Gottesdiensten und -andachten in der Coronakrise nicht nur kreativ, sondern teils sehr professionell genutzt.

Keine Gottesdienste wegen Coronavirus

Kerzenlicht Dunkel Nacht
Gottesdienste in den Kirchen sind abgesagt. Da boomen Internet-Gottesdienste mit Bischöfen, Pfarrerinnen und Organisten. "Wir sind da - nur anders" signalisieren Gemeinden und haben kreative Ideen.

Corona und Kirche

Umfrage unter Pfarrerinnen und Pfarrern - Corona
Wie können wir Gemeinde und Glaube in Zeiten von Corona erleben? Wir haben die Pfarrer und Pfarrerinnen (v.l.n.r.) Susanne Hötzel aus Würzburg, Dr. Markus Roth aus Dinkelsbühl, Christian Agnethler aus Neusäß, Beate Frankenberger aus Tutzing und Irene Geiger-Schaller aus Oberhaching gefragt, was sich in ihren Gemeinden durch die Corona-Pandemie verändert hat. Neben Anregungen zur Gestaltung des Gemeindealltags haben sie uns auch persönliche Bücher- und Filmtipps gegeben.

Christinnen

Hoffnung und Aufbruch stehen im Mittelpunkt des diesjährigen Weltgebetstags der Frauen am 6. März. Christinnen verschiedener Konfessionen aus Simbabwe stellten die Liturgie unter das Motto "Steh auf, nimm deine Matte und geh!". Trotz Dürre, Hunger, Misswirtschaft und Korruption in dem afrikanischen Land vermittelten die Simbabwerinnen über das Johannes-Evangelium eine Botschaft der Hoffnung.