Heinrich Bedford-Strohm

Sonntagsblatt-Jubiläum

Vor 75 Jahren, am 6. November 1945, erschien das erste Sonntagsblatt. Ein Neubeginn in einer Zeit, in der Deutschland und – wegen Deutschland – halb Europa in Trümmern lagen. Die 75 Jahre seither waren für Europa eine Erfolgsgeschichte – und auch für das bayerische evangelische Sonntagsblatt. So richtig feiern, wie es dem Anlass angemessen wäre, kann man im Corona-Jahr 2020 leider nicht. Aber ein paar Grußbotschaften haben uns erreicht.

Kommentar

Bedford-Strohm
Was genau der Nürnberger Pfarrer Matthias Dreher da eigentlich geschrieben hatte? Nur wenigsten machten sich die Mühe, es selbst zu lesen. Gleichwohl wurde der Fall des Pfarrers, der über einen Leserbrief zum Thema Seenotrettung stolperte, weit über die Kirchen hinaus in ganz Deutschland wahrgenommen. Der Vorgang hat den Blick auf die innerkirchliche Diskurskultur gerichtet.

Ratsvorsitzender der Evangelischen Kirche

Heinrich Bedford-Strohm
"Es ist gut, wenn da jemand Neues rankommt, neue Akzente setzt, neue Impulse gibt", sagt Heinrich Bedford-Strohm und kündigt an, im nächsten Jahr nicht mehr als Ratsvorsitzender der Evangelischen Kirche in Deutschland zur Verfügung zu stehen.

Corona und Kirche

Heinrich Bedford-Strohm
Neu eingeführten Formaten sei es zu verdanken, dass die evangelische Kirche an Ostern rund zehn Millionen Menschen mit Gottesdiensten erreicht habe. Dies sei "mehr als je zuvor in den vergangenen Jahren", sagte Bedford-Strohm einem Magazin.

Landessynode Bayern 2020

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Der Truckertreff beim Autohof in Geiselwind wurde zum Synodenort: Wo normalerweise Festivals oder Rockkonzerte stattfinden, tagte diesmal die Landessynode der evangelischen Kirche in Bayern. Ein Video gibt Einblick in die Geschehnisse des Synoden-Wochenendes.

Kommentar

Sandra Martin Mi, 12.08.2020 - 09:40
Rettungssschiff Sea-Watch 4
Corona hat die Arbeiten verzögert, aber in diesen Tagen geht es los: Das Seenotrettungs-Schiff "Sea-Watch 4" läuft aus, um Menschen in Seenot zu retten. Finanziert ist der Umbau des ehemaligen Forschungsschiffs durch Spenden, zum großen Teil aus kirchlichen Kreisen. Kirchensteuermittel seien nicht geflossen, beteuert die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD).